Warum ist unsere Gesellschaft so negativ auf muslimische Flüchtlinge/Asylanten eingestellt, bzw. so unfähig zu differenzieren?

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23 Antworten

Vorweg: Der Umfang ist begrenzt und ich bin kein Experte. Ich habe bei einem Beitrag zur Differenzierung, selbst nicht ständig differenzieren können und das war auch nicht mein Ziel. Ich teile hier schlicht meine spontanen Gedanken zu dem Thema - ohne den Anspruch die "Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben". Ich bitte dies beim lesen zu berücksichtigen.

"Haben die Leute die Fähigkeit zu differenzieren verloren?"

Die Frage lässt sich in alle Richtungen stellen.

Ob AfD-Wähler, Geflüchtete, Muslime, Linke und auch viele mehr - keine "Menschengruppe" besteht nicht durch und durch aus "ideologischen Klonen" und jede sieht sich einer fehlenden Differenzierung ausgesetzt und neigen zu fehlender Differenzierung.

Bis zu einem gewissen Grad ist das auch nachvollziehbar. Eine "vollendete Differenzierung" würde bedeutet, dass man jeden Menschen einzeln betrachtet und nach seinen Maßstäben, nachdem man sich mit dem Individuum ausreichend auseinandergesetzt hat, bewertet und einschätzt. Das ist bei den Zahlen, von denen wir sprechen, faktisch unmöglich. 

Niemand ist in der Lage Millionen von Menschen einzeln zu betrachten.

Weiterhin ist die Grundvoraussetzung, für eine Differenzierung, Zeit. Zeit, die viele nicht haben um sich beispielsweise zu beschäftigen mit dem Islam, mit den Zuständen und der Kultur, der Herkunftsländer, der hier lebenden Geflüchteten. Zeit, um Zahlen in Relation zu setzen, zu Vergleichen und dementsprechend die Aussage(-kraft) abzuwägen. Zeit, um sich mit den konkreten Folgen, mit Lösungsansätzen zu beschäftigen. Die Liste ließe sich unwahrscheinlich lang noch weiterführen. 

Schlussendlich bleibt stehen: Es fehlt an Zeit.

Das einzige, wofür die Zeit reicht, ist ab und an ein Blick in die sozialen Netzwerke zu werden, Nachrichten zu schauen und auch Freunden und Verwandten ein offenes Ohr zu schenken, wenn ein entsprechendes Thema mal angeschnitten wird. Darüber hinaus, in Kombination mit dem, was man vermeintlich zu Wissen glaubt ergibt dann genau diese Einstellungen, die von vielen kritisiert werden.

Was schlussendlich aus dem eben beschriebenen "Gemisch" herauskommt variiert. Vielleicht trifft das Ergebnis den Zahn der Zeit und erscheint "Gesellschaftskonform" - vielleicht ist dem aber auch nicht so. Unabhängig davon, was am Ende zum Vorschein kommt, es ist kein Kind der Differenzierung, sondern der Angst.

Die einen fürchten die "Islamisierung des Abendlandes", die anderen die "Wiederkehr des dritten Reichs", wieder andere schlicht die "Konfrontation aufgrund einer anderen Sicht". Als Reaktion darauf, verhärten sich die Fronten. "Nazis!", "Gutmenschen!", "Anti-Deutsche!", "Patr-Idioten!" - am Ende nehmen sie sich alle nichts und jeder sieht sich im Recht, als Pächter der Wahrheit.

Stehen und Fallen tut also vieles mit dem Umfeld. Was konsumiere ich und in welchem sozialen Umfeld bewege ich mich. Das ganze vermengt sich noch mit persönlichen Ereignissen. Wer in der Schule immer von "den Türken" gemobbt wurde, wendet sich womöglich in eine andere Richtung als der, der sehr friedliche Erfahrungen gemacht hat - reine Empirie am Ende.

Differenzierung würde bedeuten, ich stelle mal die Stellvertreter beispielhaft auf, der AfD genauso wie der Linken zuzugestehen, dass sie an manchen Stellen einen Punkt haben. Differenzierung bedeutet nicht zwischen Pro und Contra zu entscheiden, sondern sich in der schwammigen Zone dazwischen zu bewegen und beide gleichermaßen anzuerkennen. 

