Warum kämpft man nicht für sein Land und flüchtet in ein anderes Land?

21 Antworten

Weil es Menschen gibt, denen ihr Leben und das ihrer Familie wichtiger ist, als die abstrakte Vorstellung einer "Heimat", die es zu schützen gilt - insbesondere wenn man sich einer militärischen Übermacht gegenüber sieht.

Einen sinnlosen Tod sterben, der an der gesamten Situation überhaupt nichts ändert - damit ist letztlich überhaupt niemandem geholfen. Deshalb gibt es auch Kriegsdienstverweigerer und Deserteure.

De facto Selbstmord im Auftrag des Staates begehen, oder für die "Heimat" ? Nein Danke! Außerdem kann man im Krieg ohnehin niemandem vertrauen.

Der Krieg bringt die hässlichsten Charaktereigenschaften eines Menschen hervor - unter solchen Umständen würde ich nicht leben wollen.

Ich würde für kein Land mit in den Krieg ziehen. Ich hab Familie, oder zumindest vor eine zu gründen. Ich will noch viel erleben in meinem Leben und nicht einfach grundlos in einem dummen Krieg sterben. Auf welcher Seite man steht ist meiner Meinung nach komplett egal, da Krieg immer schlecht ist. Wenn man sein Land unterstützt in dem man mitkämpft, unterstützt man gleichzeitig, dass der Krieg geführt wird. Ich finde einfach, dass unsere Gesellschaft langsam zu schlau sein müsste, um Krieg zu führen. Ist dir eigtl klar, dass du, wenn du in einen Krieg ziehst meistens unschuldige einfache Zivilisten töten musst, was auch unschuldige Kinder miteinbezieht? Und was bringt der Krieg letztendlich und vor allem langfristig? Ich verstehe echt nicht, wie man denken kann, dass es heldenhaft wäre, alles für ein Land zu tun.

Da führe ich lieber ein selbstbestimmtes Leben. Also falls hier in Deutschland irgendwann Krieg ausbrechen sollte, dann werde ich so schnell es geht auswandern (oder wenn die Afd an die Macht kommen sollte xD ). Und an Stelle der vielen Immigranten hätte ich genauso gehandelt wie sie, und wäre nach Deutschland gegangen.

Morden und Töten ist nicht jedermanns Sache, das muss man auch aushalten können und einen Sinn darin sehen.

Es ist auch schwer sich zu entscheiden, wenn man z. B. ein krankes Familienmitglied hat oder Kinder. Schütze ich jetzt die Familie oder kämpfe ich? Beides gleichzeitig funktioniert meistens nicht, zumal die Familie auch ernährt und versorgt werden muss.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass man spätestens nach der 2. Vergewaltigung, dem 10. Tag mit Hunger und Durst oder nach der 20. Nacht ohne Schlaf in der X.ten Unterkunft einfach die Schnautze voll hat von der ganzen Gewalt und Sinnlosigkeit des Krieges. Besonders wenn man schon die halbe Familie im Krieg (inkl. komplettem Besitz) gelassen hat und auch selber verletzt ist (egal ob an Seele oder Körper). Das was dann noch existiert, will man einfach in Sicherheit bringen. Dann möchte man die Kinder einfach mal wieder lachen hören oder ihnen ein Leben ohne Angst und mit Zukunft bieten.

Die Opfer eines Krieges sind selten die Nutznießer eines Krieges. Den Gewinn daraus stecken sich ganz andere ein. Will man das mit seinem Leben unterstützen?

Ich spreche hier fuer DE weil du ja zugleich auch Tuerke bist.

Du hast kein Verstaendnis dafuer, was in DE passiert, sollte ein Krieg ausbrechen.

Wer nicht vorher gefluechtet ist, kann es dann nicht mehr, die Notstandsgesetze regeln wo ein Deutscher hinzugehen hat. Privat mit Koffer bestimmt keine 5 m, dann wird er schon angehalten.

DE hat Erfahrung darin, darauf kannst du dich verlassen. Fluechten, so, so?

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Gibt etliche gründe.

Ersteinmal schutz der eigenen Familie. Sofern vorhanden. Da ist man mit flucht oft besser beraten als in einem kriegsgebiet zu bleiben.

Dann weil man eventuell nicht mit den politischen zielen des landes übereinstimmt.

Dann eventuell weil man keinen Sinn darin sieht als kanonenfutter zu enden. Insbesondere dann wenn man keine Kampfausbildung genossen hat.

Dann weil eventuell die zustände so chaotisch sind das man weder freund noch feind unterscheiden kann und es keinen wirklichen agressor gibt sondern einfach alles kuddelmuddel ist und man noch nichteinmal weiss auf welche seite man sich stellen sollte oder auch nicht.

Dann vieleicht weil egal wer gewinnt nichts dadurch im land besser wird und der einzige grund im land zu bleiben eh blos war das es eben noch ziemlich friedlich und aushaltbar war.

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