Warum ist töten eigentlich falsch?

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13 Antworten

Hallo Dhalwim,

ist es nicht etwas Großartiges und zugleich Entsetzliches, das wir Menschen uns dorthin begeben können, wo wir uns nur im Denken aufhalten - was uns dann die Wertschätzung  unserer „Sachlichkeit“ einbringt?

Natürlich, wir können im Elfenbeinturm unseres Denkens die Frage des Tötungsverbots der eigenen Art kritisch reflektieren. Aber ist das nicht ähnlich ver-rückt wie das Versinken in meinen Gefühlen, das mich zu einem Objekt der Psychiatrie werde lässt?

Kern unseres Menschseins ist doch die liebende Annahme des anderen, der im dialogischen Miteinander mir so nahe ist, wie ich mir selber. Sein Leid ist mein Leid und der Dialog wird durch unser gemeinsames Sein in dieser Welt getragen.

Mit der Vernichtung des anderen vernichte ich auch mich selbst, wenn nicht körperlich dann doch seelisch.

Zweifellos können wir auch eine solche Gewissheit infrage stellen.

Der „Tyrannenmord“ widerspricht ihr im Bewusstsein ihr Fortbestehen zu sichern.

Vielfältige Überlegungen relativieren die absolute Gültigkeit des Tötungsverbots.

Aber ich will mich von der grundlegenden Erfahrung der Verbundenheit in diesem Leben nicht verabschieden – auch wenn der Anspruch mich überfordert

Das Leben kennt keine Gründe.

Ob töten falsch ist oder nicht liegt an der Gesellschaft selber. Meistens ist es so, das es eine allgemeine Meinung ist, dass töten etwas falsches sei. Man wird nach den Werten der anderen erzogen und sowas prägt sich dann ein.  

"Falsch" ist hier ein unpassender Ausdruck; töten ist streng verboten!

Das Lebensrecht ist in jeder zivilisierten Gesellschaft garantiert, jeder Bürger hat ein Recht, vor Mördern und Totschlägern geschützt zu werden. Auch hat der Staat ein Interesse, dass das Leben seiner Bürger geschützt wird. Andernfalls herrschte Faustrecht, der Staat hätte dann abgedankt.

Auch die Religionen verbieten das Töten, manche sogar das Töten von Tieren (Jainismus). Da dieser Grundsatz (des strengen Verbots des Tötens) absolut und überall anerkannt ist, gilt das Töten als schwerste Verfehlung, als Untat, die in manchen Ländern mit dem Tode bestraft wird. (Ausnahmen sind: Notwehr, Notstand. Kriegsnotstand, Vollzug der Todesstrafe in manchen Ländern).

tiere töten um nahrung zu bekommen finde ich ok. aber der mensch ist ein soziales wesen. das töten von artgenossen sehe ich nur im absoluten notfall als gerechtfertigt

Naja schau dich um in der Welt. Ich würde sagen es gibt für manche die Rechtfertigung zu töten.

Es ist eben etwas entgültiges und kann nicht revidiert werden. Danach gibt es kein zurück. Der getötete hat dann keinen Anspruch mehr auf das Leben. Dazu gibt es viele Meinungen und ich behaute diese gehen weit auseinander.

Ganz persönlich tendiere ich zu sagen, das man eingelich nur selbst entscheiden sollte ob man vorzeitig das Leben abwählt. Dazu hat niemand anderes das Recht, da keiner genau weiß was eigentlich danach kommt und entsprechend das Leben auch Wert ist. Icht nicht gesagt ob wir wiedereinmal Leben werden.

Jedem Einzelnen von uns ist das Leben geschenkt/gegeben worden. Keiner hat das Recht das Leben eines fremden Menschen zu beenden und ihm die Möglichkeit zu nehmen, die Schönheit der Erde zu entdecken und die Zeit auszukosten. Töten sollte niemals ein Mittel sein. 

LG

Philisophisch, sollte die Frage lauten ; Ist toten richtig ? Denn dann, würde man es wohl immer ver-nein-en...aber nun schau dir die legale Tötung in Kriegen an und daran hat sich bis heute nichts geändert ... Menschen töten sich dort , weils ihnen gesagt wird ... Merkels Geschäfte , gleichen Menschenhandel , Waffengeschäfte und Beihilfe zum legalem Mord...

Und nun zu;


Warum ist töten eigentlich falsch?



