Warum ist man selbst schuld wenn andere einen durch Ihre permanenten Pessimismus herunterziehen und man mit diesen Kollegen noch jeden Tag zusammenarbeiten muß?

7 Antworten

Wenn andere behaupten, du wärest an etwas Schuld, solltest du nicht den Fehler machen, denen hinterher zu eiern, indem du versuchst, ihnen das Gegenteil zu beweisen. In deinem Fall würde die Beweiserbringung sogar Jahre (!) von dir abverlangen.

Du musst dich besser damit abfinden, dass andere schlecht über dich denken. Du kannst es nicht und solltest es nicht versuchen, es allen recht machen.

Wenn einer im Gespräch zu dir sagt: "Das glaube ich dir nicht", solltest du lernen, es auch einmal dabei belassen zu können. Diese Lektion musste ich lernen, habe es bei weitem noch nicht perfektioniert ;) aber es hilft ungemein, auch mal Fünfe gerade sein lassen zu können.

Besser ist es, wenn du dich auf deine persönlichen Ziele konzentrierst.

Ja, das würde ich Krawer der Userin auch raten. Sie braucht sich nicht zu rechtfertigen, denn SIE weiß die Ursache. Krawer, sprich einfach nicht mehr drüber.

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Ich finde dass du das sehr gut erkannt hast. Das Umfeld ist ganz wichtig. Es prägt uns. Ich kenne auch ein Pärchen die ständig meckern oder nörgeln. Über Alles und Jedes. Da ist keine Freude, kein Lachen, alle Bekannten werden mies gemacht, das ist wohl ihr größtes Hobby. Andere Themen kennen sie nicht. Wenn man in so einem Umfeld arbeiten muss, dann zieht einen das runter. Man wird irgendwie traurig, unsicher. Ist wie ein Virus.

Ich freue mich, dass du die Prüfung bestanden und da raus bist. Die, die dir die Schuld dafür geben, sind in diesem Punkt unwissend und urteilen einfach negativ. Fast wie die Miesmacher und Nörgler. Manche werten andere ab, um sich selbst aufzuwerten. Schrecklich.

Ja genau, so ist es Nirakeni ich spreche über meine Erfahrungen. Ich such doch überhaupt nicht die Schuld bei anderen. Ich habe es oben beschrieben es ist meine Schuld das ich viel zu lange in dieser negativen Situation geblieben bin( ich habe es gut gemeint und wollte nicht aufgeben). Heute weiß ich es besser das es nichts gebracht hat und mich nur noch weiter runtergezogen hat. Aber ich wusste es damals nicht besser. Auch für meine 4 Std Anfahrtsweg zur Arbeit konnte mein Arbeitgeber nichts, aber wie gesagt ich hatte Anfangs eine hohe Motivation und wollte nicht als Faul gelten. Aber dieser miese Umgangston und Beleidigungen die Arbeitszeiten und Anfahrtszeiten haben mich so gefrustet und erschöpft  das ich zum Schluss keine Willen mehr hatte, aber es trotzdem versucht habe und durch die Ausbildung gefallen bin das sehe ich nicht als meine Schuld an ( Ich habe mich ja nicht selbst beleidigt ). Und das dann andere noch sagen es ist Deine Schuld kann ich nicht verstehen! Wie kann es sein das wenn man eine Verkäuferprüfung mit einer 2 abschließt,das man von einen Kollegen gesagt bekommt ( zu den man immer nett und höflich ist) heute schaffen selbst die blöden die Prüfung. Müsste das nicht gerade im Interesse des Betriebes sein das die Auszubildenden die Prüfung schaffen? Dieser ganzes Umgangston und auch der Beruf der mir nicht gefallen hat haben dafür gesorgt die Ausbildung nicht bestanden zu haben, das hätte jeden gefrustet . Aber wie gesagt meine Schuld war so blöd gewesen zu sein immer wieder hingegangen zu sein. Aber das nennt man Erfahrung. Das ich trotzdem Schuld sein soll und nicht der Betrieb kann ich nicht verstehen ich habe doch nichts schlechtes gemacht ?

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Du siehst leider habe ich die Ausbildung nicht bestanden nur den Verkäufer.

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Und ich habe erfahren das Umfeld prägt und negativ und positiv . Aber warum sollte man bei einen negativen Umfeld sich die Schuld geben das es einen negativ beeinflusst hat? Schuld kann man sich nur im Nachhinein geben das man es nicht erkannt hat finde ich. Was kann man für pessimistische Leute und ich bin genau aus diesem Grunde durch meine Ausbildung gefallen.

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@krawer

Du musst dir nicht die Schuld geben. Natürlich kam die Misere durch die Prägung vom Umfeld! - Mensch, wie viele Ungerechtigkeiten habe ich schon erlebt... Ich kann die Menschen nicht ändern. Was gewesen ist, ist gewesen. Diese Menschen entschuldigen sich nicht und geben nichts aber gar nichts zu. Und Außenstehende verstehen das nicht oder wollen es nicht verstehen. Das alles kannst du nicht ändern oder erwarten.

