Warum ist Öl im Baumarkt billiger als beim Autohändler oder in der Werkstatt?

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3 Antworten

Ich denke, es liegt in erster Linie daran, wieviel ein Kfz-Betrieb oder ein Heimwerkermarkt pro Jahr an Öl einkauft. Größere Abnahme = niedrigerer Einkaufspreis Nur würde ich nicht auf die Billigprodukte aus einem Heimwerkermarkt vertrauen. Es sei denn, das Öl ist von einem namenhaften Hersteller. Und selbst da gibt es dann Qualitätsunterschiede. Denn für den Bau- bzw. Heimwerkermarkt werden in der Produktion der jeweiligen Hersteller sogenannte "Billigschienen" oder "B-Waren" produziert.

Selbst das Markenöl ist im Baumarkt billiger als in der Werkstatt. An der Abnahmemenge kann es auch schlecht liegen, denn schließlich könnte die Werkstatt einfach in den Baumarkt gehen und dort das Öl kaufen. Verbrauchsmaterialien wie Öl sind schlicht und ergreifend ein Posten, mit dem die Werkstatt ihren Gewinn "optimiert" -- genauso wie Gaststätten mit Getränken.

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Warum ist das Popcorn im Kino teurer als im Supermarkt? Die Werkstatt nutzt hier ihre Position aus und schlägt eben saftig Gewinn auf derartige Verbrauchsmaterialien. Wenn dann noch die Garantiebedinungen vorschreiben, dass man derartige Wartungsarbeiten vom Händler erledigen lassen muss, dann wird sich kaum ein Kunde wehren.

Ob du dein eigenes Öl mitbringen darfst, wage ich zu bezweifeln. Aber fragen kostet nichts.

Bei der Werkstatt wird anders kalkuliert. Die Werkstatt wird beim Eikauf von Fässern sogar noch billiger vorgehen können. Kalkulation bedeutet halt : Einkaufspreis + Faktor für Gemeinkosten ( Löhne, Gebäude, ... ). Außerdem ist Service heute nicht mehr kostenlos. Es ist nun mal ein Fachmann, der Dir den Ölwechsel abnimmt. Zusätzlich kostet das Entsorgen stetig mehr.

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