Weil jedes Leben-wesen , von Gott und aus Gott selbst erschaffen wurde und dazu bestimmt ist ,als mehr und  in vollkommender Liebe zurückzukehren ...sollte durch den Tötungsakt , diese Entwicklung gestört oder verhindert werden , könnten die Konsequenzen  , für Täter und Opfer in gleicher Weise , fortwährend den Frieden verhindern und die Seelen werden sich in die Schatten einreihen, die noch viele Reinkarnationen durchführen, in der  sie nur noch für dieses Ziel lebend geboren werden ( Denn auch die Tater werden zu Opfern und die Opfer zu Tätern ) ... Allerdings verlieren sie dann auch vollkommen ihre individuale bewusstseins form , welche sich der niederen Ebene anschließt, um ihre räuberischen Triebe  auszuleben ...


@AlphaundOmega,

Weil jedes Leben-wesen , von Gott und aus Gott selbst erschaffen wurde

Verschwinden sie mit ihrer albernen Märchenfigur. Es gibt keinerlei vernünftige Gründe anzunehmen, dass er / sie / es existiert und Belege oder auch Beweise erst Recht keine.

Abgesehen davon, haben sie mal das alte Testament gelesen? Und bei sowas soll dieser "Gott", allgütig sein? Ein perverses, bösartiges Monster wie Hitler, Stalin oder Erdogan.

Liebe Grüße Dhalwim,

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@Dhalwim

Dein Kommentar ist vollkommen unbegründet, da ich von keinerlei Bibelverse auch nur Andeutungen gemacht habe...Du hast es eben nur nicht verstanden und deshalb in den falschen Hals bekommen... Das Wort "Gott",  scheint dich  sehr zu irritieren und kann dich gut verstehen , wenn du das mit dem AT gleichsetzt. Jedoch machst du damit gerade einen Riesenfehler , wenn du glaubst , das daß Märchenbuch ( Bibel) etwas mit dem wahren Gott zu tun haben soll ... Nein, dem ist nämlich überhaupt nicht so ! Und das KANN ich belegen und BEWEISEN !  Du sagst ; "Dieser Gott wäre ein bösartiges Monster" .... dann antworte ich dir darauf ; GUT ERKANNT ! ... denn er war auch ein Massenmörder , aber er war eben nicht GOTT !  Du musst erst mal verstehen , wer Gott nicht sein kann und von wem eigentlich die Rede ist , der da in der Bibel zitiert wird ... Und wenn du da mal reinschauen würdest , hätte dir auffallen müssen , das da von mehreren Göttern gesprochen wird... Die Bibel stammt aus den sumerischen Tontafeln, von dennen es noch über 30.000 unübersetzte gibt ...Moses hatte diese einfach aus einer Höhle abgekupfert , aber die Kirche hat sie um 180° gedreht um sie für ihre Zwecke zu missbrauchen  Jeder  Krieg , der heute noch im gange ist , ist immer noch ein religiöser Krieg , der schon in den alten Tontafeln steht ... Das sogenannte, Gut gegen Böse , ist immer noch im Gange... Wenn dich die Geschichte wirklich interessiert , dann beschäftige dich mal mit dem "sogenanten" Gott Anu und deren Söhne Enlil und Enki... denn in Wahrheit ist Enlil der Gott der Bibel und der Massenmörder alias JHVH alias Jehova , ...und er hatte viele Namen  sein halbbruder Enki, haben wir unser Bewusstsein zu verdanken ... Enki wollte das die Menschen erkennen , das sie in einer Sklaverei leben und uns befreien können , indem wir Gut und böse unterscheiden können...daher wurde er aus dem Garten Eden geworfen und sein Name  verleugnet und als Satan bezeichnet ... er sollte keine Macht oder Anhänger mehr haben und im Staube kriechen wie eine Schlange ( Bibelzitat)

Du kannst dich gerne mal in meinen Profil pdf. auf die höchsten Gipfel der Philosopie führen lassen, wenn dir was an der Wahrheit liegt , um zu verstehen, von was ich eigentlich rede ...

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Ich glaube jemanden zu Töten, also seiner Existenz und allem was er darstellt und je war, oder sein wird ein vorläufiges Ende zu bereiten wird im üblichen aus dem Grund dass wir in einer Gemeinschaft leben, als falsch erachtet. Ich persönlich z.b. hätte was dagegen, wenn da einer versucht mich umzubringen. Das Problem ist, wenn das töten anderer Menschen plötzlich legal wäre, könnte man noch weniger Menschen trauen als ohnehin schon. Man wär sich seines Lebens sprichwörtlich nicht mal mehr sicher. Da das kein Zustand auf Dauer ist, würde die Gemeinschaft sich auflösen und alle Vorteile die sie uns gibt mit ihr (Freunde, Verwandte, Geliebte, Supermärkte, Internet, Strom u.s.w.). Wir wäre quasi nach wenigen Monaten schlechter dran, als in der Steinzeit. Und ich nehme an, dass du auch ein Problem damit hättest wenn jemand dich einfach so töten würde.

