Warum ist so ein Einfamilienhaus teuer?

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13 Antworten

200.000€ ist je nach Region sogar sehr billig.  Soviel zahlst du teilweise für eine 1-Zimmer-Wohnung.

Du musst dir aber auch mal überlegen, was du über die Jahre an Miete zahlen würdest. Miete ist danach weg, beim Eigenheim hast du immer den Gegenwert . Da aktuell ImmobilienKredite sehr günstig sind ist es sinnvoller monatlich Kredit abzuzahlen als lebenslang Miete. 

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Stop!!

Du hast hier vermutlich mindestens einen Denkfehler:


Meine Eltern bsp. Müssen immer noch diesen Haus in dem ich lebe per Kredit abbezahlen. Das wird noch 15 Jahre lang weitergehen. (Wir sind vor 12 Jahren eingezogen, also insgesamt 27 jahre Kredit)

(Du scheinst davon auszugehen, dass sie das Haus zu Lebzeiten abbezahlen können. )

1. Was geschieht mit dem Haus, wenn sie eines Tages diese Welt verlassen? Es wird als Erbe, wahrscheinlich an dich und ggf. deine Geschwister, weitergegeben. Ich denke ich muss nicht ausführlich erklären, was das bedeutet, nur so viel, wenn du dir ein Haus für 200.000 € kaufen wollen würdest, dann würde dir gewissermaßen ein Teil dieses Geldes oder sogar genau diese Summe oder sogar mehr von deinen Eltern geschenkt (oder du behältst gleich das geerbte Haus).

2. Deine Eltern sind zwei Personen, also vermutlich zahlen sie das Haus zu zweit ab. Nehmen wir an es hätte 200.000 € beim Kauf gekostet, dann würde es pro Person ja nur 100.000 € gekostet haben.

3. Der dritte Punkt ist ggf. auch nur eine Variante des 1. Hast du dein Haus erst mal abbezahlt, hat es ja einen Wert. Viele vergessen das irgendwie... Diesen Wert gibst du aber irgendwann auch weiter. Usw... Es ist nicht so, als würdest du ein Haus für 200.000 € kaufen und das Geld wäre dann weg. (Natürlich entstehen noch laufende Kosten, ändert aber nichts daran.9

4. Bitte denke auch daran, dass du Mietkosten sparst. Ganz einfaches, wahrscheinlich unrealistisches Beispiel nur zur Verdeutlichung: Angenommen die Miete kostet 500 €pro Monat, man lebt 50 Jahre dafür zur Miete, dann wären das 300.000 € an Mietkosten. Je früher man baut, desto mehr spart man davon.

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Ist die offizielle Antwort ist immer: Bringen Sie mindestens 10-20% Eigenkapital mit. 

und jetzt zur realität, die Banken können dir auch einen Kredit geben wenn du nicht so gut verdienst. Ob sich das jetzt aber umbedingt lohnt ein Haus zu kaufen hängt von der Person selbst ab. Der Vorteil liegt klar auf der Hand es gehört dir dafür musst du jedoch Jahre einen Kredit ab bezahlen, eine Wert Steigerung ist auch nicht immer mit drin selbstverständlich sind Städte wie Berlin, München, Münster ausnahmen aber ansonsten eigentlich nicht.

Der Wert eines Hauses ist eigentlich nicht das Geld sondern, du lebst darin ja schließlich, musst nicht auf andere Parteien achten kannst also so laut sein wie du willst und hast nicht immer mit einem Vermieter zu streiten. Zudem kannst du das Haus auch weiter vermieten und wenn dein Haus in guter Lage liegt kannst du es früher oder später gut verkauft kriegen oder gar selbst gut vermieten. Achja was ich noch erwähnen wollte, auch die angeblichen Bürgerbauten von früher sind selbstverständlich nur von wohlhabenden Bürgern errichtet worden im grunde genommen sind Häuser heute also preiswerter.

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Du musst aber auch berücksichtigen, dass Du mit diesem Haus Lebenslanges Wohnen erkaufst. Wenn Deine Eltern in 15 Jahren ihr Haus abbezahlt haben, dann müssen sie danach nie wieder Miete zahlen. Oder wenn Du (und evtl Geschwister) ausziehen, dann können sie das Haus wieder Verkaufen und bekommen einen Großteil des Geldes wieder zurück.

