Warum ist so schwierig, geignete Leute kennenzulernen für gemeinsame Unternehmungen?

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4 Antworten

Es gibt in vielen Städten sogenannte Freizeitclubs - im Regelfall privat organisiert oder von regionalen Veranstaltern. Da treffen sich zwar viele Singles und nutzen das als eine Art Partnerbörse, aber es gibt auch genügend Paare, die sich dort Kontakte für gemeinsame Spieleabende, Konzertbesuche, Kino, Theater, Sport usw. suchen - das wäre eine Option.

Vereine (wie euer Tanzverein) sind ebenfalls eine sehr gute Möglichkeit - dass ausgerechnet in eurem kein sonderlicher Kontakt zu den anderen Gruppenangehörigen besteht (oder gewünscht ist), ist schade - aber das ist bei weitem nicht bei jedem Verein so: meistens findet sich doch jemand oder ein Grüppchen zusammen. Es kann allerdings ein Weilchen dauern, bis aus einem bestehenden Gefüge jemand "zutraulich" wird und Neulinge integriert. Manchmal hilft da eine gewisse Eigeninitiative - aber nicht gleich übertreiben.

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Das ist mir auch schon aufgefallen. Es liegt aber wohl auch daran, dass viele immer mehr in der Arbeit gefordert werden. Habe selber den Unterschied in den letzten Jahren gemerkt. Dazu kommt noch, dass (gefühlt) auch immer mehr eine Weiterbildung (nach der anderen) machen. Dann vielleicht noch 1-2 Hobby's oder Aktivitäten in einem Verein und schon ist die Woche gelaufen.

Vor 10 Jahren war ich froh, wenn auch unter der Woche (nach der Arbeit) noch jemand (Lust und) Zeit hatte, etwas zu machen/unternehmen, weil mich die Stelle als Sachbearbeiter nicht so gefordert hat. Heute sieht es anders aus. Anspruchsvolle Tätigkeit als Projektleiter, welche oft Überstunden zur Folge hat. Berufsbegleitendes Studium, wo zum Lernaufwand oft noch Projektarbeiten dazu kommen. Damit steigt auch das Verlangen, auch mal NICHTS tun zu müssen und einfach abschalten zu können.

Dazu kommt noch, dass durch Whatsapp, Snapchat, Instagram, Facebook, Twitter und co, auch ein anderer Austausch stattfindet. Das hat wiederum aber auch zur Folge, dass wir zum Teil eine regelrechte Informationsflut erleben, was auch wieder einen gewissen Stress mit sich bringt. Auf der anderen Seite wird aber auch gleich alles direkt kommuniziert oder geteilt/weiter geleitet. Mir ist aufgefallen, dass es dadurch oft garnicht mehr viel zu erzählen gibt. So werden Kontakte (meinem Empfinden nach) auch immer oberflächlicher, wodurch es auch schwieriger wird, neue/zusätzliche Freundschaften aufzubauen.

Für den leichten SmallTalk zwischendurch, gibt es zu jeder Tags- und Nachzeit irgendjemand auf einer Chat/Dating-Plattform, der das selbe Verlangen hat. Wer ein Anliegen oder Problem hat, findet meist schnell und "einfach" eine Antwort/Lösung in irgendeinem Youtube Video, einem Forum oder einer Plattform wie gutefrage.net und weitere. Wenn dann jemand wissen will, was andere so treiben oder wie sie leben, der findet mehr als genug "Vlogger" bei Youtube. Dazu kommt noch, dass es für immer mehr Dinge entsprechende Serviceangebote gibt, für die man "früher" Freunde gefragt hat. Diese Dinge sorgten natürlich auch für "Gesprächsstoff" und somit für eine bessere/intensievere Bindung.

Diese ganzen "Möglichkeiten" führen sicher auch dazu, dass Face2Face Freundschaften eine ganz andere Bedeutung bekommen bzw. auch an Wert und Bedeutung verlieren......

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Also ich finde meine Freunde bei speziellen Gruppen im Internet. Also Leute die Hobbys mit mir teilen wie Film Reisen FKK machen usw.  da findet man fast immer bald Leute mit denen man auf einer Welle ist und mit denen treffe ich mich dann und wurde nur ganz selten enttäuscht  

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Da kann man nichts machen. Das ist so. 

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