Warum ist Kapitalismus so erfolgreich?

10 Antworten

Weil  er  sehr  instinktfreundlich  ist.  4  Milliarden  Jahre  Überlebenskrieg  hat  alle  Genome  siegesgierig  werden  lassen.  Der  Kapitalismus  ist  ein  Wirtschaftskrieg.  Das  Genom  ist  auf  Krieg  und  Sieg  programmiert.  Das  Genom  ist  im  wirtschaftlichen  Bereich  ein  Kapitalist. 

Den  Kapitalismus  gibt  es  nicht  deshalb,  weil  er  gut  ist,  sondern  weil  er  das  instinktgefälligste,  produktivste  und  siegreichste  Wirtschaftssystem  ist.  Diese  Wirtschaftsform  und  ihre  Verfechter  sind  bösartig  und  frech  genug,  die  Schwäche  der  Schwachen,  ihre  Instinkte,  ihre  Bereitschaft  zur  Armut,  ihre  Hungerlohnakzeptanz,   ihre  Sklavenmentalität  auszunutzen.

Wie  funktioniert  die  Sklavenmentalität? 

Schon  in  jungen  Jahren  entscheidet  sich,  wer  Alphatier,  und  wer  ein  rangniederer  Nützling  wird.  Nach  jeder  Niederlage  schüttet  der  Körper  Hormone  aus,  die  ehrgeizlos  und  unterwürfig  machen.  Je  öfter  jemand  verliert,  umso  intensiver  wird  er  Hormonell  unterdrückt,  umso  ausbeutbarer  wird  er.  Das  hormonelle  Joch  wird  aber  mit  Glückshormonen  versüßt.  Niemand  wird  depressiv,  weil  er  es  nicht  geschafft  hat,  Alphatier  zu  werden.  Serotonin  und  andere  Glückshormone  machen  den  Rangniederen  zum  zufriedenen,  ehrenhaften  Nützling.  Wer  selten  verliert,  wird  immer  dominanter.  Auch  das   Alphatier bekommt  Glückshormone  für  seine  wichtige  Rolle  im  Rudel.  Er  liebt  sein  Rudel  als  Nutzobjekt.  Das  Rudel  liebt  ihn  wirklich.  Der  Rudeltrieb  sorgt  dafür,  dass  man  nach  oben  buckelt,  nach  unten  tritt;  nach  oben  liebt,  nach  unten  verachtet.  So  entsteht  eine  straffe  Hierarchie.  Jeder  möchte  zum  Rudelsieg  beitragen.  Der  Hungerlohnjobber  ist  nur  karrieremäßig,  am  Arbeitsplatz  und  in  der  Gesellschaft  ehrgeizlos  und  unterwürfig  geworden.  Zu  Hause,  nach  Feierabend  ist  er  der  König.  Er  beherrscht  seine  Familie.  Selbst  aus  Verlierern  werden  keine  guten  Menschen.  Die  Rangniederen  lieben  nicht  den  Frieden,  nicht  die  Gerechtigkeit;  sie  wollen  mit  dem  Alphatier   zusammen  weitersiegen.  Alle  gönnen  dem  Boss  ein  Luxusleben.  Alle  wollen  ihn  bestechen  und  verwöhnen,  ihn  als  Freund  für  sich  gewinnen.  Die  Sklavenmentalität  der Rangniederen  macht  die  Hierarchie  unbesiegbar.  Ein  Herr  und  seine  willigen  Sklaven  sind  in  der  Wirtschaft  unbesiegbar.  Das  ganze  System,  der  Kapitalismus  selbst,  ist  unbesiegbar.  Die  Bereitschaft  der  willigen  Sklaven  zur  Armut,  ihre  Ausbeutbarkeit  macht  die  Bosse  und  das  ganze  Sklavenhaltersystem  so  reich,  dass  seriöse  Arbeitsgemeinschaften  und  seriöse  Wirtschaftssysteme  gegen  sie   nicht  bestehen  können.  Wer  willige  Sklaven  hält,  siegt.  Wer  mehr  willige  Sklaven  hält,  siegt  mehr.  Das  Geld  was  ˹die  Sklaven  und  die  noch  Schwächeren˺  (Kranke, Alte,  Kinder, ....)   nicht  bekommen,   finanziert  nicht  nur  das  Luxusleben  der  Herrschaften,  sondern  bezahlt  auch  teure  Investitionen,  Subventionen,  teure  Spezialisten,  teure  Erfinder  und  Erfindungen,  teure  Produktionsmittel  und  Waffen.  Mit  dem  Geld  was  man  den  Rangniederen  vorenthält,  bezahlt  man  die  teuersten  Propagandisten,  die  extrem  instinktgefällig  noch  mehr  Ausbeutung  predigen;  die  listigsten  Steuerberater  und  Unternehmensberater.   Ein  seriöses  Wirtschaftssystem  kann  keine  Arbeitslosigkeit  zulassen.  Es  kann  die  Angst  vor  Arbeitslosigkeit  nicht  nutzen,  um  niedrigere  Löhne,  um  mehr  "Arbeitsmoral",  um  mehr  Produktivität  zu  erzwingen.  Seriöse  Arbeit  hat  keine  Chance  gegen  Sklavenarbeit.  Eine  seriöse  Kultur  hat  keine  Chance  gegen  eine  Sklavenhalterkultur. 