Das ist ein unbeliebter Weg. Er ist für den, der ihn geht, ungemütlich und verwirrend, denn einen wirklichen Halt wird man so schnell wohl kaum finden. Hinzu kommt, dass das Umfeld auch dementsprechend reagiert - für die einen wird man zum "Nazi", für die anderen zum "Gutmenschen". Man gibt sich dann einer unbequemen Ambivalenz hin und wer nicht einmal die Zeit aufbringen kann, ich schrieb es bereits, um sich tiefergehend mit den Themen der Zeit zu beschäftigen, wird sich dieses gedankliche Chaos wohl kaum aufbürden.

An der Stelle neigen viele eher zur Resignation.

Kurzum - Differenzieren ist ungemein schwer. Es fordert viel und bringt manchmal weniger als erhofft. Gerade bei so hochbrisanten Themen, ist dafür oft keinen Platz und so kann man nur darauf hoffen, dass die "verhärteten Fronten" sich zu Kompromissen bereit erklären. 

Man selbst kann nicht zum gelebten Kompromiss werden.

Liebe Grüße.

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Deutschland hat ja hier schon fast die gesamte Welt in Form von Gastarbeitern begrüßen dürfen.

Es gab sehr viele neue Freundschaften, die gegenseitigen Kulturen haben sich sogar bereichert, und nach meiner festen Überzeugung ist die Vergangenheit der letzten Jahrzehnte mit Garant für einen Frieden in Mitteleuropa gewesen.

Dann kamen die Menschen aus den islamischen Ländern, und wurden begleitet von einer Vielzahl an Unerfreulichkeiten. Die Deutschen haben darauf immer mit Verständnis und mit Geduld reagiert.

Jetzt, da der Islam immer fordernder wird, ist aber wohl offensichtlich ein Punkt erreicht, wo viele Menschen meinen das es jetzt auch reicht.

Und nur weil ein Deutscher sagt,

....nein, das will ich so nicht,

ist er noch lange kein Nazi.

Tatsächlich ist es sogar so, da man in der Vergangenheit immer die Nazi-Keule zum Erreichen von Forderungen genutzt hat, wodurch einige Menschen sogar so abgestumpft sind, dass sie sagen,

......jetzt ist es mir auch egal, dann bin ich halt ein Nazi.

Eine weitere Entwicklung ist die Zunahme von Parteien, die rechts-konservativ zugeordnet werden.

Dies ist dann ein Resultat einer Politik, die wenig Verständnis für das eigene Volk zeigt, und statt dessen am Volk vorbei regiert.

Man sollte folglich der Gesellschaft keinen Vorwurf machen, sondern lieber ein ernstes Wort mit der Politik reden. Zudem kann es auch nicht schaden, wenn man dem Islam freundlich darauf hinweist:

  • Der Islam ist in der Minderheit.
  • Viele Muslime sind hier nur Gäste.
  • Die Deutsche Kultur muss man entsprechend respektieren.

Letztendlich muss auch klar sein:

Jedes Volk hat ein Anrecht auf Selbstbestimmung, und dies auch in der Wahl seiner Kultur.

Diktate, frei zitiert von diversen Politikern

Der Islam gehört zu Deutschland

kann und wird in einem demokratischen und mündigen Volk keinen Bestand haben. Man wird dies wahrscheinlich bei den kommenden Wahlen auch sehen.

Ich werde  der AfD bei den kommenden Wahlen meine Stimmer geben.

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Ich sehe schon in deiner Frage eine Tendenz zum Verallgemeinern und zum falsche Schlüsse ziehen. Wenn man von 'der Gesellschaft'
spricht, die meines Wissens keine einzelne Person ist, oder 'der
Bevölkerung' oder 'den Leuten', dann ist man schon auf dem besten Wege, verkürzten Argumenten auf den Leim zu gehen. Auch das Zeigen mit dem Finger auf andere, die Selbstgerechtigkeit und die laute Empörung, gehören nicht gerade zu den erfreulichsten Erscheinungen. Geh doch einfach mit gutem Beispiel voraus, wie das sehr viele Menschen in unserer Gesellschaft tun, die wahrscheinlich die mit Abstand beste und mitfühlendste und toleranteste deutsche Gesellschaft ist, die es je gegeben hat.

