Warum kann man sich für den Zeitraum der Hormontherapie/Umwandlung und weiteren Maßnahmen nicht in Narkose legen lassen (Transsexualität) ?

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4 Antworten

Na ja, dabei gibt es zwei Hauptprobleme:
Zum einen ist eine Vollnarkose alles andere als ohne Risiken und je länger sie dauert, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass etwas schief läuft und ich weiß ja nicht, was für dich persönlich "halbwegs akzeptabel" wäre, aber bis so eine Hormontherapie deutliche Effekte zeigt, reden wir schon über Zeiträume, in denen es nicht mehr bloß um Narkose, sondern schon um künstliches Koma geht, also nicht nur Beatmung, sondern auch künstliche Ernährung, künstliche Wiederabführung dieser Ernährung und so weiter und sowas macht man eben nicht mit Menschen, die in der Zeit auch wach sein könnten.

Zum Anderen - ich weiß da nicht, wie es mit Frau-zu-Mann aka Testosteron aussieht, aber weibliche Hormone können eine ganze Tonne von Nebenwirkungen haben, die sehr heftig sein können. Zum Glück sehr selten, aber es kommt vor. Und die bemerkt man als wache Person an sich selbst deutlich besser, als die Pfleger, die man im Koma um sich herum hätte. Im Extremfall könnte man an etwas versterben, was man im wachen Zustand sofort bemerkt hätte - und dann könnte man eben mit entsprechenden Maßnahmen gegensteuern.

Ich gehe Mal davon aus, dass Testosteron ebenfalls nicht frei von Nebenwirkungen ist und die Argumentation da ähnlich läuft.

Ach ja, und "zu schlechter Letzt" sind da natürlich noch die Kosten, die dann auch immer eine Rolle spielen, egal ob man es nun wahr haben will, oder nicht.

Ich bin allerdings keine Ärztin und alle Angaben kommen nur aus meinem Molekularbiologie-Studium-Wissen zusammen mit meinen Erfahrungen mit Narkosen und der Pille...

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Kommentar von Hayat17
17.04.2017, 20:36

Du hast überhaupt keine Ahnung. 

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Na ja, die Zeit der Umwandlung wird doch wohl eher positiv erachtet und die Zeit des Frau/Mann seins (originales Geschlecht der Geburt) nicht. Wenn dann endlich Hormone gegeben werden etc. und die Transsexuellen sehen wie an ihnen Brüste wachsen oder sich ein Bart bildet (je nach Umwandlung zu Frau oder Mann) ist das doch genau das was sie möchten. Von daher ist das "Leid" eher davor. Den Rest hat Pramidenzelle schon gut erklärt.

Man legt einen Menschen nicht mal eben für Wochen und Monate ohne Grund ins Koma. Soetwas ist eine Maßnahme die man nur macht wenn es zwingend erforderlich ist und was hat der Transsexuelle davon endlich das Geschlecht wechseln zu können, wenn er da wieder sein Leben riskiert?

Davon ab ist es gerade gut, dass der Prozess nicht sofort über den Tisch ist. Am Anfang der Hormongabe kann sich die Person noch genau überlegen ob sie das will oder nicht und im Notfall vor der Endgültigkeit den Prozess doch noch zu stoppen statt irgendwann nach Hormonen, OPs und Co. zu erwachen.

Zum anderen ist dies für die Psyche eher schonender. Es ist bei weitem einfacher zu verarbeiten wenn man Schritt für Schritt seiner Veränderung miterlebt als z.B. als Frau einzuschlafen und als Mann aufzuwachen. Man hat nicht mehr den Bezug zum eigenen Körper, da man die Veränderung nicht miterlebte und einfach plötzlich ein fremdes Gesicht im Spiegel sieht. Das könnte eher zu Depressionen etc. führen als etwas Geduld zu haben bis alles passend verändert ist.

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Kommentar von Hayat17
17.04.2017, 20:36

Du hast überhaupt keine Ahnung 

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Hallo, wer davon nicht annähernd betroffen ist, versteht das nicht. Die tun dann nur so meiner Meinung nach. Mit deiner frage hast du leider recht. Eine Narkose hat sehr viele Risiken, deswegen wäre das nicht möglich.

Wenn eine Transsexuelle Frau/Mann in der Schule anhaltend Gemobbt wird, kann es zu schweren psychischen Schäden kommen. Und den Tätern ist es Sch!ß Egal, wie es dem betroffenen geht. Hauptsache cool dar stehen von den anderen -.-

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Eine Vollnarkose ist eine extreme Belastung für den Körper eine Art "Vergiftung" du trinkst ja auch nicht 8 Monate durchgehend Alkohol mit stetig 2,0 Promille im Blut .

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