Warum kann man bei manchen Geschäften erst ab einem bestimmten Betrag mit Karte zahlen?

9 Antworten

Ich hatte früher auch ein eigenes Geschäft. (Reisebüro).
Das Problem ist bei Kartenzahlungsgeräte die Verträge. Die Kosten. Es gibt verschiedene Firmen. Wie zum Beispiel: Eine Bank die dir das Gerät Mietet und man zahlt Monatlich Gebühr. Oder es gibt Geräte die Sagen pro Zahlung nehmen wir einfach vom Totalen Betrag 3% Gebühr. Also damit die Gebühren oder Kosten vom Kartenzahlung System ein wenig gedeckt ist wollen die Leute das ab einem Mindestbetrag.

Die Händler/Geschäfte müssen den Kreditkartenfirmen Provision zahlen, meistens 2 % der Kaufsumme. Für kleine Beträge rechnet sich das nicht.

Allerdings gibt es Geschäfte, die nehmen Kreditkarten für kleinste Beträge, netto z.B. Da läuft es einfach mit den anderen mit.

Ob ich jetzt 2% von 1€ zahle oder 2% von 100€, es sind immer 2%.

Mir ist nicht ganz klar, weswegen sich das dann nicht rechnen soll? Inwiefern rechnen sich 2 Cent von 1€ weniger als 2€ von 100€?

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@grubenschmalz

Der Aufwand für den Geschäftsinhaber ist der gleiche, ob 0,02 € oder 2 €. Aber beim ersten Fall ist sein Umsatz und sein Verdienst drastisch geringer.

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Weil es einen Händler etwas kostet die Kartenzahlung durchzuführen. Und manchen ist es zu blöd diesen Mindest-Fixbetrag bei so winzbeträgen zu bezahlen

Das ist verboten, aber wird in vielen Geschäften noch gemacht. In den Vertragsbestimmungen gibt es keine Regelung, es gilt : Kreditkarte wird akzeptiert oder nicht, eine Mindestverkaufssumme darf nicht angegeben werden. Da sich jetzt aber die Provision von 2% auf maximal 0,3% gesenkt hat, kann das kein Verkäufer mehr argumentieren.

Weil der Verkäufer für Kartenzahlungen eine Gebühr zahlt. 27 Cent. Bei zu kleinen Summen macht er keinen Gewinn.

27c? Sorry, das sind Verträge von vor 20 Jahren.

Gibt inzwischen auch Verträge ohne Tx-Gebühr (VR-Pay kompakt oder izettle beispielsweise) ansonsten liegen die bei 5-8 Cent

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