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Vielen Dank nochmal, du hast es genau erfasst Mobbing macht jeden psychisch fertig. Können aber wahrscheinlich nur Leute wissen die davon betroffen sind Empathie haben oder durch eigene Erfahrungen erworben haben.

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Ein Mensch macht in seinem Leben viele Erfahrungen, das gehört einfach dazu. Mit Beendigung der Schule, beginnt - wie sagt man so schön - der Ernst des Lebens. Ob Entscheidungen, die man getroffen oder nicht getroffen hat, gut oder schlecht waren, weiß man immer erst im Nachhinein - auch das ist Teil des Lebens. Im Verlauf Deines Lebens wirst Du erkennen, dass es gar nicht so wichtig ist, was andere Menschen denken oder meinen. Diese Menschen stecken nicht in Deiner Situation und können gar nicht richtig beurteilen, warum man an manchen Stellen so oder so reagiert hat. Wichtig ist, dass Du selbst mit Dir zufrieden bist...Fehlentscheidungen akzeptierst und daraus lernst, dann ist alles gut.

Ja und ich habe eben leider mit Demotivation reagiert und bin durch die Ausbildung gefallen. Leider war ich zu gefrustet und vor Wut blind daran was zu ändern

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@krawer

Wie gesagt...aus seinen Erfahrungen, die man macht, lernt man und macht es beim nächten Mal anders. Ärgere Dich nicht über blöde Kommentare oder sogar über Dich selbst. Wir sind alle nur Menschen und Menschen machen Fehler, die sie dann hoffentlich kein zweites Mal machen.

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Warum gibt es kein gerechtes Schulsystem für "ruhige und schüchterne" Schüler?

Meine Tochter besucht die 6. Klasse an einem hessischen Gymnasium. Schon seit der Grundschulzeit müssen wir uns von den Lehrern sagen lassen, dass sie freiwillig im Unterricht den Mund nicht aufmacht. Ihre schriftlichen Leistungen sind befriedigend bis sehr gut. Sie hat derzeit in der 6. Klasse ein einziges Hauptfach, in dem sie dieses Jahr die Kurve nicht bekommen hat. Die 5 im Zeugnis ist sicher. Alle anderen Fächer liegen (schriftlich!) bei 1-2 und 3. Durch ihre mangelnde mündliche Mitarbeit hat sie in fast jedem Fach eine ganze Note schlechter bekommen, in den Sprachen sogar 2 Noten runter! Würde ich nach den schriftlichen Noten einen Zeugnissnotendurchschnitt geben müssen, würde dieser bei 10 Unterrichtsfächern bei 2,2 liegen. Nun kommt aber die mündliche Note dazu und schwupps sind wir bei einem Durchschnitt von 2,9. Besonders fatal, da nun ihre schriftlich sicheren Hauptfächer von Note 2 und 3+, die als Ausgleich zur 5 im Hauptfach herhalten müssen, nun mit 3 und 4- benotet wurden!!!! Die mündliche Note machts möglich!!! Ergo - meine Tochter muss - obwohl sie den Unterrichtsstoff (bis auf 1 Fach) verstanden hat, schriftlich abgeliefert hat und kann, das Schuljahr wegen "mangelhafter mündlicher Mitarbeit" wiederholen! Ich hielt das bis gestern alles für einen schlechten Witz!!!!! Zudem bekam ich keinerlei Info seitens der Schule, dass die Versetzung meiner Tochter in irgendeiner Weise gefährdet sei!

Ich kann den Charakter meiner Kindes nicht ändern. Sie ist schüchtern, alles andere als selbstbewusst, ruhig und sehr zurückhaltend. Sie wird freiwillig nie etwas sagen. Nun wird es noch viel schlimmer werden, da sie aus ihrem sozialen Umfeld gerissen wird und in eine fremde Klasse gesteckt wird. Für sie ist eine Kontinuität des Umfeldes unheimlich wichtig. Gerade fing sie an, sich sicher zu fühlen und in einigen Fächern sogar "freiwillig" die Hand zu heben. Als Dank für eine gute schrifliche Leistung darf sie nun die Klasse wiederholen. Was soll das bitte für einen Sinn haben????? Das war zu meiner Schulzeit schon genauso. ich weiß, wovon ich rede, ich habe auch nie was gesagt. Allerdings habe ich es immer auf eine 4- geschafft - wurde also mit einem wesentlich schlechteren Durchschnitt immer brav versetzt und habe "nur" ein Abi mit einer 3 vor dem Komma gemacht. Mein Studium habe ich übrigens mit 1 beendet. Da gab es lediglich am Ende eine mündliche Prüfung, mündliche Mitarbeit hat niemanden interessiert......

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