Warum ist Wien so bekannt für seinen Kaffee?

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6 Antworten

Das macht wahrscheinlich die "Liebe zum Kaffee" ;o)) und die Kaffeehaus-Kultur:

Kaffeefreunde und Naschkatzen finden in Wien ihr Dorado. Die Wiener Kaffeehauskultur ist einzigartig, kein Wunder dass sich das Wiener Kaffeehaus auch als Markenzeichen durchgesetzt hat.

Was zeichnet nun das Wiener Kaffeehaus aus? Zu aller erst dient das Kaffeehaus auch als sozialer und kultureller Treffpunkt. Die Wiener kommen zu Zeitungslektüre, zum Lesen oder zum Tratschen ins Cafe. Bedient wird man vom Ober und den Kuchendamen. Deren strengen Desscodes - der Ober serviert im Anzug, die Kuchenmädchen in einer Schwarzen Uniform mit weißen Spitzenschürzen - sind ebenso Teil der Kaffeehaustradition wie die umfangreiche Auswahl an aktuellen Tageszeitungen und Magazinen, die Sie in jedem Cafehaus finden werden.

Über die unter dem Begriff Viennoiserie in die Haute Cuisine eingegangene Kaffehauskultur ist nicht ganz einfach zu verstehen. Zur besonderen Verwirrung der Wien-Urlauber tragen die in Wien üblichen Bezeichnungen der Kaffeespezialitäten bei: Eine Melange, ein Einspänner, ein Verlängerter, ein Kleiner Brauner mit Schlag oder ein Häferlkaffee stehen auf der Karte. Welcher am besten mundet, finden Sie bei Ihrem Wien-Besuch am besten selbst heraus.

Ein kleines Kaffee-Lexikon:

Brauner: Der Große oder Kleine Braune ist ein Kaffee mit einem Milchwölkchen, der dunkelste der Wiener Milchkaffees.

Einspänner: Schwarzer Kaffee mit Sahnehaube im Glas serviert.

Doppelspänner: Doppelt so stark wie beim Einspänner, zwei Gläschen Wasser dazu sind obligatorisch.

Doppelter: doppeltstarker Espresso mit 14 Gramm statt 7 Gramm Kaffeepulver pro Tasse.

Fiaker: Gesüßter Mokka im Glas serviert.

Goldener oder Schale Gold: Wiener Milchkaffee, hellgold, auch Mokka mit Milch.

Kaffee verkehrt: Mehr Milch als Kaffee.

Kaisermelange: Geschlagenes Eigelb mit Zucker und Cognac in schwarzem Kaffee, etwas Milch.

Kapuziner: Schwarzer oder Milchkaffee mit Schlagsahne, etwas Kakao oder Zimt darüber.

Konsul: Schwarzer Kaffee mit etwas flüssiger Sahne.

Wiener Melange: Milch und Kaffee in annähernd gleichen Teilen, nach Gusto mit Zucker oder Honig gesüßt. Oft ist die Milch geschäumt wie beim Cappuccino.

Schwarzer: Kaffee ohne Milch.

Verlängerter: Mit Wasser gestreckter Schwarzer, Brauner oder Espresso.

Untrennbar mit dem Wiener Kaffeehaus verbunden sind auch die zahlreichen Süßspeisen. Sachertorte, Apfelstrudel, Topfenstrudel oder Guglhupf sind die beliebtesten Begleiter von Kaffee oder Tee. Die Mehlspeisen sind meist hausgemacht und frisch zubereitet. Bei Gelegenheit sollten Sie unbedingt traditionelle Köstlichkeiten wie Strudel, Topfenknödel, Kaiserschmarrn oder Palatschinken probieren.

http://www.wiener-kaffeehaus.at

Zum einen muss ich der corduladine recht geben. Der Kaffee kam durch die Türkenbelagerung nach Wien. Aber wir Wiener sind für unsere Gemütlichkeit bekannt und dazu gehört mal ein guter Kaffee in einem netten Kaffeehaus wo man es sich richtig bequem machen kann und über Gott und die Welt lästert. ;o)

Das waren die Türken, die den Kaffee damals mitgebracht haben.

Wien ist bekannt für seine Kaffeehäuser, weil die über Jahrzehnte Treffpunkt vieler "Geistesgrössen" waren.

Ob der Kaffee dort etwas taugte, ist mir allerdings unbekannt.

weil die Türken über Wien den Kaffee zu und brachten.

Das erste Wiener Kaffeehaus eröffnete bereits 1683, nachdem im Kampf gegen die Türken 500 Sack Kaffee erbeutet worden waren

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Genauso wie Deutschland für seine Döner bekannt ist.

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