Warum ist trotz Wechselspannung nur auf einer Leitung Strom?

3 Antworten

Der Nulleiter wird im Trafo mit dem Erdboden verbunden. Nur die 3 Aussenleiter sind unter Spannung. Durch den Nulleiter fliesst durchaus Strom. Der selbe wie an der anderen Leitung. Nur ist am Nulleiter keine Spannung gegenüber Erdreich. How, der E-Techniker hat gesprochen :-)

Wow Du E-Techniker, wenn ein Kabel auf Null ist wie würdest Du die galvanische Trennung beschreiben und warum verdammt gibt es dann Kugelerder beim Hausanschluss? Und wie schafft es ein Kraftwerk mit einem Anschluss am Boden(der Eisenkern mal ausgenommen) die Potenzialdifferenz hoch zu transformieren? Auf der Sekundärseite gibt es ja auch einen Nulleiter oder wird das nachträglich eingebaut?

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Was meinst du denn für drei Aussenleiter?Wir reden hier nicht von Drei-Phasen-Wechselstrom!

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@IBenjaminFG

benjamin du bist lehrling oder??

newcomer hat vollkommen recht. aufgrund des tn-c-s netzes misst man zwischen erde und n-leiter 0 V...

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@zilla002

Nein,ich bin kein lehrling,aus der zeit bin ich schon lange raus.Und wer bitte hat denn geschrieben,dass zwischen nulleiter und erde Spannung ist?Wer lesen kann ist klar im vorteil.

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Ich bin seit 28 Jahren Elektriker und mir stehen hier bei einigen Antworten die Haare zu Berge.
z.B. von BenjaminFG: "Der Nulleiter kann nicht mit der Erde verbunden sein..."
Da die Zuleitung zum Zähler immer nur 4-adrig ist (3 Phasen und 1 Neural-Leiter) wird der Schutzleiter (grün-gelb) auf dieselbe Kupferschiene geklemmt, wie der Null-Leiter (blau), damit beide das gleiche Potential haben.
Einige scheinen auch den Unterschied zwischen Strom und Spannung nicht zu kennen. Wenn man es mit der Wasserleitung vergleicht: Spannung = Druck, Strom = Wassermenge bei geöffnetem Hahn.
So kann man das Beispiel von Quandt noch erweitern: die beiden Löcher der Steckdose sind mit der Wasserhahn-Öffnung und dem Abfluss vergleichbar. Der Strom kommt durch das eine Loch und geht durch das andere wieder zum Erzeuger. Er fliesst also nur, wenn ein Gerät angeschlossen ist.
Das Wort Wechselstrom kommt nur von der Fliess-Richtung, denn die Phase hat 50 mal in der Sekunde ein positives und 50 mal ein negatives Potential gegenüber dem Null-Leiter bzw. der Erde. Dazwischen, im Bruchteil einer Millisekunde, im sog. Null-Durchgang, liegt die Phase bei 0 Volt.
Gruß DER ELEKTRIKER

Ohgott, ohgott! Da fangen wir mal ganz unten an. Wenn die Elektronen (der eigentliche "Strom") wirklich mit annähernd Lichtgeschwindigkeit durch das Kabeln rauschen würden schmelzten sie, folglich schickt man nur den Impuls bei hohen Spannungen durchs Netz. Das einzelne Elektron bleibt fast ortsgebunden. Das funktioniert aber nur wenn es zu schwingen anfängt. Ähnlich einer Kette Dachdecker, die Ziegel auf´s Dach werfen. Von einem zum andern, der einzelne Dachdecker dreht sich, fängt den Ziegel und wird ihn auf der anderen Seite wieder los, ohne seinen Standort zu verlassen. Dabei wechsel er nur die Richtung und trotzdem landen die Ziegel auf dem Dach. Soweit das Grundprinzip. Ansonsten ist es mit dem Strom wie mit einer Wasserleitung, aus dem Hahn kommt das Wasser raus und im Abfluss verschwindet es wieder. Der Strom (Impuls) kommt über die Phase von Kraftwerk und verschwindet über den Nullleiter (Abfluss) in der Erde und gelangt so zum Kraftwerk zurück. Kreis geschlossen und der Kühlschrank wird kalt! ;-)

Genau das begreifen einige Möchtegern-Elektriker hier aber nicht.Das Wasserhahn-Prinzip gefällt mir übrigens. ;)

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@IBenjaminFG

Hat bei meinem damals 6-jährigen auch gut funktioniert! ;-)

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@Quandt

Bitte sag mir jetzt noch das der Strom bei Wechselspannung nicht nur in eine Richtung fließt. Falls das doch so sein sollte, werden viele Studentenjahrgänge sehr unglücklich sein, weil Ihr Professor Ihnen das falsch erzählt hat.

