Warum ist Liebeskummer in den Wechseljahren besonders schlimm?

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5 Antworten

Meine Mutter ist gerade zu Besuch (55 Jahre alt) und ich habe die Frage gleich an sie weitergegeben. Der Liebeskummer ist deshalb besonders schlimm (tatsächlich schlimmer als in jungen Jahren), weil die Hormone sowieso total verrückt spielen und man in dieser Situation auch eher Bestätigung als Ablehnung verkraftet. Erschwerend hinzu kommt, dass man sich seines Alters bewusst ist und weiß, dass es sowieso ein Segen ist, wenn man in diesem Alter nochmal den Richtigen findet. Und wenn das dann scheitert, dann bricht eine Welt für einen zusammen. Und die Angst vor der Einsamkeit begleitet einen ständig. Wenn der Hormonhaushalt "gestört" ist (siehe Babyblues), dann hat man schon ein echtes Päckchen zu tragen. Und jede weitere Sorge lässt einen in ein tiefes Loch fallen...

Aufgrund der Logik. Mit zunehmendem Alter wird eine neue Liebe immer unwahrscheinlicher. Das Unterbewusstsein ist nicht blöd genug um das zu ignorieren.

Weil man über die Jahre dachte, gegen eine solche "Krankheit" immun geworden zu sein! Aber man übersteht das bestimmt, Dir alles Gute!

Liebeskummer ist in jedem Alter schlimm. Wenn man älter wird, erscheint der Liebeskummer der Jugend durch den Abstand halt weniger gravierend. Aber keine Sorge: Mit dem aktuellen wird es mit entsprechendem zeitlichen Abstand genauso sein.

"Es ist eine alte Geschichte

Doch ist sie immer neu

Und wem sie jüngst passieret

Dem bricht das Herz entzwei"

(Heine)

Wahrscheinlich hast Du nur vergessen, wie "weh" der Liebeskummer mit siebzehn tat.

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