Warum ist Sigmar Gabriel ein Risiko eingegangen, Frank-Walter Steinmeier als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten vorzuschlagen?

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2 Antworten

Aus heutiger Sicht könnte man auch sagen:

Wer nicht wagt, der auch nicht gewinnt!

Sigmar Gabriel hat gewagt und damit auch gewonnen!

Warum auch immer Sigmar Gabriel bei vielen so unbeliebt ist, finde ich, dass er für die SPD in den letzten Jahren viel herausgeholt hat. Sei es bei den Koalitionsverhandlungen mit der Union als auch beim Durchsetzten des Bundespräsidenten Steinmeier.

Darüber hinaus hat er mit Martin Schulz als Kanzlerkandidat für einen riesigen Paukenschlag gesorgt, weil für alle stand ja fest, dass Gabriel Kanzlerkandidat wird, um weiterhin SPD-Parteivorsitzender zu bleiben.

Nein, Sigmar Gabriel hat erst die Partei gesehen und dann sich und für die beste Lösung gesorgt. Ich finde Sigmar Gabriel ist ein mutiger und handlungsvoller Politiker. DAS hat er auch bei seinem Ministerentscheid bei 'Tengelmann' bewiesen. Er stand zwar dann in der Kritik, aaaaber ER STAND!

D. h., wieder einmal hat ein Politiker Mut und Standfestigkeit bewiesen, so gehandelt wie er spricht, nämlich die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten und für Arbeitsplatzerhalt zu kämpfen, und TROTZDEM haben die meisten Bürger/innen ihn nicht gewollt.

Mein Eindruck ist inzwischen, dass wir Wähler Angst vor starken und handlungssicheren Politikern haben, damit wir dann eher schwächere Politiker bekommen, den wir dann vorwerfen können, dass sie nicht hart genug sind und nicht handeln. Wir wollen halt immer etwas zu meckern haben. Die Politik wird es uns niemals recht machen können!

Welches Risiko meinst Du?

Gabriel hat die großen Player zur Wahl von Steinmeier vorab auf seine Seite geholt. Die Gegenkandidaten haben kaum Stimmvieh aufzuweisen.

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