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Meine Meinung!

Es sind eben zwei verschiedene Kulturkreise, die miteinander nicht harmonieren bzw. das eben nicht in dem Sinne tun, den Frau Merkel oder politisch linksgerichtete Personen/Bündnisse der Gesellschaft propagieren möchten.

Die meisten Flüchtlinge/Muslime sind von ihrem Naturell her sehr stolz & daher kaum dazu bereit, das Christentum bzw. die abendländische Kultur als gleichwertig/gleichberechtigt anzuerkennen. Sie können noch so lieb und nett sein ---------> Deutschland bzw. Europa wird nur aufgrund der finanziellen Vorteile anerkannt die es hier gibt. So entstehen Parallelgesellschaften und das kann nicht der Sinn der Sache sein.

Auch die Sozialmittel sind begrenzt, zumal absehbar ist dass die meisten Asylbewerber als Sozialfälle enden & in Deutschland nie eigenes Geld verdienen können bzw. zumindest nicht so viel Geld, dass es zum Leben ausreicht. Und der syrische Arzt, der sein Studium komplett nachweisen kann, ein Praktikum absolviert, integrationswillig ist, gleich eine Stelle als Arzt bekommt, perfekt Deutsch spricht & groß von der Lokalzeitung begleitet wird, ist eben - sorry - doch eine Ausnahme. Viele Asylbewerber behaupten zwar, sie seien Arzt oder Lehrer gewesen.. nachweisen kann es kaum einer, wenn doch spielen Sprach- und Verständigungsprobleme eine Rolle & verhindern den beruflichen Durchbruch.

Man sollte erstmal die eigenen Probleme in den Griff kriegen, bevor man die der anderen zu lösen versucht. Und auch wenn wir eine verhältnismäßig solide Lebensqualität in Deutschland haben, gibt es Probleme die nicht von der Hand zu weisen sind! Wer heute noch von "Refugees welcome" spricht, ist, sorry, doch etwas weltfremd & kennt die Wirklichkeit nicht oder ignoriert sie.

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Kommentar von Almalexian
02.08.2016, 21:54

Deine Meinung basiert auf Mutmaßungen und Unterstellungen, nicht auf der Realität.

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Wenn ich schon wieder "das dritte Reich" und "AFD - Wähler" lese... 

Wie lange ist das her und was kann die heutige Generation dafür?
Wenn dir das "Differenzieren" so wichtig ist, warum tust du es dann nicht selbst, sondern bist und bleibst dabei, dass alles gut ist. Alle sind lieb, es gibt keine Probleme. Was du mit deiner Frage ansprichst ist doch das Gleiche, was du die ganze Zeit selbst machst.

Alle Muslime sind Terroristen = Alle Kritiker sind Nazis ;-)

Und das ist das Problem. Es wird auf beiden Seiten nicht zugehört und ordentlich diskutiert und/oder gefragt. Weder bei den Muslimen, noch bei den Kritikern. Wie also, soll sich denn ausgesprochen werden, wenn es statt Aufklärung (beiderseits) immer nur Vorurteile, Beleidigungen und auch das Ausbleiben von Antworten kritischer Fragen besteht?

Ich bin auch kritisch dem Islam gegenüber. Zu viele schlechte Erfahrungen und auch so muss ich gestehen, je mehr ich mich mit dem Islam beschäftige, desto weniger kann ich ihn ausstehen. Bin ich ehrlich. Und auch bei den Flüchtlingen stellen sich mir einige Fragen.
Meine Hauptfrage ist immer wieder diese:

Wenn man aus dem Krieg kommt, so denke ich, hat man doch eigentlich nicht das Bedürfnis Unruhe zu stiften, sondern man ist froh auf sicheren Boden zu sein und erhofft sich nun endlich zur Ruhe zu kommen. Die richtigen Flüchtlinge werden wohl auch so denken und handeln.
Nur was ist mit denen, die sich mit einschmuggeln?
Und wie viele sind das dann?

