Warum ist in allen Teebeuteln nur so ein Gebrösel?

4 Antworten

Weil der Teebeutel wenig Raum hat. Zudem möchten die Nutzer schnell und unkompliziert ihren Tee zubereiten können.

Bei Tee unterscheidet man verschiedene Blattgrade, abhängig von der Größe der Teepartikel, nämlich grob zwischen Blatttee, Brokentee, Fannings und Dust. Broken wird entweder othodox produziert (als Aussiebung eines fertigen Tees in die unterscheidlichen Blattgrade) oder mittels CTC Verfahren (hier entstehen keine Blatttees, sondern va viel oder sogar fast ausschließlich Broken, sowie etwas Fannings und Dust).

Fannings und Dust bieten sich daher für Teebeutel an, weil hier wegen der größeren Oberfläche eine raschere Extraktion mit wenig Platzbedürfnis möglich ist. Außerdem sind Geschmack und Farbe intensiver (allerdings auf Kosten feinerer Aromen, die dann untergehen). Das ist auch ein Grund weshalb für den britischen Markt der Tee (auch loser Tee) fast nur als Fannings und Dust produziert wird (hier kommen spezielle Verarbeitungsmethoden zum Einsatz). Die Briten lieben einen kräftigen Tee, der größtenteils mit Milch und ggf. Zucker getrunken wird (oft werden noch Kekse oder Sandwiches dazu gegessen), und der schnell während der Werbepause der Lieblingsserie oder während der Arbeit zubereitet werden kann (als Konkurrent zum Instant-Kaffee). Feine Aromenvielfalt und geschmackliche Entdeckungsreisen sind da nicht so gefragt.

Der Blattgrad hat aber grundsätzlich nichts mit der Qualität des Tees zu tun. Ein FTGFOP Blatttee kann von miserabler Qualität sein, ein Fannings OP von herausragender Qualität. Das hängt vom geernteten Tee ab, der Blattgrad ist ja nur eine Trennung durch Siebung (die es übrigens noch gar nicht so lange gibt). Unterschiedliche Blattgrade haben dann, obwohl sie vom selben Tee sind, halt nur unterschiedliche Eigenschaften und erfordern unterschiedliche Zubereitungsmethoden.

Kleine Blattgrade = wenig Platz ok (sogar von Vorteil), kürzere Ziehzeiten reichen aus.

Große Blattgrade = Tee braucht sehr sehr viel Platz (dh muss frei schwimmen, da hilft auch kein großer Pyramidenbeutel, das ist Veräppelei), muss eher etwas länger ziehen.

Gut sehen kann man das zB bei losem Ostfriesentee: heutiger loser Ostfriesentee besteht aus orthodoxen und CTC Broken (va Assam), die zum Ziehen nur knapp mit Wasser aufgefüllt bzw. bedeckt werden, Ziehzeit 3-5 Minuten, erst dann wird der Tee vollständig mit Wasser aufgefüllt und in eine Servierkanne umgefüllt. Ostfriesen-Blatttee wird hingegen zu 2/3 bis ganz mit Wasser bedeckt, Ziehzeit 7-8 Minuten.

Die Antwort von shaveguy ist sehr gut. Hinzu kommt höchstens noch, dass die Oberfläche von gebröseltem Tee und damit der Benetzungsgrad größer ist als beim ganzen Blatt. Ferner "durchschwemmt" das Wasser beim Aufgießen kleine Bruchstücke des Blattes noch einmal etwas besser als größere oder gar das ganze Blatt. Dadurch lösen sich die Inhaltsstoffe des Tees gleichmäßiger und schneller im Wasser als bei ganzen Blättern. Das Resultat ist der geringere Platzbedarf.

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