Wenn man eine Mietwohnung haben, dann zahlt man bis an sein Lebensende. Und wenn man die Mieten zusammenrechnet, kommt dabei auch durchaus mehr als 200.000 € raus. 

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Über 200.000 € kann ich nur lachen. In der Gegend, in der ich lebe (Bayern, etwa 50 km von München weg), ist es schon günstig, wenn ein Haus unter 500.000 € kostet. Dann sind das meistens alte Buden, die stark renovierungsbedürftig sind oder gleich abgerissen werden müssen.

Ist schon nicht einfach heutzutage. Man sollte auf jeden Fall ein gewisses Kapital angespart haben und der Rest läuft halt über nen Kredit. Wenn das nicht geht, gibts halt kein Eigentum. Ist halt leider so. Ein eigenes Haus ist inzwischen Luxus. 

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Wie? Arbeiten, Kredit aufnehmen, abzahlen. Dazu sind auch keine 10.000€ Netto nötig. In der Regel hat man auch Eigenkapital. Und bei 200.000€ (was sehr günstig ist für ein Haus) kann man wohl bei 30% Eigenkapital das Haus in 10 Jahren als Normalverdiener abbezahlen. Dass sich nicht jeder ein Haus leisten kann ist natürlich klar - es ist aber auch kein muss.

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Kommentar von Paulina42
28.06.2017, 07:08

Ein Haus für 200 tsd kann man mit einen ganz normalen Verdienst finanzieren. Wenn beide unter 30 sind und so den deutschen normalverdienst nach Hause bringt ist das überhaupt kein Problem

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Kommentar von fluffiknuffi2
28.06.2017, 12:32

Wer ist denn bei euch jeweils "man"? Eine Person oder zwei?!

Weil:

(100% - 30%) * 200.000 € / 10 Jahre = 14.000 € pro Jahr + Zinsen! 

Also das als Normalverdiener abzubezahlen mag auf dem Papier rechnerisch ja möglich sein. Aber in der Realität wohl kaum. Oder hier werden merkwürdige Annahmen darüber gemacht, was ein Normalverdiener so verdient im Jahr. Gehen wir mal von 40.000 € brutto bei Steuerklasse 1 aus sind das ca. 25.000 €. Das wären 916 € pro Monat für alles: Strom, Wasser, Gas, Zinsen, Grundsteuern und dergleichen, Nahrungsmittel, Auto, Benzin, Reifen + Reparaturen, Steuern fürs Auto, Autoversicherung, Möbel fürs Haus, Kleidung, Hygieneartikel, Handyvertrag, DSL-Vertrag, GEZ, ggf. private Haftpflicht, was habe ich vergessen? Gewagte Rechnung. Sowas wie Urlaub, Kino, Essen gehen, Netflix, Altersvorsorge und derartigen Luxus gar nicht eingerechnet, auf den verzichtet man dann 10 Jahre lang.

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Kommentar von GravityZero
28.06.2017, 13:20

Meist verdienen 2 und wenn nicht ist die SK auch dann meist anders. Als Normalverdiener sehe ich ca. 50.000€ Brutto im Jahr. Da ist 1000€ im Monat drin wenn man es ansonsten nicht übertreibt.

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Wie soll man sich sowas leisten können?!

Immobilien werden i.d.R. mit 50% oder mehr Fremdkapital erworben. Für 200.000,- € kriegst du aber je nach Standort kein Einfamilienhaus.

Ob es sinnvoll ist zu finanzieren muss jeder für sich entscheiden. Ich vertrete die Ansicht, dass ein Mensch der für die Tilgung einer Finanzierung auf aktives Arbeitseinkommen angewiesen ist, kein Wohneigentum erwerben sollte.

Und wenn man vorher nen Schufaeintrag hat, kann man 's gleich vergessen.

Grundsätzlich sollte man dafür sorgen, dass man keine Schufa-Einträge bekommt, ergo seine Rechnungen pünktlich zahlt und gegen unberechtigte Forderungen frühzeitig und proaktiv vorgeht.

