Warum ist Suizid sozusagen "verboten"?

16 Antworten

Nun das Problem ist leider ein wenig heikel.

Es gibt genug Menschen die waren so verzweifelt, dass sie sich das Leben nehmen wollten. Aber - und das ist sehr wichtig - später haben sich viele wieder gefangen und wurden glücklich.

Oft ist es ein Impuls in uns der und verzweifeln lässt. Der und glauben macht, dass es gar nicht mehr anders weiter geht. Aber die Grundlage hierfür ist oft eben eine Angst. Diese Angst basiert auf eben eine Annahme, die oft nicht richtig ist: Es wird nicht besser!

Natürlich gibt es Menschen die sind so krank, dass die keinen Bock mehr haben weiter zu leben. Wenn nun diese Menschen echt lange Zeit hatten darüber nach zu denken, so finde ich es auch nicht okay das man ihnen quasi ein "qualvolles" Leben aufdrängt. Das ist für mich eher unmenschlich. Aber das zu beurteilen ist meiner Meinung nach auch nicht so einfach.

Am Ende muss man einfach sagen: Wer kann schon beurteilen ob Suizid böse oder gut ist.

Ich finde es persönlich auch nicht so gut, dass es Gesetze gegen Suizid gibt. Denn am Ende ist es immer noch die eigene Entscheidung was man mit seinem Leben anstellen will.

Und für die Leute die jetzt meinen, wie ich nur so etwas sagen kann: Stellt euch die Frage, ob eine lebenslange Qual besser ist oder einfach ein schnelles Ende.

Denn diese stark moralische Frage weichen gerne jene Menschen aus die selbst wohl noch nicht so stark leiden mussten.

Ein Mensch, der ernsthaft darüber nachdenkt, einen Suizid zu begehen, ist in einer absoluten Ausnahmesituation und nach meiner festen Überzeugung ist nicht jeder dieser Menschen zurechnungsfähig.

Als mein Sohn mit 14 seine erste Freundin verloren hat, haben ihn Schulkameraden gerade noch rechtzeitig von den Bahngleisen gepflückt. Es war einfach nur schrecklich für uns, dass so ein junger Mensch sterben will, weil er nicht wusste, dass dieser große Schmerz im Laufe der Zeit auch vergeht.

Heute hat er einen Beruf, den er liebt, hat eine tolle Frau und wird im Spätsommer Papa. 

Ich will damit sagen, dass man ausschließen muss, dass der Suizidgedanke vorübergehend ist, bevor man es einem Menschen "erlauben" kann, für immer zu gehen. Im Fall von unheilbarer Krankheit ohne jede Lebensqualität und ohne jede Hoffnung auf Besserung gebe ich dir recht: Suizid sollte diesen Menschen ermöglicht werden.

Im Falle von Ausweglosigkeit und Perspektivlosigkeit, insbesondere bei sehr jungen Menschen, bin ich für die Zwangseinweisung in die Psychiatrie, weil diesen Jugendlichen fast immer geholfen werden kann. Falls nicht, wird es ihnen irgendwann gelingen, sich das Leben zu nehmen.

Ja aber eben, nicht jeder ist in der Lage ein schönes Leben zu führen, nicht jeder erreicht etwas im Leben. Nicht jeder hat Perspektiven.

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@Alamos5912

Für einige ist es leicht, für andere schwer, aber es lohnt sich immer, für sein Glück zu kämpfen. Du bist ja auch nicht allein auf der Welt und bist Teil einer Gemeinschaft. Jeder dieser Menschen, die dich kennen und lieben wird aus der Bahn geworfen, wenn du nicht mehr da bist. Was ist mit den Frauen, die du nie lieben wirst, mit deinen Kindern, die nie geboren werden? Wenn du nur an dich denkst bist du ein Egoist - egal ob suizidal oder nicht.

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@Alamos5912

Doch, hast du - wenn du aufhörst, dich selbst zu bemitleiden und den Hintern hoch kriegst, um anderen Menschen (oder Tieren?) zu helfen, die Hilfe brauchen. Dann hast du einen Sinn im Leben und wirst dich in kurzer Zeit fragen, warum du dir überhaupt jemals das Leben nehmen wolltest!

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@Alamos5912

stimmt

als troll bist du nämlich auch nur drittklassig

das wird wohl auch nichts

 

btw. wenn du dich unbedingt umbringen willst, dann tu das

wartest du hier auf Bestätigung die du auch beim 20. mal nicht bekommst, oder willst du uns das einfach nur mitteilen, obwohl dich keiner mehr ernst nimmt

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Naja ich meine verboten ist schwer in dem Kontext zu bringen. Wer will dich noch bestrafen, wenn du tot bist?

Der Punkt warum wir Leute davon abhalten ist moralisch. Die meisten psychischen Krankheiten sind heilbar. Viele entschieden sich zum Selbstmord, ohne die Langzeitfolgen zu sehen. 

Es gibt so viele Wege die weiter führen, so viele Möglichkeiten jemandem zu helfen. Aber das kann man nicht sehen, wenn man suizidal ist. Deswegen hält man sie davon ab und hilft ihnen bei dieser Krankheit. Die Meisten sind dankbar.

Es gibt irgendwo eine Doku über Menschen die es überlebt haben von der Golden Gate Bridge zu springen. Und zu 100% sagen sie, das sie froh sind, überlebt zu haben. Das sie in der Sekunde wo sie gesprungen sind, den SPrung bereut haben.

Ich denke es geht vielen Leuten so. Und dann ist es eben notwendig ihnen temporär "weh zu tun" bzw ihnen Autonomität zu nehmen, was aber langfristig in ihrem Interesse liegt.

Außerdem gibt es keinen Selbstmord, der nur den Menschen der ihn begeht betrifft.

Du tust so vielen Menschen damit weh.

Ja und? Wenn das Leben nicht mehr Lebenswert ist, wenn man keine Perspektiven mehr hat, wenn man keine Zukunft mehr hat dann ist das eben so.

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@Alamos5912

Die meisten leute sehen keinen Weg, das heißt nicht das da keiner ist. Stell dir als Vergleich vor, es wäre ein Kind. DU lässt ein Kind auch nicht machen was es will, weil es eben nicht begreift, welche auswirkungen manche Dingen haben.

Jemand der Krank ist, ist jemand um den man sich kümmern muss. Jemand dem man hilft perspektiven zu finden. Und etwas, für das es sich zu leben lohnt.

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@frissdichselbst

Ja aber es gibt Menschen die haben einfach keine Perspektiven mehr Armut Obdachlosigkeit.

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@Alamos5912

Armut heißt doch nicht keine PErspektive. Außerdem ist das dann absolut kein Freitod. 

Man sollte daran arbeiten den Leuten zu helfen, wieder etwas im Leben zu finden. Nicht sie sterben lassen. 

Es sind immernoch Menschen. Sie haben immer noch Familie und Freunde und leuten denen sie etwas bedeuten. Und auch wnen sie das nicht haben, SIND SIE MENSCHEN. Es ist moralisch verwerflich jemanden in einer Situation in der er hilfe braucht, und man diese Hilfe leisten kann, nicht zu helfen. Und das ist auch so bei mentalen Problemen.

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Danke schonmal :)

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