Das ist es doch. Wie und woran erkennt man denn einen wirklichen Flüchtling? Könnte es auch ein Terrorist sein? Das sind zum Teil auch Fragen und Sorgen von Kritikern, welche gerne als rassistisch bezeichnet werden.

Würde es mal mehr Kontrollen geben, was ja von den so genannten "Gutmenschen" ja auch immer wieder als Diskriminierung erklärt wird, so würden es doch viel weniger Ärger geben. Das Image der Flüchtlinge wäre wohl wesentlich besser, als so. Zudem sollte sich auch mal überlegt werden, dass schärfere Kontrollen auch im Sinne der Flüchtlinge wären. Denn diese werden nämlich sehr oft selbst Opfer von Mitgereisten. Wird aber bei all der Heuchelei (sorry) meist vergessen. Denn da wird nämlich auch nicht "differenziert". 

Was "uns" an vielen (natürlich nicht alle) Muslimen stört...

Sie kommen hierher und wollen alles so haben, wie zu Hause. Selbst Aufkleber auf Fleischprodukte mit "Halal" wollen sie schon. Irgendwann ist auch mal gut! Da frage ich mich, wie es wohl Christen ergehen würde, würden sie in islamische Länder einreisen und solche Forderungen stellen.

Wir tolerieren es, wenn Frauen mit Kopftuch hier einreisen und leben. Wir tolerieren ihre andere Religion, wir bauen sogar Moscheen für sie auf. Was aber wäre, wenn Christen/Ungläubige nach Irak oder in den Iran reisen würden, weil bei uns Krieg ist? Würde das dann auch alles toleriert werden? Würde sich dann auch alles an uns anpassen? 
Das würde mich wirklich mal interessieren!

Und da haben es die Deutschen einfach irgendwann mal satt, wenn man als Deutscher kaum noch deutsch leben darf, weil schon darüber diskutiert wird, ob es aus Höflichkeit der Muslime gegenüber in Kitas und Schulen kein Schweinefleisch mehr geben soll! Oder das Thema "Kinderehen", wo sogar schon hier von Toleranz gegenüber anderen Kulturen gesprochen wird, wo es wirklich menschenverachtend vor sich geht! Also irgendwo sollte es doch auch wirklich mal Grenzen geben!

Im Übrigen sollte sich auch mal überlegt werden, warum so viele aus ihren islamischen Ländern auswandern.
Es sind ja nicht immer nur Kriegsflüchtlinge...

Der Deutsche wird im eigenem Land vergessen.

Und da mache ich jetzt nicht die Migranten dafür verantwortlich - vor allem nicht die, die sich hier integrieren wollen - sondern die Politik, die somit immer mehr Rechtsradikalismus fordern, weil nämlich auch immer wieder vergessen wird, dass auch ein Deutscher die Hand aufhält, wenn es was zu holen gibt. 

Auch, wenn ich vom Islam nichts halte. So bin ich trotzdem der Meinung, man sollte nicht vergessen, dass Menschen Individuen sind. Sprich, nicht alle gleich sind. Aber so erwarte ich auch, dass man meine Meinung toleriert und mich nicht sofort als Nazi diskriminiert, nur, weil ich einer Religion nichts abgewinnen kann. Ich habe trotzdem ein offenes Ohr, oder eher Auge ^^, falls mir wer etwas erklären möchte...

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Mir fehlen da auch oft die Worte weil manche Menschen so überzeugt sind, dass alle Asylanten Abschaum wären etc.. die klauen uns die Jobs die Studienplätze und und und.. un das sind meistens nur die, die selbst nicht arbeiten. Sollen sie doch studieren oder arbeiten gehen. Dass diese Menschen ( Gerade die die studieren) Eine Bildung haben, die aber in Deutschland nicht anerkannt wird, interessiert keinen. Ich kann auch verstehen dass man wütend wird wegen den vorfällen z. B in köln mit dem berühren der frauen.. Aber mal ehrlich: das hätte genauso gut ein Deutscher sein können. hier bei mir in der nähe warden die asylanten mit vielen mann in container gebracht um dort unter zu kommen. da würde mir auch die luft weg bleiben.. wenn ich hier nicht mehr sicher ware und fliehen müsste.. Das traurige ist: Die merkel bekommt nix auf die kette macht alles schlimmer und die medien bilderisieren das, was nicht stimmt.

