Warum ist Homosexualität keine Krankheit aber Pädophilie schon?

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14 Antworten

Was ich hier bei allen Antworten vermisse, ist erst mal zu klären, was eine Krankheit ist.

Per Definition ist eine Krankheit eine Befindlichkeitsstörung, sprich man leidet darunter.

Homosexuelle leiden im Normalfall nicht an ihrer sexuellen Orientierung, da sie ihre Sexualität (zumindest bei uns) ausleben können.

Pädophile hingegen leiden an ihrer sexuellen Orientierung, da ihnen durch unsere Gesetze die Auslebung ihrer Sexualität untersagt ist.

Daher spricht man im ersten Fall nicht (mehr) von einer Krankheit und im zweiten Fall versucht man das Leiden mittels Therapie zu mildern.

Pädophile werden ja auch nicht dahingehend behandelt, dass sie von Ihrer sexuellen Orientierung abkommen, sondern dahingehend, dass sie mit dem Leidensdruck besser umgehen und ihr Verlangen unterdrücken können.

Im Grunde gibt es keinen Unterschied, zwischen Homosexualität und Pädophilie, in beiden Fällen reagiert man sexuell eben unterschiedlich zur Mehrheit. Es ist einfach eine Anomalie bei der der Körper auf andere Pheromone reagiert als bei heterosexuellen nicht pädophilen.

Für unsere Gesellschaft ist Homosexualität irrelevant, da es immer nur einen geringen Prozentsatz an rein homosexuellen Individuen gibt. Das ist bei Pädophilie zwar auch so, aber hier kommt ein Eingriff in die Entwicklungsphase eines Kindes hinzu, dass nach unserem Wissenstand nicht gut ist und deshalb verboten wurde.

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ganz einfach weil die medien das wort zu gerne als aufreißer benutzen. das bleibt dann in den köpfen der menschen eben der einzige bezug wenn es um missbrauchte kinder geht. dass in den meisten fällen die täter garkeine pädophilen sind sondern einfach nur tatsächlich psychisch kranke menschen, denen es um macht und unterdrückung geht, bekommt ja kaum einer mit. bzw macht sich auch normalerweise niemand die mühe solche themen zu hinterfragen. warum auch, kann man schon nachvollziehen. gibt genug schlimme dinge, da muss man sich nicht auch noch freiwillig mit solchen problematiken auseinandersetzen ^^

der unterschied liegt aber auch darin, dass man vor homosexualität keine angst haben muss. bei pädophilie hat aber jeder gleich angst um seine kinder, denn die können sich ja bekanntlich nicht selbst davor schützen... und wovor man angst hat, wird eben schnell verteufelt.

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Pädophile verstoßen mit ihren Handlungen gegen andere Gesetze und deswegen ist es nicht richtig. Es ist eine psychische Störung. Diese muss behandelt werden, damit kein anderer gefährdet wird. Diese Therapien schlagen bei den meisten auch an, damit sie sich besser kontrollieren können. 

Auch Homosexuelle wurden lange Zeit mit Hormonen oder ähnlichen "behandelt". Das ging eher nach hinten los und führte zu gesundheitlichen Problemen und bei vielen zum Selbstmord. Bestes Beispiel: Alan Turing (hat im 2. WK den Enigma Code geknackt war aber homosexuell und wurde "behandelt", hat nicht funktioniert)

Homosexuelle verstoßen gegen kein anderes Gesetz, da es einvernehmlich stattfindet. Man schädigt also keinen anderen und man hat selbst keine Folgen durch seine Homosexualität. Deswegen ist es keine Krankheit, da es einen selbst und andere nicht einschränkt.

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Kommentar von don2016
07.07.2016, 17:39

lieber randomhuman...das hast du schon mal echt gut beantwortet..ich schreibe hierzu später mal was dazu...liebe Grüße

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Kommentar von Arxoz
09.07.2016, 13:55

Homosexuelle verstoßen gegen kein anderes Gesetz, da es einvernehmlich stattfindet.

*wenn es einvernehmlich stattfindet.

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... 

die frage bzgl. der unterschiedlichen behandlung von paedophilen und homosexuellen kann ich noch nachvollziehen, aber was hat das mit schizophrenie und anderen psychichschen erkrankungen bzw. behinderungen und religionen zu tun?

zu der ausgangsfrage:

was insbesondere in bezug auf sexualitaet krank ist und was nicht, folgt gesellschaftlichen stroemungen und regeln und hat keine oder kaum eine medizinische grundlage.

es gibt auch heute noch laender, in denen homosexualitaet als krankheit betrachtet wird. es gibt laender, in denen homosexuelle handlungen gegen das gesetzt verstossen und schwer bestraft werden und es gibt laender, in denen paedosexualitaet geduldet wird, wenn sie heterosexuell ist. ... etc.

in unseren breiten hat der umstand, dass homosexualitaet in der regel einvernehmlich ausgelebt wird, dazu gefuehrt, dass es sowohl erlaubt ist als auch als normal betrachtet wird.

bei paedosexualitaet ist vor allem die einvernehmlichkeit anzuzweifeln und das jugendschutzgesetz steht der ausuebung entgegen. dass die veranlagung als erkrankung klassifiziert wird, haengt damit zusammen, dass eine fremdgefaehrdung vorliegt, die der betroffene u. u. nicht kontrollieren kann.

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Naja, mit unseren inzwischen sehr verweichlichten Standards (Westliche Werte), die vieles Erlauben, was ansonsten Weltweit eher eingeschränkt ist, ist es beispielsweise dazu gekommen, dass Homosexualität als ,,normal" angesehen wird.

Da wir aber auch starke Kinderrechte haben und Phädophilie nunmal ,,gegen" diese Rechte wirkt, gilt sie als Krankheit.

