Warum ist Schweiz nicht in der EU?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Die EU ist zudem bürokratisch, schwerfällig und undemokratisch. Wir hätten kein Selbsbestimmungsrecht mehr! Das worum uns so viele Länder beneiden. Wenn das Volk mitreden kann ist es auch bereit Verantwortung zu tragen.

Zudem wollen wir weiterhin unabhängig, souverän und neutral sein!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil das Schweizer Stimmvolk sich in einer Volksabstimmung dagegen entschieden hat. Und wircklich geschadet hat das der Schweiz nicht, denn sie gilt als eins der Länder mit er höchsten Lebensqualität.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von guru61
11.12.2015, 11:51

Kannst du mir sagen, wann das war? Die Abstimmung 1991 betraf nur den Beitritt zum EWR. Eine Abstimmung zum Beitritt in die EU hat nie stattgefunden, weil allen klar war, dass dieser Verein nichts zu bieten hat.

1

Hui da gibt es massenhaft Gründe. 

1. haben wir direkte Demokratie und keine Scheindemokratie
2. Wollen wir selber über uns richten und entscheiden und nicht erst nach Brüssel telefonieren
3. sind wir unabhängig, souverän und neutral!
4. Geht es uns eh besser als den meisten EU'lern
5. Brächte und die EU mehr Nach- als Vorteile
6. ist die EU ein Bürokratie-Geschwür
7. wollen wir weiterhin eigene Geld-/Sozial-/ und Wirtschaftspolitik betreiben
8. Weil wir stolz auf unseren Franken sind
9. Unser Lohnniveau könnte in der EU nicht gehalten werden
10. würde die Arbeitslosigkeit steigen
11. Steuern, insbesondere MWST, müsste teils massiv erhöht werden (angleichung)
12. Diverse Volksrechte (initiative, referendum) würden abgebaut
13. Der schweizerische Föderalismus würde abgebaut (Macht der Kantone)
etc...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von xo0ox
11.12.2015, 10:52

Kurz und Kanpp weil das Stimmvolk (Wir) Nein gesagt haben.

1

Dann müssten sie ihr bankengeheimnis Offen legen deswegen halten sie sich raus

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also hier die einfache Lösung:

Das schweizer Stimmvolk wurde in einer Abstimmung gefragt und hat klar abgelehnt.

Nun zur Frage. Wieso will die Schweiz nicht in die EU. Hier gibt es verschiedene Gründe.

Es gibt einige Schweizer (sowohl in Politik als auch Bevölkerung) die sich als Teil Europas sehen und der EU beitreten wollen. Dieser ist in den letzten Jahren aber stark gesunken.

Am grössten ist der Anteil der Schweizer, die sich zwar als Teil Europas sehen, aber nicht Bestandteil der EU.

Aus unserer Sicht ist die EU eine undemokratische, bürokratische Ansammlung von Politikern und Lobbyisten. Die EU diktiert für seine Mitgliedsländer Gesetze, Vorschriften etc.

Gerade im Umgang mit Griechenland hat man aber gesehen, dass die EU selbst die eigenen Mitgliedsländer nicht wirklich mit Respekt behandelt.

Auf der Gegenseite haben wir die Schweiz. Ein Land voller Sturköpfe die auf nichts stolzer sind, als die direkte Demokratie. (ok eventuell noch Schokolade, Käse, Uhren und dass wir weder Deutsche, Franzosen noch Österreicher sind...)

Der Schweizer per se ist stolz, rebellisch und kritisch gegen alle äusseren Einflüsse. "Nur weil es alle anderen machen, müssen wir ja nicht gleichziehen" ist ein typischer Gedankengang in der Schweiz. Deswegen hat der letzte Kanton der Schweiz das Frauenstimmrecht auch erst im Jahr 1971 akzeptiert

Wir haben also den Konflikt, dass die EU der Schweiz Auflagen diktieren würde (sie tun es ja sogar jetzt wo die Schweiz nicht einmal Mitglied ist) und die Schweiz die auf keinen Fall seine Souveränität aufgeben möchte.

Die Pro-Argumentatoren führen an, dass wir Teil Europas sind und als Mitglied der EU direkten Einfluss auf die EU hätten.
Die Contra-Argumentatoren führen an, dass wir für die EU nur ein Vasallenstaat wären der gefälligst Geld in die leeren Kassen spülen und das Maul halten soll.

Ich persönlich tendiere zu zweiterem. Die Schweiz ist zu klein und hat zuwenig Bevölkerung um mit Schwergewichten wie Frankreich, Grossbritannien und Deutschland mithalten zu können. Wir wären gezwungen jeden Blödsinn mitzumachen und würden unsere Souveränität und die direkte Demokratie dadurch verlieren, oder zumindest stark einbüssen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Maboh84
11.12.2015, 10:59

Korrektur: Wir (Appenzell Inerrhoden) haben das Frauenstimmrecht auf kantonaler-ebene nie demokratisch angenommen, sondern es wurde 1991(!) durch das Bundesgericht Lausanne aufgezwungen! :)
Die war aber bereits damals nicht als Akt gegen die Frauen zu werten gewesen, sondern eher die Trotzreaktion (zumindest 1991 bei der letzten Ablehung, da irgend ein Deutscher Politiker im Zusammenhang mit der EWR-Abstimmung die Appenzeller als Hinterwälder bezeichnet hat:))
Aber dies zeigt genau auch die Macht der direkten Demokratie, welche wir in Reinkultur in unserem Kanton weiterhin pflegen und leben (Landsgemeinde)

2
Kommentar von guru61
11.12.2015, 11:52

Kannst du mir sagen, wann das war? Die Abstimmung 1991 betraf nur den Beitritt zum EWR. Eine Abstimmung zum Beitritt in die EU hat nie stattgefunden, weil allen klar war, dass dieser Verein nichts zu bieten hat.

0

Weil die Schweizer erkannt haben, wie man von den Vorteilen der EU profitieren kann ohne die Nachteile in Kauf zu nehmen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Maboh84
11.12.2015, 10:49

naja dies stimmt so direkt nicht. Wir mussten leider auch schon einige EU-Kröten schlucken... aber gerade in der heutigen Zeit zeigen sich wieder die eklatanten Schwächen. Stichwort: Schengen/Dublin! Eins der hochgelobten EU-Gesetze welches im Fall der Fälle (aktuell) gnadenlos scheitert!

0
Kommentar von xo0ox
11.12.2015, 10:50

Nein einfach weil wir das nicht wollten.

0

weil sie das nicht möchten ist ihr gutes recht ist 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?