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Du teilst die Gesellschaft ein in Menschen, die nicht differenzieren, negativ und positiv gegenüber Asylanten eingestellt sind. Dabei wägst Du schon ab, welche Gründe dafür vorliegen könnten. Der Vergleich mit der Nazi-Zeit hinkt, denn damals gab es große Unterstützung von Muslimen, die gegen die Juden und mit Hitler waren. 

Ein neues besseres Leben ist kein Asylgrund. Asyl heißt immer noch zeitlich begrenzter Schutz vor Verfolgung. Sich Wohlstand nur einfordern, tut auch uns, den Gastgebern, weh.

Es gibt tatsächlich den Generalverdacht gegen den Islam, weil er die politische, kulturelle und religiöse Macht auf der ganzen Welt anstrebt. 

Die Gutmenschen werden noch dahinter kommen, dass die kulturellen muslimischen Dogmen, besonders  das muslimische Heiratsverbot mit Ungläubigen, nicht in unsere Gesellschaft passen.

Ich bin gespannt, ob sich atheistische Deutsche danach sehnen, muslimisch zu werden. Und ob der Papst seinen Segen geben wird, wenn Katholiken zum Islam konvertieren.

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Und, dass die Mehrheit
hier in unserem Land ein neues besseres Leben aufbauen möchte?

Das kann ich mir denken, dennoch ist das erstens eine Pauschale Behauptung, zweitens kann ich auch nich einfach nach Amerika gehen und sagen "so ich möchte hier mal ein besseres Leben aufbauen".

Damit
möchte mich eigentlich sagen: Haben die Leute die Fähigkeit zu
differenzieren verloren? Es werden immer wieder alle Menschen, die etwas
mit dem Islam zu tun haben, unter Generalverdacht gestellt.

Das stimmt, man muss aber auch berücksichtigen, dass die Terroristen in der Islamischen Welt einen hohen Rückhalt haben, und die Verurteilung sehr zaghaft von statten geht. da ist das Problem schon ein Stückweit hausgemacht.

Das ist
doch einfach nur unfair den Flüchtlingen gegenüber. Denn damit tut man
denen sehr weh, die nicht so sind. Auch wenn man die Grenzen zu machen
würde.


Ganz Ehrlich? Kein Land der Welt würde einfach so Millionen Menschein rein und rauslassen ohne genau zu wissen wer der einzelne eigentlich ist. Nur in der EU ist man so blöd.

Du würdest doch zuhause auch nicht einen wildfremden einfach mal reinlassen ohne zu wissen wer er ist und was er will.

Ich meine man hat doch zu Zeiten des Dritten Reiches gesehen, was
passiert wenn man bestimmte Gruppen/Religionen einfach über einen Kamm schert und so die gesamte Gruppe verurteilt ohne zu differenzieren. Ihr  müsst doch mal sehen, dass so eine Denkweise alles nur verschlimmert.Stimmt. Ich habe aber auch Verständnis dafür wenn sich Leute nach dem xten Terroranschlag denken "wenn ich keinen reinlasse, habe ich auch keine Anschläge".

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Die wenigsten Menschen haben ein Problem mit den verschiedensten Religionen.

Problematisch gesehen wird dass unsere Kultur und Lebensweise von gewissen Personengruppen nicht respektiert wird.

Man möchte hier leben aber will dass die Gastgeber sich integrieren anstatt auch mal selbst seine Lebensweise an die neue Heimat anzupassen.

Das wird nun mal nicht positiv wahrgenommen.