Per Gesetz ist es nicht verboten, mit Menschen des selben Geschlecht Sex zu haben (Das war auch hier mal anders).Dahingegen ist es strafbar, wenn man als Erwachsener mit Minderjährigen oder als über 14-Jähriger mit jüngeren Kindern Sex hat.

Das erste ist gesetzlich erlaubt, somit ,,normal", das zweite ist verboten, also ,,Unnormal" oder ,,Krank".

Für genetische Schäden, die mit dem Gesetz im Einklang stehen, wird somit ein neuer Standard geschaffen, aber Schäden, die das Gesetz bzw. das öffentliche Meinungsbild brechen, sind als Krank und abnormal anzusehen.Ob man das für sinnvoll hält, muss jeder selber entscheiden, aber Tatsache ist, dass wir egal was behauptet wird, in einem sehr, sehr liberalem Land leben.

PS:Die Definition ,,genetische Schäden" ist hier keineswegs als Beleidigung gedacht, sondern dient ledeglich als Definition einer Ausprägung der Gene die von der Norm abweicht.

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es geht nicht darum ob krankheit oder nicht, sondern darum das kinder davor geschützt werden. wenn da alle beteiligten volljährig sind können sie machen was ihnen gefällt.

ein kind  kann das da aber nicht alleine entscheiden und muss daher geschützt werden.

ein pestkranker würde "diskriminiert" werden da er in quarantäne kommt.- ob er will oder nicht

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ich weiß nicht ob man psychische krankheiten mit sexueller orientierung vergleichen kann. 

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Im Prinzip ist das ja keine Krankheit. Aber es führt ggf. zu Straftaten und deshalb machten es die normalen Menschen zu einer Krankheit.

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Pädophilie ist eine Verhaltensstörung. Quasi wie ADHS oder irgendwas was einfach etwas anders ist. Diese sind meist unter Krankheiten eingeschrieben.

Pädophilie ist in dem Sinne keine Sexualität, dies sieht man auch am Wortstamm:

Homosexuell
Heterosexuell
Transexuell

Die Endung -philie bezeichnet nur eine Vorliebe/ Neigung zu etwas.

Eine Krankheit denke ich ist es dadurch, das der "Kranke" darunter leidet.
Pädophilie wird mit einer Therapie behandelt, bei der sie lernen, es nicht auszuleben. Es zu unterdrücken.
Stell dir vor, du willst unbedingt Sex haben, kannst aber garnichts machen. Kein Koitus, kein Onanieren, nichts. Es ist halt nervig für denjenigen und kann zu Depressionen etc führen.

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Kommentar von TheDarkHow
03.08.2016, 20:41

Pädosexualität

Pädosexuell

ja soviel zum Wortstamm :D

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Es liegt einfach daran dass viele Leute denken dass Pädophile gleich Kinder vergewaltigen. Und dass Beziehungen zwischen erwachsenen und Kindern nicht funktionieren ist doch klar, und so seh ich das auch. Aber an sich hast du recht, sie können nichts dafür.

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Pädophile verletzen (falls sie Kinder schändigen) andere und begehen Straftaten (das kann man aber behandeln-also das man es besser unter Kontrolle hat). Als Homosexueller fügt man aber niemanden Schmerzen hinzu (meistens).

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Hallo!

Pädophil sein ist keine sexuelle Orientierung. Ich denke das liegt an der Ansicht der Menschen. In meinen Augen sind viele Pädophile homosexuelle Personen, zumindest habe ich das mal irgendwo so aufgeschnappt, frag mich nicht wo.


Es ist schwierig zu erklären, aber denk doch mal darüber nach: Pädophile haben den Drang, Minderjährige sexuell zu missbrauchen. Das hat nichts mehr mit sexueller Orientierung zu tun. 

Es gab einfach schon viel zu viele schlechte Schlagzeilen über Menschen mit pädophilen Neigungen, als dass man diese noch akzeptieren könnte. Klar es gibt Menschen, die eine sexuelle Neigung zu Kindern haben, die aber nicht ausüben, aber auch die werden verabscheut.

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Kommentar von Weymez
07.07.2016, 14:39

Du kannst Homosexualität nicht auf die selbe Stufe stellen mit pädophilen!!

Nur Wall man gay ist.. Steht man nicht automatisch auf kleine Jungs!

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Da habe ich doch tatsächlich angenommen, dass heutzutage jeder verstanden hat, dass Homosexualität keine Krankheit ist.

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Du kannst Homosexualität und pädophil nicht auf eine Stufe stellen. 

Es ist in dem sinne krank wen jemand auf Kinder steht..  Oder findest du es gesund wenn sich jemand an Kinder aufgeilt. Der Weg von pädophil zum kinderschänder ist sehr gering..  Wenn es nicht sogar gleich gestellt ist. 

Homosexualität ist auf einer freiwilligen Basis von beiden.  Ich muss nicht mein Gegenüber zwingen.  

Kinder können nicht entscheiden ob sie das wollen.  bzw nicht erfassen was jemand mit Ihnen da macht.. 

Den viele pädophile bilden sich oft ein das sein Gegenüber es auch will. Hinterlassen psychische Schaden oft ein Leben lang. 

Mit Homosexualität tust du niemanden weg.  



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Kommentar von martinzuhause
07.07.2016, 14:43

"Der Weg von pädophil zum kinderschänder ist sehr gering..  Wenn es nicht sogar gleich gestellt ist. "

das ist schon ein gewaltiger unterschied. wie bei jemand der eine scharfe  waffe besitzt (und das auch darf). der muss auch nicht gleich seinen nachbarn erschiessen nur weil er eine waffe hat

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