Warum ist Marihuana nochmal illegal?

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4 Antworten

Marihuana verwandelt Menschen in „wilde Bestien”. Anslinger warnte: Wenn Marihuana und Frankensteins Monster sich zufällig im Treppenhaus begegnen würden, dann würde das Monster vor Angst tot umfallen.

Harry Anslinger hatte sich besonders auf einen konkreten Fall versteift. Ein Junge namens Victor Licata hatte in Florida seine Familie mit einer Axt zerstückelt. Anslinger erklärte der amerikanischen Öffentlichkeit, dass so etwas passiert, wenn man das „Teufelsgras” raucht. Der Fall wurde berühmt und versetzte alle Eltern in den USA in Panik.

Welche Beweise hatte Harry Anslinger für seine Aussagen? Wie sich herausstellte schrieb er damals 30 führende Wissenschaftler zu diesem Thema an und fragte sie, ob Cannabis gefährlich sei und ob man es verbieten solle.

Neunundzwanzig von ihnen beantworteten seine Frage mit nein.

Anslinger nahm den einzigen Wissenschaftler, der mit ja geantwortet hatte, und präsentierte ihn der Weltöffentlichkeit. Noch immer besessen von Victor Licatas Axt pflichtete die Presse ihnen bei.

Amerika verfiel in Panik und Marihuana wurde verboten. Die USA forderten die anderen Länder dazu auf, es ihnen gleichzutun. Viele Länder hielten dies für eine unkluge Entscheidung und weigerten sich.

Mexiko beispielsweise setzte Ärzte als Beauftragte für die Drogenpolitik des Landes ein. Diese waren der Auffassung, dass Cannabis nicht zu derartigen Problemen führte und das Land weigerte sich daraufhin, einem Verbot von Cannabis zuzustimmen.

Die USA tobten vor Wut. Anslinger forderte Mexiko auf, sich an die USA anzupassen. Die Mexikaner gaben nicht nach — bis die USA schließlich die Lieferung sämtlicher legaler Schmerzmittel an Mexiko komplett einstellte.

In den Krankenhäusern erlitten immer mehr Menschen einen qualvollen Tod. Mexiko zeigte Reue und entließ die Ärzte. Außerdem begann das Land selbst einen Krieg gegen Drogen.
Doch zu Hause in den USA kamen Fragen auf. Ein bekannter amerikanischer Arzt namens Michael Ball wandte sich irritiert an Harry Anslinger. Er berichtete, dass er während seines Medizinstudiums Cannabis konsumiert hatte und dass es ihn lediglich schläfrig gemacht habe.

Es könne sein, dass Cannabis eine geringe Zahl von Konsumenten in den Wahnsinn treibe, so sagte er — doch dies müsse erst noch in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden.

Anslinger antwortete ihm mit Nachdruck: „Ein Verbot der Teufelsdroge Marihuana kann nicht länger aufgeschoben werden”, erklärte er. Außerdem schrieb er, dass er nicht in unabhängige Studien investieren werde. Nicht jetzt und auch nicht später.

Jahrelang lieferten Ärzte ihm immer wieder Beweise dafür, dass er falsch lag. Doch er gab ihnen gereizt zu verstehen, dass sie sich auf „dünnem Eis” befänden und dass sie besser aufpassen sollten, was sie sagten.

Das Verbot von Cannabis, das Harry Anslinger eingeführte hatte, nachdem wegen Victor Licatas Amoklauf im ganzen Land Panik ausgebrochen war, ist im Großteil der Welt bis heute gültig.

Doch die ganze Sache hat einen Haken: Jahre später wurden die psychiatrischen Gutachten von Victor Licata überprüft.

Es stellte sich heraus, dass es keinerlei Beweis dafür gab, dass er jemals Cannabis konsumiert hatte.

In seiner Familie gab es mehrere Fälle von psychischen Erkrankungen. Ein Jahr vor der Tat wurde seiner Familie geraten, ihn in die Psychiatrie einweisen zu lassen — doch diese lehnte den Vorschlag ab. Außerdem hatten seine behandelnden Psychiater ihn in keiner Weise mit Cannabis in Verbindung gebracht.

Treibt Cannabis nun Menschen in den Wahnsinn oder nicht?

Wenn Cannabis der direkte Auslöser für Psychosen wäre, dann würde sich diese Auswirkung auch unmittelbar zeigen, erklärt David Nutt, der ehemalige oberste Drogenberater der britischen Regierung.

Steigt der Konsum von Cannabis an, verstärkt sich die Psychose. Und wenn der Konsum von Cannabis abnimmt, geht auch die Psychose zurück.

Stimmt das wirklich? Es gibt dazu sehr viele Daten aus zahlreichen Ländern. Und wie sich herausgestellt hat, stimmt es nicht. So hat sich beispielsweise in Großbritannien der Konsum von Cannabis seit den 1960er-Jahren um den Faktor 40 erhöht. Die Zahl von Psychosen blieb hingegen unverändert.

In der Tat ist wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge Cannabis sogar sicherer als Alkohol. In den USA sterben jährlich 40.000 Menschen an den Folgen von Alkohol, während es aufgrund von Cannabis kein einziges Todesopfer gibt — wenngleich auch Willie Nelson behauptet, dass ein Freund von ihm gestorben sei, weil ihm ein Bündel Cannabis auf den Kopf gefallen ist.

Aus genau diesem Grund forderte im Jahr 2006 ein junger Mann aus Colorado namens Mason Tvert den damaligen Bürgermeister von Denver und späteren Gouverneur von Colorado, John Hickenlooper, zu einem Duell heraus.

Hickenlooper gehörten überall im Bundesstaat mehrere Pubs mit angeschlossenen Brauereien, in denen Alkohol verkauft wurde. Dies hatte ihn reich gemacht. Doch er war der Überzeugung, dass Cannabis schädlich sei und dass das Verbot gerechtferti

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Kommentar von Ku420Sh
19.08.2016, 03:12

Ey, hast du das alles selber geschrieben? Aber nicht ohne nen kleinen Kopf vorher, oder? Sonst wäre das zu krass.

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Kommentar von 420Smoke420
19.08.2016, 11:59

Ne hab nicht alles selber geschrieben

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Kommentar von scatha
21.08.2016, 12:01

HJ Anslinger ist der Held, der unsere Welt von den pöhsen Drogen befreit hat ;-)

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Kommentar von 420Smoke420
22.08.2016, 12:34

HJ Anslinger ist der schlimmste Mensch ._.

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Ich hab es mal so gelesen, dass aus Cannabis viel hergestellt wurde, wie Kleider u.s.w. und die Baumwollindustrie darunter gelitten hat. Deswegen wurde das Cannabisverbot aufgestellt, damit die Baumwollindustrie wieder rentieren konnte.

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Kommentar von FernKannHelfen
19.08.2016, 18:42

das stimmt :) ne echt das ist die einzige wahre geschichte

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Ich hoffe das meine Antwort viele Leute lesen damit mal alle wissen wie Cannabis wirklich ist.

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Kommentar von Ku420Sh
19.08.2016, 03:09

Cannabis, das Cannabis. Oder der Cannabis? Keine Ahnung. Such mal bei Facebook M. Paradox, der macht coole Musik.

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Dieses Verbot verstehe ich in Deutschland auch nicht mehr.

Ich denke, hier sind Lobbyisten am Werk und die verhindern das.

Es gibt ja schon in den USA ein Bundesstaat, wo der Konsum erlaubt ist.

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