Warum kann man nicht mal die Zugangsvorraussetzungen im Bereich Alten und Krankenpflege etwas runter schrauben?

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6 Antworten

Altenpflege und Altenpflegehelfer sind auch nochmal zwei paar Schuhe. Andere Ausbuldigsberufe haben in drei Jahren 12-15 Lernfelder. Die Altenpflege hat 32.
Das allein zeigt schon wie komplex die Ausbildung und wie anspruchsvoll die Erwartungen an eine Fachkraft sind.
Dazu kommt das eine Pflegeausbildung eh immer so ein kleines Anatomie und Medizinstudium ist da jedes Organ, jedes Körpersystem und Dilektionserkrankungen dazu durchgenommen werden.
So gesehen sind die Erwartungen ziemlich gering.
Du kannst mit einem Hauptschulabschluss keine Fachkraft werden das ist korrekt aber du kannst die Ausbildung zur Pflegehilfskraft erneut versuchen die plus 3 Jahre Berufserfahrung qualifizieren dich dann zur Fachkraftausbildung.
Allerdings weiß ich nicht ob du in Ausbildung und Beruf so gut aufgehoben bist wenn du so stressanfällig bist das du sogar schon die Prüfungen zur Hilfskraft schmeißt. Der Beruf ist Stress pur. Ohne genügend Ressourcen und eigene Stressstrategien und Ausgleiche schaffst du da gar nichts locker.

Ich finde die Zugangsvorrausetzungen garnicht so hoch gesetzt. In der Krankenpflege wird doch "nur" ein guter Realabschluss benötig, in der Altenpflege bin ich mir nicht sicher. Die machen das ja nicht nur so, sondern die Lehre hat diesen Niveauanspruch.

Aber trotzdem geht denen gutes Personal flöten ich hab ja vorher den Altenpflege Helfer gemacht aber nicht abgeschlossen das war aber von mir ne pure Dummheit denn ich hab meine Abschlussprüfung nicht gemacht ich weiß es war echt blöde. Hinterher wurde mir gesagt von meiner Lehrerin das ich zur Prüfung nicht einmal einen Finger krumm machen brauchte da meine Leistungen im Vorfeld ausgereicht hätten. Das Theoretische geht mir auch locker von der Hand aber das praktische ist echt ne Sache für sich.

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Viele gehen ja durch ein Praktikum auch in den Betrieb, das ist dann halt die Chance unter den Bedingungen in diesen Beruf zu gehen.

Da wird sich wohl in naher Zukunft nichts dran ändern.

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Für so eine anspruchsvolle Ausbildung sind die Voraussetzungen noch zu niedrig. Abgesehen davon, man kann sich auch hocharbeiten - erst eine Helferausbildung machen und später damit die Fachkraft.

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