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Nein, ich glaube nicht, dass die Leute nicht differenzieren können, zumindest nicht die Mehrheit. Im Gegenteil, sie können vielleicht besser differenzieren, als unserer Regierung lieb ist, welche immer noch versucht, die massenhafte Zuwanderung vor allem gewaltbereiter Menschen aus dem Islam im eigenen Interesse (weil sie versagt haben) schön zu reden. 

Die Menschen haben auch längst im Alltag erkannt, welche Komplikationen sich aus der Flüchtlingszuwanderung in allen Gesellschaftsbereichen ergeben. Sie wissen, dass Deutschland mit seiner "Willkommenskultur" in der EU alleine steht. Und vor allem, sie wissen scheinbar auch besser die finanziellen Folgen und Belastungen dieser Völkerwanderung einzuschätzen, als die Regierung dies zugibt oder nicht erkennt.

Überwiegend kommen doch Menschen, welche weniger Kriegsflüchtlinge sind, sondern eher Wirtschaftsflüchtlinge. Sind nicht die meisten davon junge, alleinstehende, kräftige Männer? - Wo aber sind die Familien oder alten Menschen geblieben, wenn es sich um Kriegsflüchtlinge handelt.  Und es sind beileibe auch die wenigsten Ärzte und Ingenieure, dafür um so mehr ungelernte sprach- und sogar schriftfremde Zuwanderer in die noch funktionierenden Sozialsysteme unseres Landes.

Das alles  bewegt die Menschen aus der Sorge heraus, wie es ihnen und ihren Kindern in der Zukunft ergehen wird, wenn die sozialen Töpfe leer sein werden, der Zustrom weiterer Flüchtlinge aber immer noch anhalten wird. Nicht erwähnt die zunehmende Kriminalität derer, welche nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden können, weil ihre Bildung nicht ausreicht, oder ihr Wille zur Leistung. Allzu leicht werden diese dann abgleiten in die islamische Parallelgesellschaft, in zweifelhafte Glaubensgemeinschaften welche neue Terroristen rekrutieren.

Ist vor solchem Hintergrund nicht verständlich, dass die Menschen einfach pauschal negativ auf Flüchtlinge und Asylanten reagieren, ohne sich überhaupt noch die Mühe zu machen zu differenzieren? - Ich meine doch. 

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Menschen prinzipiell erstmal Angst vor allem was Neu ist und wehren sich dagegen. Als die Eisenbahn erfunden wurde, haben die Leute damals auch Theater gemacht und behauptet, bei Bewegungen über den "biogenen"-Geschwindigkeiten (Pferde, zu Fuß gehen) entstehen Schäden im menschlichen Körper...

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Kommentar von WALDFROSCH1
02.08.2016, 16:32

Naja der Vergleich soll uns nun was konkret sagen ? 

Das es reicht die politische Korrekte Meinung kund zu tun ,sei sie noch so wirr ?

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Tja bei einer Million ist auch eine Minderheit eine große Menge, würde man entschiedener gegen die kriminelle Minderheit vorgehen, wäre die Akzeptanz ggü. dem Rest höher, nur leider verhindern die "Gutmenschen" in Politik, Justiz und Gesellschaft ein entschiedenes Vorgehen gegen kriminelle Flüchtlinge und Migranten, sodass eben die Wut wächst.

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Die Leute, denen so etwas passiert sind, kann ich verstehen. Beim Rest ist es Panikmache und das Aufbauen eines Feindbilds.

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Nicht unsere Gesellschaft ist negativ auf muslimische Flüchtlinge eingestellt, sondern die "Gäste" sind negativ eingestellt.

Das fängt bei westlicher Kultur, Tradition, Religion, Kleidungsstil usw an und hört nirgends auf.


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Woraus kann man das entnehmen, dass die Deutschen so eingestellt sind? Hat das deutsche Volk bzw seine Regierung nicht Millionen moslemischer Einwanderer hier willkommen geheißen, bewirtet, wohnen lassen und alimentiert, innerhalb von nur 2 Jahren? Deutschland, eines der dichtest besiedelten Länder der Erde? Die souveränen Staaten, die 200mal soviel Platz hätten wie wir, haben aber gesicherte Grenzen, wie zb Australien, China, Russland oder USA. Da gibt es auch keine Willkomenskultur, Bewirtung, Alimentierung für jedermann.

