Warum ist Kickboxen nicht so abgesehen wie Boxen und Mma?

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6 Antworten

Kickboxen hat ganz sicher auch ein Image-Problem, nachdem bekannt wurde, dass einige Studios von Neonazis betrieben und dort Mitglieder angeworben, sowie rechtsradikale Schläger ausgebildet werden.

Wenn etwa Kickbox-Europameister Mario Schulze gute Kontakte in die rechte Szene nachgewiesen wurden, ist das ganz sicher keine gute Werbung für diesen Sport.

Wie JoeySupreme aber schon richtig sagt, gab es durchaus auch goldene Zeiten fürs Kickboxen und bekannte Gesichter wie Andy Hug zierten die Titelblätter von Kampfsportzeitschriften.

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Alles eine Sache der Promotion. Es ist unterschiedlich. In Thailand ist Muay Thai zum Beispiel sehr beliebt, während es beim Rest der Welt nicht so aussieht. 

Jeder Kampfsportler sollte Abu Azaitar kennen? So gut wie niemand kennt ihn. Kein Mensch in Amerika hat je was von ihm gehört. Und das nicht ohne Grund. Jeder Kampfsportler sollte Floyd Mayweather oder Manny Pacquiao kennen. Aber ganz bestimmt nicht Abu Azaitar.

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Boxen ist Kult und hat inzwischen schon fast sowas wie Tradition. MMA wird, wie schon geschrieben wurde, ziemlich gehyped. Die Suche nach dem besten "Stil"  hält schon viele Jahre an. Ist Kickboxen wirklich besser als Taekwondo? und was ist mit Judo? Ständig hört man solche Fragen, auch heute noch. Im MMA denkt man vielleicht es herauszufinden. Das ist es doch was die Leute sehen wollen, oder? Ein Judoka der gegen einen Taekwondoler kämpft. Das war zu Zeiten des K1 nicht anders. Vielleicht ist ja MMA deshalb so beliebt.

Im Endeffekt sieht man aber, dass es meistens auf den Kämpfer ankommt und nicht auf den Stil. Es gibt gute und schlechtere Judoka ebenso wie gute und schlechtere Karateka.


Ich selbst habe mich mit Kickboxen kaum bis gar nicht beschäftigt (dafür aber mit vielen anderen Kampfkünsten und Kampfsportarten), kenne aber trotzdem einen relativ bekannten Kickboxer: Michael Smolik. Er kommt aus Deutschland und ist laut Wikipedia mehrfacher Amateurweltmeister und amtierender Profiweltmeister im Kickboxen

Hoffe ich konnte helfen.

PS: Einer der Klitschkos hat auch mal Kickboxen trainiert

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Vlt weil MMA gerade wie sonst was gehyped wird und Boxen allgegenwärtig ist und vorallem in Deutschland (so wie in vielen anderen Ländern) im Kampfsport so präsent ist wie Fussball im Ballsport.
Das soll bedeuten das vor allem diese beiden Sportarten mehr gefördert werden als Kickboxen .

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Das hat was mit den Medien zu tun.

MMA ist halt im Moment sehr präsent und beliebt, es wird viel Geld damit verdient.

Früher war es das Boxen. (60er, 70er,80er, 90er Jahre)

Man/alle Leute, verstehen auch immer mehr, dass Boxen allein zur Verteidung nicht immer ganz ausreicht.

Die Leute wollen etwas glaubhafteres.

Auf der Straße ist MMA insgesamt besser.

Wenn man auf dem Boden landet, egal warum, hört es dort nicht auf.

Für einen Boxer schon...

Die Amis wollen halt auch immer mehr Blut sehen.

Beim MMA gibts jede Menge davon.

Kickboxen war aber doch vor ca. 10-15 Jahren recht populär (K1).

Badr Hari, Sammy Schield u.v.m. kannte man dort.

LG

JOEY

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Kommentar von RayRobinson
22.02.2017, 10:42

Du warst noch nie in deinem Leben in einem Streetfight oder?  MMA hat überhaupt nichts mit einem echten Streetfight zu tun! Ob du es glaubst oder nicht aber Boxen mit bisschen Wrestling ist die beste Kombination für einen Kampf auf der Straße.

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weil sie nicht so present in den medien sind (mcgregor ist aber auch ne richtige pfeife)

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