 

Der  Kommunismus  beinhaltet  weniger  Krieg.  Er  ist  weniger  instinktfreundlich.  Er  kann  die  Instinkte  der  Arbeiter  nicht  so  gut  ausnutzen.  Er  kann  nicht  so  viel  Sklavengesinnung  hervorrufen,  nicht  so  viel  Hungerlohnbereitschaft  erzeugen.  Er  kann  keine  Sklaven  halten.  Er  kann  keine  Massearbeitslosigkeit  veranstalten.  Er  kann  die  Lohnsenkende  Wirkung  der  >Angst  vor  Arbeitslosigkeit<  nicht  nutzen.  Diese  Angst  lässt  die  Erpressten  mehr  und  schneller  arbeiten.  Der  Kommunismus  generiert  etwas  weniger  Geld,   als  der  Kapitalismus.  Zusammengebrochen  ist  das  System  aber  nicht.  Der  Sozialismus  ist  abgewählt  worden,  weil  er  weniger  instinktfreundlich  als  der  natürlichere  Kapitalismus  ist.  Wenn  instinktgesteuerte  Menschen  wählen  dürfen,  dann  wählen  sie  (die   Siegerei)  den  Kapitalismus.

Schwierige Frage , bin kein Politiker aber denke mit Kommunismus kann man das machen das jeder gleich gleich ist also gleiches Gehalt, gleiche Chancen blabla damit würde man Neid , Eifersucht vermeiden......

ob das gut ist weiss ich nicht , müsste Vorteile und Nachteile abwegen!

Kapitalismus herrscht meiner Meinung bei uns, jeder der was ist was und auf Materilles wird mehr Wert gegeben , gute Leistung, Aussehen ,der innere Mensch (Charakter)bleibt auf der Strecke obwohl das  wichtig ist und auch traurig....

Die Krankenkassen ,Ärzte, Institute konkurrieren miteinander ,es gibt Rabbate ,Pharmakonzerne ist ein schwieriger Bereich und wir als Otto-Normal-Verbraucher können da nicht viel machen, Mit Werbung im Fernsehen wird schon dieses Kapitalismus gefördert bzw. vorangetrieben..... (mein Gefühl, könnte auch falsch liegen)

Das eine hängt mit den anderen zusammen und hat sich über jahre aufgebaut und ist schwer zu ändern.

Hoffe konnte das bisschen beantworten, ich bin parteilos, falls dich das interessiert!

Ich denke mal weil Kapitalismus mehr in der Natur des Menschen liegt (so blöd es auch klingt)... "Der Stärkere gewinnt" oder auch: "Es will immer jemand der sein, der mehr hat", verträgt sich nunmal schlecht mit Kommunismus. Ist aber in jeder Gesellschaft der normale Lauf der Dinge, das kann der Kommunismus nicht abschalten. Ob das so gut ist oder nicht ist eine andere Frage :)...