Hat man dafür in irgendeiner Weise so etwas wie Dankbarkeit erlebt? Weisst du nicht, was in anderen Regionen mit Einwanderern passiert, die sich mit Invasorenmentalität und Invasorenbenehmen, mit Integrationsverweigerung in der Fremde niederlassen und lautstark und aggressiv ihre Forderungskataloge präsentieren?

Mit diesen Millionen moslemischer Einwanderer sind auch unsere Todfeinde, in unbekannter Anzahl, mit ins Land gelassen worden, die uns mit Gewalt, Dschihad, Terror bedrohen, unsere Frauen und Mädchen atackieren, organisierten Straßenraub (Antänzer) verüben, und ganze Stadtviertel unserer Städte in no-go-areas verwandeln.

Oder sollen wir etwa die türkischen Erdoganfans in DE lieben und loben dafür, dass wir ihnen großzügig erlauben, hier politische Massenaufmärsche zum Zweck des Personenkults zu veranstalten, 1000 DITIB Moscheen samt Minaretten und Koranschulen bauen zu dürfen, ihnen die deutsche Staatsbürgerschaft zu verleihen ohne sie zu zwingen, die türkische aufzugeben und somit Deutschland gegenüber nicht loyal sein zu müssen?

Du sieht schon, nicht die deutschen Untertanen sitzen auf der Anklagebank und müssen sich täglich aufs neue schlechtes Gewissen einreden lassen, dafür, dass sie die Probleme immer deutlicher sehen, die ihnen ihre Obertanen versuchen untern Teppich zu kehren.

Hier sitzt vielmehr umgekehrt die gesamte bei uns politisch tonangebende Klasse auf der Anklagebank, Deutschland in diesen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Augiasstall verwandelt zu haben.

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Ich glaube, sowohl die Medien als auch der Bildungsstand einer Gesellschaft spielen dabei massgebliche Rollen.

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Kommentar von WALDFROSCH1
02.08.2016, 16:30

Da denke ich allerdings auch !

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Das mit der Differenzierung ist ein allgemeines Problem. Das Thema ist allerdings emotional stark belastet und jeder Depp meint er könne mitreden, daher ist es hier besonders problematisch. Die Wahl der AfD hat aber noch andere Gründe.


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Kommentar von WALDFROSCH1
02.08.2016, 16:34

__________und jeder Depp meint er könne mitreden, daher ist es hier besonders problematisch. ______

Da stimme ich dir Ausnahmsweise einmal zu !

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Sie wollen sich ein besseres Leben in unseren Lande aufbauen.......und viele,viele kleine Muslime zeugen!..--. Na der kleine Normal-Moslem schon . Ihre Führer haben was Anderes im Schilde.So wie einige in den Moscheen die Ungläubigen verteufeln, so hassen sie die westliche Kultur. Siehe in den streng islamischen Staaten werden Christen diskriminiert .Da ist Tollere- ranz ein Fremdwort. In der Bibel steht: Du sollst deine Feinde lieben,aber auch Auge um Auge und Zahn um Zahn.

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Hmm... wenn du 100 Skorpione in dein Zimmer legst und einer davon ist giftig... würdest du gut schlafen können?

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Kommentar von Fielkeinnameein
02.08.2016, 13:47

Wenn man Zimmer so groß wäre wie ein Bundesland, klaro.

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Kommentar von Apfelkind86
03.08.2016, 08:21

Du vergisst (natürlich ganz unabsichtlich) zu erwähnen, dass die übrigen 99 Skorpione elendig verrecken, wenn du sie abweist, dass die giftigen Skorpione auch so jederzeit in dein Zimmer kommen können und dass du natürlich Menschen mit Tieren vergleichst!

Ein gruseliges Bild von Menschenrechten, das du (mal wieder) zeigst.

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Brutal kurz geantwortet: Die Deutschen fühlten sich schon immer als etwas Besseres ! Das lässt sich historisch bis in prä-deutsche, ergo germanische Epochen zurück verfolgen und belegen !!

pk

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