Warum ist vieles auf Konkurrenzdenken aufgebaut?

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9 Antworten

Ich denke, du schweifst hier in die Extreme ab. Konkurrenz ist nicht mit Vernichtung gleichzusetzen. 

Konkurrenz gehört schon seit jeher zum menschlichen Wesen und ist auch in der Tierwelt an allen Ecken und Enden zu beobachten.

Konkurrenz ist an sich nichts Schlechtes, da die Konkurrenz die Triebfeder zur Problemlösung und zur Entwicklung darstellt. Stell dir mal vor, alle Autohersteller würden kooperieren und gemeinsam das selbe Auto zum selben Preis verkaufen. Die Hersteller könnten, um ihren Gewinn zu erhöhen, einfach den Preis höher ansetzen. Sie müssten auch keine kostenintensiven Neuentwicklungen mehr betreiben, da ja kein Konkurrent da wäre, dem man sich stellen müsste. Wer ein Auto kaufen will, muss es so nehmen wie es ist und den Preis bezahlen, den die Hersteller gemeinsam festlegen. 

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Hallo Geokratie,

wir leben in einem kapitalistischen Wirtschaftssystem, das auf Konkurrenz beruht. Die ungeheure Verschwendung, die dieses Wirtschaftssystem mit sich bringt, kann immer nur damit gerechtfertigt werden, dass der Mensch nicht anders könne, als zu konkurrieren, bzw. wenn man miteinander kooperieren würde, dass dann jeder Antrieb zur Verbesserung fehlen würde.

Diese Behauptung verkennt aber, dass die Verbesserungen immer aus der Erkenntnis des Mengels heraus erfolgen, während die Konkurrenz nur das Streben nach einer Monopolstellung bewirkt. Man braucht sich ja doch nur einmal umzusehen: Die großen und reichen Investoren sind doch nicht deshalb so reich, weil sie was erfunden hätten!

Ich bin überzeugt davon, dass der Wunsch nach Verbesserung den Menschen auch ohne Konkurrenz weitertreiben würde. Und es wäre mir allemal lieber (und es wäre bedeutend effektiver und sparsamer), wenn es statt - keine Ahnung - 465 Automodellen, die alle spätestens nach 12-15 Jahren schrottreif sind, - sagen wir - 10 Modelle gäbe, die qualitativ hochwertig und lange haltbar sind; - dasselbe für alle anderen Produkte.

Den Vorteil von Konkurrenz kann man eigentlich nur dann sehen, wenn man - wie das bei uns ja üblich ist - die Betriebswirtschaft groß, aber die Volkswirtschaft ganz, ganz klein schreibt.

Gruß Friedemann

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So sind die Menschen halt.
Das hat aber einen enorm anspornenden Charakter. Und gibt Energie. Als Verlierer muss man ja nicht als Wurm kriechen sondern Kopf hoch und weitermachen

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Weil nur so Entwicklung stattfinden kann. Nicht ohne Grund werden die meisten Erfindungen im Krieg gemacht. Lange Perioden des Frieden führen meistens zu Stagnation

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Kommentar von Jerichmed
30.01.2016, 23:29

Das war vielleicht mal. Aber heute arbeiten alle zusammen. So wie hier wo einem Fragen beantwortet werden. machen alle ohne Bezahlung. Gibt weitere unzählige Beispiele: LINUX Programmierer usw...

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Es reicht schon b e s s e r  zu sein !  Es ist fair , und  es hat n i c h t s  mit plattmachen zu tun !

Ohne Konkurrenz und Wettstreit , käme es unweigerlich in allen Sparten zum Stillstand .

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Kommentar von Geokratie
30.01.2016, 23:37

Oh ein Hellseher, oder hast du das gerade mathematisch ausgerechnet ? :-) 

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Man kann nicht mit allen kooperieren und kooperieren bedeutet gleichzeitig teilen.

Also ixh denke mal, dass das die Hauptgründe sind (grob)

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Was ist denn das für eine weltfremde Ansicht, wo doch die Profite privat angeeignet werden. Wer will denn die ausgerechnet teilen wollen?

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Konkurrenz = Gegeneinander

Aus Gier, Hass und Täuschung.

So kämpfen wir um Dinge (Gier), gegen den menschlichen Körper (Hass, Gewalt, Krieg) oder gegen den menschlichen Geist (Täuschung).

Dieser Kampf ist wie Feuer, er breitet sich aus. Eine ansteckende Krankheit.

Wie geht es besser? Feuer löscht man nicht mit Feuer, sondern mit Wasser. Teilen hilft bei Gier, Vergebung hilft bei Hass, Wahrhaftigkeit hilft gegen Täuschung.
Für etwas kämpfen.

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Das wäre natürlich sinnvoller!
Das ist auch in der Wirtschaft so.
100 Firmen die das gleiche machen, und jeder bekämpft jeden.
Wir müssten nur noch ein paar Stunden wöchentlich arbeiten, wenn es nicht so viele Bullshit-Jobs gäbe...

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Kommentar von Interesierter
31.01.2016, 00:59

Aua, so viel geballte Propaganda tut ja schon weh!

Was glaubst du, machen 300 Arbeiter ohne Chef, ohne Personalchef, ohne Vertriebsleiter, ohne Werksleiter usw. 

Nichts tun sie, weil das Unternehmen ohne Unternehmer gar nicht existiert, weil keiner festlegt, was produziert werden soll, weil es keiner verkauft, weil keiner Personal einstellt, weil keiner die Produktion steuert und weil keiner nachrechnet, was sich lohnt und was nicht. 

Controller sind zwar nicht direkt an der Produktion beteiligt, sie stellen jedoch fest, was sich rechnet und was nicht. Auf der Grundlage deren Zahlenmaterial werden durch das Management Entscheidungen getroffen, um das Unternehmen profitabel zu halten. 

Ohne diese "unproduktiven" Mitarbeiter wäre jedes Unternehmen innerhalb kürzester Zeit pleite. 

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