Warum kann man in dem gelben Fleck besonders gut/scharf sehen?

4 Antworten

Die Netzhaut ist die lichtempfindlichste Schicht des Auges. Sie ist dünn (ca. 0,18 mm) und durchsichtig wie eine Klarsichtfolie und besitzt einen hohen Sauerstoffbedarf. Auf 1mm² menschlicher Netzhaut liegen etwa 140.000 Sehzellen, in der Netzhaut eines Auges mit ca. 10 cm² Fläche ca. 132 Millionen. 

Die Netzhaut besteht aus 3 Schichten: 

1. Die 1. Schicht mit den Sehzellen/Lichtsinneszellen (Zäpfchen und Stäbchen im Verhältnis 1:18) liegt direkt auf der lichtundurchlässigen Pigmentschicht: a) Zäpfchen: - sind verantwortlich für das farben sehen. - sind kurze, dicke Sinneszellen, die überwiegend in der Netzhautmitte auftreten (Anzahl ca. 7 Millionen). b) Stäbchen: - sind 10.000 mal lichtempfindlicher als die Zäpfchen, können aber nur Hell-Dunkel unterscheiden: verantwortlich für das Hell-dunkelsehen/Dämmerungssehen. - sind langgestreckte, dünne Sinneszellen, die über die gesammte Netzhaut verteilt sind (Anzahl ca. 125 Millionen). 

2. Vor den Sehzellen liegt die 2. Schicht mit den Schaltzellen (Anzahl ca. 2 Millionen), die die Signale aus den Sehzellen verrechnen (= 1. Verrechnung). Im Außenbereich der Netzhaut kommt auf ca. 150 Stäbchen 1 Schaltzelle. 

3. Das Ergebnis der 1. Verrechnung wird von der 3. Schicht, den Nervenzellen und ihren Fortsätzen zum Sehnerv weitergeleitet. 

Da es im Bereich des sogenannten Gelben Flecks mit einer Fläche von ca. 2 mm² nur Zäpfchen gibt (ca. 300.000/mm²) wird dieser Bereich auch als Bereich des schärfsten (bzw. besten) Sehens bezeichnet. Ein gelber Farbstoff schützt die Zäpfchen vor Blendung.

Hier ist die Retina verdünnt, hier liegen ausschließlich Zapfen, das begünstigt bestmöglichen Lichteinfall.

weil der sonnenumriss vertikal nach endungen sucht um behandlungsvorgänge vollkommen auszuschließen

Hattu Sonnenstich?

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