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@Mietnormade

Der Strom fließ in eine Richtung, die Spannung wechselt in einer Sinus-Funktion das Vorzeichen, von + 220 V über 0 V bis - 220 V und dann wieder zurück. Und dies im deutschen Hochspannungsnetz 50 mal in der Sekunde. Spannung und Strom haben bildlich das gleiche Verhältnis, wie See und Fluß. In beiden ist Wasser, doch nur im Fluß bewegt es sich in eine Richtung. Is´ so, sorry! ;-)

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@Mietnormade

Einen hab´ ich noch: Die effektive Wanderungs-Fließgeschwindigkeit von Elektronen in Metall liegt bei knappen 11 km/h - durchschnittlich.

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@Quandt

Da habe ich noch einen für Dich der Strom fließt bei Wechselspannung sowohl in den Nullleiter rein als auch raus. Der wechselt die Flussrichtung genauso wie die Spannung die Vorzeichen wechselt.

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@Mietnormade

Um die Verwirrung jetzt noch zu erhöhen: eigentlich fließen die Elektronen auch nicht, sondern die ungeladenen Löcher im Metallgitter und zwar entgegegesetzt! Also über die Phase zum Kraftwerk, damit dort die Elektronen aus dem Erdboden in den Generator "rutschen". ;-)

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@Mietnormade

Noch einen zum Grübeln drauf: Onkel Tesla hat bei der 3-Phasen-Überlandleitung im Hochspannungssegment den Drehstrom um genau 120° phasenversetzt, damit man überhaupt in der Lage war diesen über große Entfernungen zu transportieren. SummenSpannung = 0 V, fließt da auch kein Strom mehr?!?

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@Quandt

Jetzt wollmer aber mal richtig machen und festhalten die Spannung in Deutschland ist schon länger 230V und nicht 220 und selbst bei 220 wurde der Spannungsverlauf von plus 311 nach minus 311 gehen. Und der Strom ändert sehr wohl die Fliessrichtung. Im Mittel ist das natürlich Null aber nix desto trotz gehts einmal in den Nulleiter rein und dann wieder raus.(Richtungswechsel)

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@Mietnormade

;-) Wieso bekommst Du einen Schlag, wenn Du unisoliert die Phase antatschst? antatschst,-siehtkomischaus

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@Quandt

Du bekommst gar keinen Schlag, dass passiert nur falls du einen Azubi hast, der Dich mit dem Brett von der Leitung haut. Stell Dich mal mit Deinen Gummischuhen hin und pack eine Leitung an. Passiert nix. Und der Strom fließt doch in den Nulleiter und wieder raus!

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@Mietnormade

Nicht die Phase unisoliert, DU. So mit de´ Plattbeene auf´n Fliesen! ;-)

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@Quandt

Wenn Die Phase isoliert ist passiert natürlich auch nichts. Hab schon oft Kabel einfach angepackt. Du hast immer noch nicht zugegeben das der Strom mal in den Nulleiter rein und 10 Millisekunden später wieder zurück fließt. Somit eine Richtungsänderung vollzieht.

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@Mietnormade

Phase, nich´ Kabel. Also dat Metall im Kabel!! ;-) Und die effektive Fließrichtung bleibt, s. 11:50. Und die Nebenbemerkung ist auch in beiden Richtungen begehbar. LG ;-)

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@Quandt

Gut ich mach jetzt nach den 5 Sichherheitsregeln erstmal die Sicherung raus und pack ans Metall(Ich lass also die anderen 4 mal weg) aber ich würde schätzen da passiert trotzdem nichts. Und siehe Da nix passiert.

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@Mietnormade

Dann fließt ja auch kein Strom ... ichgebsauf,okDuhastgewonnen.Jetztbrauchichwaszutrinken ;-)

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@Quandt

Na selbst wenn der Strom fließen würde so ginge er erst in die eine Richtung und dann zurück. Wenn der dauerhaft fließen würde könnte man die Kabel auch nicht mehr los lassen. Deswegen ist der Strom zwischendrin ja auch 0. Im übrigen zum gleichen Zeitpunkt ist auch die Spannung Null. Dann gehts ganz langsam von 0 auf 1 Volt und schwupps fließt ein kleiner Strom und spätestens bei 20mA zerlegt es den FI.

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