Hat man doch mal einen Eintrag sollte man diesen schnellstmöglich tilgen.

Ist das nicht alles ein bisschen zu teuer?

Nö. Es gibt kein "zu teuer" im Leben. Es gibt nur "zu arm".

Niedriglohnsektor ist ein Ergebnis in das mangelnde Leistungsbereitschaft und mangelnde Bildung hauptursächlich reinspielen.

Wer aber nichts besonderes kann sondern nur das was 10.000.000 andere auch können, der wird eben schlecht bezahlt.

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Kommentar von schlappeflicker
28.06.2017, 11:16

es wird schon seinen grund haben wieso es 10.000.000 leute gibt die nichts besonderes können. 

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Kommentar von fluffiknuffi2
28.06.2017, 12:24


Wer aber nichts besonderes kann sondern nur das was 10.000.000 andere auch können, der wird eben schlecht bezahlt.

Ich weiß zwar nicht wie du "etwas besonders können" definierst, aber ich bin deutlich überdurchschnittlich qualifiziert und verdiene (je nach Statistik :'D ) auch etwas überdurchschnittlich. Ich bin aber der Meinung, als Single kann ich mir ein durchschnittlich teures, neues Haus (mindestens 250.000 € oder so) mit allein dem was ich verdiene in diesem Leben nicht leisten. Ich könnte es vielleicht versuchen aber es bliebe so wenig Geld über, damit würde ich vermutlich nicht zufrieden leben können. 

Jetzt sagst du quasi: Du bist selber Schuld. Gegenfrage: Was soll ich denn deiner Meinung nach tun? Mich zu den Topqualifizierten hocharbeiten? Das versuche ich, zumindest ansatzweise, aber das ist nicht leicht. Und geht sowieso nur unter erheblichem Einsatz meiner Freizeit. Ich lebe jetzt schon ein gutes Stück für meine Arbeit / meine Karriere, aber irgendwo muss man ja auch noch Zeit dafür haben, die Früchte zu ernten, oder?

Inzwischen habe ich auch das Gefühl, mein Problem ist unter anderem, ich handle zuwider dem guten alten Motto "Nimm was du kriegen kannst". Wenn man mehr vom Kuchen haben will, muss man sich mehr nehmen. Man darf nicht über gerechtes Gehalt nachdenken sondern nur darüber, wie viel man irgendwie herausholen kann.

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Ich könnte jetzt lang ausschweifen über wirtschaft und lohnungleichgewicht, aber ich mache es lieber kurz: Haus ist luxus und Luxus ist teuer. Wenn ein Haus zu besitzen dein Ziel im Leben ist, dann solltest du dich anstrengen und viel lernen. Wenn auch das nicht klappt, kannst du immer noch Maurer lernen und dir dein eigenes bauen. 

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200 tsd für ein Haus ist nicht teuer. Das ist eigentlich recht preisgünstig finde ich.

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1. 30 Jahre sind "normal" für das Abzahlen eines Kredites

2. man investiert in die Zukunft, als Rentner keine Miete und keine Schulden mehr bei der Bank. Ein eigenes Haus ist wie eine persönliche Rentenvorsorge.

3. bei den niedrigen Zinsen zur Zeit ist es günstiger ein Haus zu kaufen und an die Bank die Raten abzuzahlen als jeden Monat die Miete zu zahlen. Du hast einen Gegenwert, wenn das Haus abbezahlt ist, bei Mietende gehört dir nichts.

4. In der Regel steigen Immobilien im Wert.Also bei den Null Zinsen die du von der Bank für dein gespartes Geld bekommst, ist es besser, das Geld in Immobilien zu investieren

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Ein "Haus" für 200.000,00 € ist...

  • in einem strukturschwachen Gebiet sehr teuer.
  • in einer Metropole sehr billig.

Derzeit gibt es (noch) sehr günstige Baufinanzierungen...

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"die Gier und die Dummheit der Menschen werden sie auslöschen"

Stephen Hawking

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Ja sicher ist das teuer.

Was glaubst du, warum die meisten Menschen zur Miete wohnen?

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