Warum ist mir alles so egal?

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5 Antworten

Was mir noch zu betonen wichtig wäre, ist dass ich Hass und wut gegen menschen bis jetzt nur unter einer Bedingung in mir auflösen fühlen konnte. Wenn Kinder oder Tiere durch die Hand des Menschen leiden mussten. Das sind allerdings die Momente in denen ich mich, so komisch es auch klingt, lebendig fühle. Aber nicht im positiven Sinne sondern viel mehr im sinne der Klarheit, dass ich ein fühlendes Wesen bin. Ich genieße es nicht, es weckt in mir viel mehr Hass auf die ganze Menschheit, mich eingeschlossen.

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Kommentar von DasRuedi
19.10.2016, 23:58

*hass und wut auflodern nicht auflösen

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Nachdem ich jetzt auch die Kommentare und Deine Antworten gelesen habe, würde ich meinen, dass Du sehr gut unterscheiden kannst zwischen "sinnlosen" Emotionen und "sinnvollen".

Warum solltest Du betroffen sein, wenn der Hund Deiner Freundin stirbt? Du hattest ja keine Beziehung zu ihm. Spürst Du aber keinerlei Regung, wenn Du siehst, wie sich Deine Freundin kränkt, dann solltest Du Eure Beziehung überdenken, weil anzunehmen wäre, dass Du auch zu ihr keine Beziehung hast.

Viele Menschen, vorallem weibliche Wesen, neigen dazu sogenannte "Gefühlsjunkies" zu sein, weil sie Emotionen, vorallem starke, als "sich lebendig fühlen" interpretieren.

Meiner Meinung nach ist es aber weit wichtiger in dieser Welt "Ruhe bewahren zu können", d.h. sich nicht so leicht in Gefühle zu ergehen, denn nur allzu leicht können diese auch ausser Kontrolle geraten d.h. sie mutieren plötzlich zu unangebrachten Ängsten bis hin zu Panikattacken.

Und ich denke, darauf kannst Du doch locker verzichten....meinst Du nicht?

LG Silvie

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Kommentar von DasRuedi
20.10.2016, 01:19

als ich diese Frage gestellt habe war ich mir ja bewusst dass es keine richtigen und falschen Antworten geben wird. was aber bisher hervor ging, war die Aussage dass ich offenbar eine Verhaltensstörung habe, daran aber nichts ändern kann und einfach weiter machen soll wie bisher.jetzt kam aber der Aspekt mit meiner Freundin noch ins Spiel und gibt mir nochmal zu denken. ich weiß nämlich nicht was liebe ist, wie soll man das auch. ich glaube niemand weiß das, aber viele glauben es zu wissen. ich weiß dass ich es schön finde mit ihr zusammen zu sein, dass sie mir oft fehlt wenn sie nicht da ist, dass ich sie gerne glücklich mache, dass ich mich machtlos und mickrig fühle wenn sie traurig ist, dass ich sie beschützen will und so blöd es jetzt auch klingen mag, dass ich es schön finde wenn wir Sex haben. aber hier ist wieder ein thema: wie gehe ich mit den Gefühlen anderer Leute um, ich fühle mich frei und unbeschwert, wenn ich mit anderen glücklich bin aber wenn sie traurig oder wütend sind, Voralpen wenn ich der Auslöser war, steh ich wie der Ochs vorm Berg. sie ist traurig wegen irgendwas: ich biete eine Schulter zum ausheulen, zwei Arme für eine umarmung und Zeit so viel sie braucht. sie ist meinetwegen traurig: ich erstarre. und bei wut ist es noch schlimmer, denn da erstarre ich in der Regel sofort.und wenn ich schuld bin, fällt mir außer Entschuldigung nichts ein. es gibt so wenig was mich sauer macht, dass ich nicht weiß was in anderen vor gehen mag, die sich über Dinge aufregen, die in meinen Augen Kleinigkeiten sind.

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Ich bin auch so ähnlich nur das bei mir gar nichts vorhanden ist auf beiden seiten also weder freude noch Trauer was auch meine Mitmenschen irritiert und sie mich dadurch nicht verstehen.... Empfehlen kann ich dir zwei Sachen:

1. Du bleibst so wie du bist und versteckst dich hinter einer Fassade

2. Du zeigt deinen wahren Charakter und hast keine angst vor den Reaktionen...

Ich hätte da aber noch paar fragen...
Hast du angst vor bestimmten Sachen oder lässt du sie einfach kommen?
Zeigst du Hemmungen vor Situationen?
Achtest du Soziale normen oder bist du Anti - Sozial?