Der Mensch ist von Natur aus NICHT egoistisch. Der Kapitalismus bringt es den Menschen bei.

1

AnBswer, da kann man mal sehen, dass du doch recht ungebildet bist, denn sonst wüßtest du an Hand der Völkerkunde, dass deine Aussage so nicht stimmt.

0

Kommunismus/Kapitalismus - Marktwirtschaft

Hallo,

im Kapitalismus gab es die Freie Marktwirtschaft, aber was ist mit dem Kommunismus? Gab es beim Kommunismus auch eine?

:-)

...zur Frage

Kommunismus oder Kapitalismus?

Was findet ihr besser (gerechter) für die Menschheit Kommunismus oder Kapitalismus? Bitte begründet Eure Entscheidungen!

...zur Frage

Wird der Sozialismus/Kommunismus jemals funktionieren (eure Meinung)?

Denkt ihr das der Sozialismus oder der Kommunismus irgendwann funktionieren wird ? Bisher gab es denn Kommunismus ja noch nie richtig,und die versuche endeten immer in ner Diktatur und ein Land wo man ungern leben möchte.

Und würdet ihr soetwas gerne haben,wenn wir annehmen das der Kommunismus/Sozialismus funktionieren würde ?

...zur Frage

Unterschied zwischen Kapitalismus und Kommunismus?

Hallo ihr Lieben,

ich verstehe den Unterschied zwischen Kommunismus und Kapitalismus nicht. Stimmt es, dass der Sozialismus eine Vorstufe des Kommunismus ist? Und wie wird das hergeleitet? Aus Wikipedia werde ich auch nicht schlau und alle anderen Fragen / Antworten zu diesem Thema konnte ich nicht auf meine beziehen, sodass ich sie verstanden hätte. Es wäre lieb, wenn ihr mir den Unterschied nicht zu kompliziert und vielleicht an politischen Alltagsbeispielen und Zielen des Kommunismus/Kapitalismus erklärt. Oder daran, wie in der jeweilen Spalte der Herrschungssystem aufgebaut ist?!

Ich würde mich über gute Antworten freuen.

Grüße

...zur Frage

Sollten die Linken von heute andere Begriffe verwenden, um die Menschen zu erreichen?

Die Kritik am Kapitalismus hat in ihrer Aktualität und Relevanz nicht eingebüßt und so wie ich es empfinde, verstehen das auch immer mehr Menschen. Doch die breite Masse fühlt sich dann doch abgestoßen von unrühmlichen Personen und Parteien der Vergangenheit, die mit ihren realsozialistischen Versuchen scheiterten und Schaden anrichteten. Begriffe wie "Sozialismus" sind tot. Wieso wird an ihnen festgehalten? Nimmt man sich z.B. die Linkspartei in Deutschland, dann hat in der Partei eine Aufarbeitung mit ihrer SED-Vergangenheit stattgefunden und so ziemlich alle sind sich einig, dass man aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und keine DDR 2.0 will. Doch man suggeriert doch der Bevölkerung das Gegenteil, wenn man an toten Begriffen wie dem des "Sozialismus" festhält, selbst wenn man das Prädikat "demokratischer" davor setzt. An diesem Wort kleben nun mal die Taten von Stalin & co und auch heute wird dieser Begriff von z.B. den Regierungen Nordkoreas und Chinas zweckentfremdet. Sprache dient doch der Vermittlung von Inhalten - und wenn mit solchen Wörtern die falschen Suggestionen bei den Menschen aufkommen, dann täte man doch gut daran, andere Wörter zu verwenden. Wörter, mit denen die Inhalte bei den Menschen ankommen, die man tatsächlich meint. Wie seht Ihr (als Linke) das?

...zur Frage

Warum gibt es im Kommunismus/Sozialismus Armut?

Warum gibt es in Ländern wie Kuba, Venezuela und China Armut und Hungersnöte? Diese Länder sind doch sozialistisch bzw. kommunistisch und schließlich soll Kommunismus doch die Armut verhindern und jedem etwas geben?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?