  Kurz um, ich glaube wenn wir uns einfach so legal und ohne größere Konsequenzen töten könnten, würde unsere gesamte Soziale Struktur auseinander fallen. Die Hemmschwelle wäre halt viel zu niedrig.

Sprich Anarchie?

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@Dhalwim

Nicht ganz. Bei einer Anarchie gibt es natürliche Gesetze. Z.b. Person A mag Person B. So harmonieren Person A und B. Person C hat Kartoffeln und gibt Person A und B welche ab, wenn sie ihn vor Person D beschützen. Sicher, Person A und B könnten Person C umbringen und ausrauben. Dann hätten sie aber auf Dauer keine Kartoffeln da sie selbst keine anbauen wollen/können. Beschützen sie Person C hingegen, würden Bündnisse geschlossen. Gruppen und Rudel bilden sich. Man duldet sich, oder geht sich aus dem Weg. Anarchie bedeutete keine Gesetze und keine Obrigkeit. Jeder ist gleich viel Wert. Es gibt kein Arm und kein Reich und so weiter.

 Was du unter Anarchie verstehst ist in Wirklichkeit eine Anomie. Die Anomie ist quasi die bösartige Schwester der so schon durchgeknallten Anarchie. Während in der Anarchie bloß das Gesetz und die Staatsgewalt fehlt, fehlen in der Anomie alles. Nichts hat mehr irgendeinen Wert. das reißt man dem anderen den Darm raus und macht Seilspringen damit. Kurz Anarchie = Leben wie Tiere, Recht des Stärkeren, oder der Gruppe; Anomie = totales Chaos und fehlen jeglicher sozialer norm. Die beiden begriffe werden oft verwechselt. Insofern, ja, du hast recht, nur das falsche Wort verwendet. ;-)

 

LG Mugwump

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Eigentlich finde ich es nicht schlimm Mebschen zu töten ( ohne Schmerz) aber uch habe keinen grund dafür und die Gesellschaft akzeptiert sowas nicht. Also was ist falsch und was ist richtig? Wieso sollte es falsch sein jemanden schnell zu töten? Manche werden ihn vielleicht vermissen, und deswegen leiden, aber wenn die Person niemand hat? Und er Schmerzlos getötet wird? Und vorallem in so einer Gesellschaft, wo Menschen an Hinmel und Hölle glauben. Sollte man den mörder dann nicht feiern, das dank ihm, die Person im Himmel ist? ( Ps: ich glaube nicht an sowas, bin Agnostiker. Nur ein Hinweis.) Sagen wir mal, du hast niemanden der dich liebt, aber du fühlst dich trotzdem glücklich. Könnte ich dich töten? Schmerzlos und schnell? Die meisten wollen nicht sterben weil sie nicht wissen was passiert. Vielleicht passiert was in der Zukunft? Ich verpasse vielleicht was wichtiges, aber was will man verpassen? Wie man eine Familie gründet, Die Kinder studieren,und man dann alt wird? Was hat das für einen Wert? Ich könnte dich Töten und du würdest kurz davor nicht wissen, was in Zukunft passieren wird, wobei du im Gegensatz, wenn du lebst ( grammatikaler Fehler ich weiß) weißt was in Zukunft passiert.Aber was ist der Tod? Man könnte das unendlich lange diskutieren aber man findet keinen sinnvollen schluss.

DAS IST MEINE MEINUNG, KRITIKER KÖNNEN MIR IHRE MEINUNG SAGEN. ICH Weiß DAS IST EINE KACK RECHTSCHREIBUNG SORRY ICH SCHREIBE DAS HIER SO GROß DAMIT DIE DEUTSCHLEHRER HIER MICH NICHT KORRIGIEREN :!)

Ich glaube die allgemeine Angst vor dem Tod ist einerseits darin begründet, dass wir nichts außer Leben kennen. Andererseits muss man, wenn man zufrieden mit sich ist, zugeben, dass das Leben schon recht viel spaß macht. Und ist man unzufrieden mit sich, sollte man sich fragen, warum.

LG Mugwump ;-)

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Aber was nützt es einen, wenn man Spaß hat?

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@arjanebrahimi

Eine durchaus interessante Frage. Was nützt es einem Spaß zu haben?

