Warum ist Lunge 1 Jahr nach Herz-OP geschwächt?

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6 Antworten

Mein Mann musste das nach seiner Herz-Op auch wieder trainieren sein Lungenvolumen zu steigern. Da gibt's auch ein Gerät dafür. Ich weis nur nicht mehr wie das heisst. Ist ein grösserer Zylinder, darin befindet sich ein Ball und mittels eines Mundstückes muss man den nach oben blasen. So wird nach und nach das Lungenvolumen erhöht.

Ich weiß, was du meinst. Ich bekam es auch, dachte aber, es sei nur für die erste Zeit nach der OP anzuwenden. Es heißt Spiroball. Ich dachte aber, es sei weniger zum Training und Volumenaufbau, als zur Verhinderung von Schleim in der Lunge gedacht. Trotzdem danke! Übrigens muss man nicht hinein blasen, sondern das Mundstück an den Mund setzen, wenn man die Luft einatmen will und möglichst tief Luft holen und ziehen - solange soll der Ball schweben.

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@allgu007

Genau Spiroball, wusste es nicht mehr. Ich bin sicher das der dafür gedacht war das Volumen zu trainieren. ;-)

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Genau mehr Mut! Es braucht "eine Zeit", bis das wieder machbar wird. Und 1 Jahr ist keine Zeit! Was verlangst du von deinem Körper. Es ist doch ein "großer Eingriff" gewesen!

Tja deutsche Ärzte halt.

Entspann dich, dreh Musik auf, steig in die Badewanne und zünde dir eine Light-Zigarette an. Die ist gesund und entspannt zugleich.

Und keine großen Anstrengungen bitte. Das ist nicht gut.

na, DAS ist ja mal ein toller tipp bei "vermindertem lungenvolumen" :

  • light-zigaretten rauchen ????

(da wundert sich jetzt aber ne ex-raucherin)

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@conny51

Moin Conny !

Ja du hast Recht das mit dem Rauchen lassen wir mal in diesem Falle weg. Danke dir.

Gruß aus Hamburg von Kettenraucher Kondo.

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Dann besprich das doch bitte mit deinem Arzt, denn wir können und wollen hier keine Diagnosen erstellen.

sprich doch mal mit deinem kardiologen ob es mit dieser "verletzung bei der herz op" des

  • Nervus laryngeus recurrens

zusammenhängen kann? (evtl. "spätfolgen")?

http://flexikon.doccheck.com/Recurrensparese?PHPSESSID=a699967d1ee4cee385ff7d1645ee4ace

Zunächst: Vielen Dank! Deine ANtwort verblüfft mich deshalb, weil der Nachbehandelnde, der nichts mit der OP zu tun hatte, dieselbe Vermutung äußerte. Ich hatte nämlich wirklich eine Recurrensparese und erst nach Monaten wieder die Fähigkeit, normal zu sprechen. Es konnte bis Oktober nicht festgestellt werden, ob der Recurrensnerv durchtrennt oder nur beleidigt wurde. Ob die Stimme sich erholt hat, weil der Nerv wieder ganz ist oder nur, weil die linke Stimmlippe die kranke rechte kompensiert. Darf ich fragen, was deines Erachtens und nach Ansicht des Nachbehandelnden die Läsion des Recurrensnervs mit einer eingeschränkten Lungenfunktion zu tun haben könnte? AUs dem von dir platzierten Link geht es nicht klar hervor. Und WENN mein Recurrensnerv die Ursache sein sollte, besteht dann noch HOffnung?

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@allgu007

hallo allguu,

du darfst eins nicht vergessen: DAS hier ist ein LAIENforum und ICH bin LAIE und keine ärztin.

ich hatte lediglich deine anderen antworten durchgelesen und dann gegoogelt, WELCHE spätfolgen evtl. diese "verletzung dieses nervs" nach sich ziehen KÖNNTE.

wenn dir schon dieser kardiologe KEINE zufriedenstellende antwort geben konnte, dann kann ich es erst recht nicht...LEIDER! (in dem link oben stand ja auch nur etwas von "atemnot")

jetzt habe ich aber nochmal weitergegoogelt und folgendes gefunden. (allerdings ging es hier nicht um eine herz op, sondern eine schilddrüsen op > aber auch bei dieser entstanden nachfolgende "probleme" > Recurrensparese

hier der link:

http://www.recurrensparese.de/info.html

  • Ein „beleidigter“ gelähmter Nerv? Einseitige / beidseitig: Auswirkung auf Atem und Stimme

wenn dir dieser link nicht weiterhelfen kann > es gibt auch noch andere auf dieser seite.

ich wünsche dir, dass du irgendwie "weiterkommst" bei deiner URSACHENsuche!!

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Du schreibst nicht, warum die Herzoperation durchgeführt wurde. Es kann dabei auch der Zwerchfell-Nerv verletzt worden sein (Phrenikus-Parese) und ein einseitiger Zwerchfellhochstand die Lungenfunktion beeinträchtigen. Doch das sollte Dir Dein Arzt erklären.

Ich hatte ein Aneurysma an der Aorta ascendens, 5, 4 cm dick. Es wurde ersetzt durch eine Rohrprothese. Alles wurde am offenen Herzen durchgeführt, Dabei wurde die undichte Aortenklappe rekonstruiert und ein Vorhofseptumdefekt behoben. Ich bekam leider eine Recurrensparese und konnte erst nach Monaten wieder sprechen. Unklar ist, ob sich der Nerv erholen wird oder ob er durchtrennt wurde. Angeblich (siehe Antworterin unten) sehen manche einen Zusammenhang zwischen Recurrensparese und beeinträchtigter Atmung. Ist das so? Oder kann ich mein Atemübungsgerät Spiro-Ball auch nach einem Jahr wieder rausholen und üben?

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@allgu007

Das Aortenaneurysma kann die Recurrens-Lähmung auch schon verursacht haben. Nach einem Jahr ist leider keine weiter Besserung zu erwarten, die Atemübungen nutzen hier nichts, da die Funktion einer Stimmlippe geschwächt ist. Kannst Du singen? Das ist ein Funktionstest als Bestätigung einer einseitigen Lähmung, der typisch ist, wenn das nicht mehr geht. Auch bei einer schweren Aortenklappeninsuffizienz mit Lungenstauung kann es zur Atemnot kommen, aber nicht mehr nach einem Jahr und gutem Operationsergebnis. Hier wäre die Spiroball-Methode gut.

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@Nunuhueper

Ich kann singen, habe auch keine nennenswerte Aortenklappeninsuffizienz mehr, das Aneurysma hat die Lähmung nicht verursacht, da ich ja bis zum Tag der OP noch normal sprechen konnte, - die Recurrensparese war eindeutig operativ bedingt. Trotzdem danke für alles! Ich probiere vielleicht das mit dem Spiroball auf jeden Fall.

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