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Kommentar von DasRuedi
20.10.2016, 00:23

das sind gute Fragen: 1. was Angst angeht bin ich mir nicht sicher, ich denke ich habe Angst vor der Dunkelheit oder viel mehr der Ungewissheit. ich glaube, dass ich durch meine Einstellung alles mich betreffende im Griff zu haben Scheine. wenn ich allerdings auf etwas treffe, dessen Verlauf mir völlig unklar ist, wie z.B. die Zukunftsplanung über ein Jahr hinaus oder ein dunkler Gang vor mir, beginne ich zu zögern und mich zu verschließen. obwohl diese beiden Dinge eigentlich in zwei völlig unterschiedlichen Dimensionen liegen, ist es das selbe Gefühl dass ich dabei habe. die Angst davor etwas nicht im Griff zu haben. ich bin allerdings absolut kein kontrollfreak. 2. ich zeige oft hämmungen, wenn es darum geht mit fremden zu interagieren. es hat schließlich auch fast bis zu meinem 19. Lebensjahr op gedauert um eine Freundin zu finden und da war auch sie es, die auf mich zu kam. also im Grunde genommen habe ich Probleme auf Menschen zuzugehen und hierbei sind wir glaube ich wieder beim ersten thema, weil es auch hier die Sorge ist, etwas nicht unter Kontrolle zu haben. 3. ich achte widerwillig auf soziale Normen, ich lege nicht viel Wert auf gute Kleidung. ich kleide mich so dass ich mich wohl fühle und der Großteil der Welt mich akzeptieren kann, außerdem bin ich stets höflich zu den Leuten aber eigentlich auch nur um nicht unnötig Komplikationen zu provozieren. also ich halte mich in sofern an normen dass es mich nicht allzu sehr beengt.

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Kommentar von SuliGenial
20.10.2016, 00:26

hm dann bist du kein Psychopath aber du hast meiner Meinung nach eine persönlichkeitsstörung... ist dir mal etwas traumatisches passiert das dich auf emotionaler ebene sehr getroffen hat und du in tiefe Trauer gefallen bist?

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Kommentar von DasRuedi
20.10.2016, 01:03

also es gab den Streit zwischen meinen Eltern und einen Abend an dem mein Vater überraschend aus Aachen nach Berlin kam und mich meiner Mutter quasi weg zu nehmen wobei meine Mutter mich in gewisser Weise vorher relativ heimlich entführt hatte um mit mir für zwei Wochen im Urlaub unter zu tauchen, davon weiß ich aber nicht viel und ich bin mir nicht sicher ob ich es verdrängt habe. aber meine Mutter war seither der Meinung dass mir das wohl sehr zu schaffen gemacht haben könnte, weil ich ja seit meiner Kindheit mehr Zeit in meiner Traumwelt als in der Realität verbracht habe. aber das war ein Ereignis in einer sonst sehr schönen Kindheit, auch wenn sich meine Eltern nie so wirklich verstanden haben, hatte ich zu beiden immer ein sehr gutes Verhältnis, zumal sie nie wirklich zusammen waren und ich sie immer nur getrennt erlebt habe. ich war ungeplant aber freudig entgegen genommen aber als meine Mutter NRW verließ um nach Berlin zu gehen kam es halt zu diesem Sorgerechtsstreit, von dem ich aber eigentlich kaum etwas mitbekommen habe.

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Kommentar von SuliGenial
20.10.2016, 01:12

also es kann sein das du etwas davon mitgenommen hast was dir die Emotionen geraubt hat... genauso kann es aber auch sein das du einfach nur nichts empfindest an Gefühlen weil du wie ich keinen Sinn darin siehst.... ich schreib dir ma meine Nr auf dann kann ich dir besser helfen wenn du das möchtest.... 0151 63436689 LG SG

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Kommentar von DasRuedi
20.10.2016, 01:50

das Angebot nehme ich gerne an.

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Ich kann dir nicht weiterhelfen aber ich kann dir sagen das es mir auch so geht und du nicht allein damit bist.

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Hey Beuder noch n Psychopath... Wie gehts? ;P

Na, pass auf was du machst, setzte dir eine Maske auf und verletzte weder Tier noch Mensch, dann jung das keinen (und die Maske ist theoretisch also keine echte)
LG

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Kommentar von DasRuedi
19.10.2016, 23:45

also einfach weiter wie bisher...

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Kommentar von Anonbrother
20.10.2016, 00:58

Ja verfeinere es vielleicht, konzentriere dich auf deine 'ich'

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