Ich muss von mir ausgehen und gebe zu, dass ich noch immer dann das Leben am meisten gefeiert habe, wenn ich Spaß hatte. Spaß erfüllt einfach. Setzt Glücks Hormone Frei. Lindert körperlichen und psychischen Schmerz. Wenn man sich amüsiert, setzt die Zeit aus. Alles unwichtige tritt in den Hintergrund. Belastungen fallen wie welkes Laub von einem ab. Sicher, Spaß kann man nicht ins Regal stellen. Aber Spaß bereichert ungemeine, ohne Spaß. Davon abgesehen ist Spaß haben einfach ein sehr angenehmes Gefühl. Ich habe zum Beispiel einen Körper und der hat Nerven und die Signale, die sie meinem Gehirn zukommen lassen, nennt man Gefühle. Ich mag es zu fühlen, besonders angenehme Gefühle zu fühlen. Und Spaß ist äußerst angenehm. Ich nehmen an das auch du schon mal in deinen Leben Spaß hattest. Irgendwann. Versuch dich zu erinnern. Es ist wie eine Epiphanie. Eine Katharsis, als ich damals Feststellte wie viel Leben wert sein kann, wenn man Spaß daran hat. Und das schöne ist, es gibt so unendlich viele Arten von Spaß. Ich könnte ganze Easys drüber schreiben. ^^ Und andererseits, der Tod läuft ja auch nicht weg. Wir werden alle noch herausfinden was es bedeutete tot zu sein. Manchmal muss man ein bisschen Geduld haben. Das ist so sicher wie der Tod. Also warum nicht das leben Genießen. Tot bist du schließlich noch lag genug. :-)

 

LG Mugwump

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Danke das du soviel Zeit dafür investiert hast^^ ( Ps.: Die Signale die an deinem Hirn kommen, sind nicht Gefühle sondern Enotionen. Es ist ei unterschied

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Töten oder Morden?

Das wäre mal von Dir zu präzisieren.

Wir töten zu Ernährungzwecken täglich - Tiere z.b., im weiteren Sinne auch Pflanzen.

Im Krieg und durch Gewalttaten wird weltweit täglich getötet. Für mich ist DAS Mord, ebenso Abtreibungen sind für mich MORD. Wir nennen es aber Töten, da legalisiert, zumindest was Krieg und Abtreibung betrifft. 

Das Morden falsch ist, liegt auf der Hand, darüber muss man nicht philosophieren.

Also - Du meinst Morden oder ? Nun, dann mal die Definition von Mord im StGB der BRD angucken, dass dürfte alles klären.

cheerio

Warum denkt man das?

Selbsterhaltungstrieb?

Also, ich möchte nicht, dass irgendjemand darüber entscheiden darf, ob ich getötet werden oder nicht. Du willst das?

@herja,

Also, ich möchte nicht, dass irgendjemand darüber entscheiden darf, ob ich getötet werden oder nicht. Du willst das?

Also bei mir kommt's eigentlich mehr auf die Person drauf an. Allerdings scheint mir, keiner der bisher geantwortet hat, hat meine Frage zufriedenstellend beantwortet.

Vielleicht haben diese Personen nie richtig philosophiert?

Liebe Grüße Dhalwim

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@Dhalwim

Sorry, aber dein Kommentar verstehe ich nicht.

Es ist doch völlig egal um welche Person es sich handelt, oder?

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@herja

@herja,

Sorry, aber dein Kommentar verstehe ich nicht.

Lassen sie es mich so sagen. Wenn einer meiner Angehörigen darüber bestimmt ob ich lebe oder sterbe, so denke ich hätte ich weniger Probleme damit, als wenn es ein Fremder tut.

daher,

Es ist doch völlig egal um welche Person es sich handelt, oder?

Nein, Ma'am das sehe ich anders. Ich könnte guten Gewissens jemandem dem ich wirklich vertraue und der auch vertrauenswürdig ist eine solche Entscheidung überlassen.

Und zum letzten Kommentar, diejenigen die bisher auf diese Frage geantwortet haben, haben eigentlich nicht mehr wiedergegeben als "weil's halt so ist", deshalb haben sie meine Frage,

nicht zufriedenstellend beantwortet.

Liebe Grüße Dhalwim,

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@Dhalwim

Ich könnte guten Gewissens jemandem dem ich wirklich vertraue und der auch vertrauenswürdig ist eine solche Entscheidung überlassen.

Dem stimme ich zu.

Das ist aber auch die absolute Ausnahme.

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Vielleicht auch die Religion. Bei dem Islam z.b im Koran steht, das nur Gott leben geben und nehmen kann, deshalb ist es sogar so gesehen eine Sünde sich selbst zu töten

@Beyzabla,

Bei dem Islam z.b im Koran steht, das nur Gott leben geben und nehmen kann,

Können sie mir bitte die Sure sagen wo das steht?

Liebe Grüße Dhalwim,

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Weil niemand das Recht hat, über die Länge des Lebens einen anderen zu bestimmen. 

Amen.

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