Warum ist HIV unter homosexuellen Männern deutlich mehr verbreitet als bei anderen Gruppen?

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6 Antworten

Zwei Hauptgründe:

  • Homosexuelle Männer praktizieren überdurchschnittlich oft Analverkehr und dabei kommt es leicht zu Mikroverletzungen, die eine HIV-Übertragung besonders leicht werden lassen.
  • Homosexuelle Männer haben rein statistisch besonders viele verschiedene Sexualpartner (Promiskuität). Homosexuelle Männer, die in einer treuen Partnerschaft leben, infizieren sich logischerweise auch nicht öfter als Heterosexuelle, unabhängig von den Sexualpraktiken.
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Unter einem Teil der Schwulen ist der Partnerwechsel recht häufig. Dadurch wird auch die Ansteckung gefördert. Außerdem ist die Ansteckungsrate beim Analverkehr deutlich höher.

Trotzdem kann man heutzutage die HIV-Infektion nicht als eine Angelegenheit der Schwulen abtun. Dazu ist die Verbreitung bei Heterosexuellen viel zu stark.

Zu einen Beiträgen hier eine Randbemerkung: Abwertungen sind bei diesem Thema wenig hilfreich. 

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Und diese Zahl bestimmt nichts damit zu tuen das sich Homosexuelle Männer öfter testen lasen als die anderen Risikogruppen wie Ärzte, Chirurgen, Sanitäter, Fixer, Tätowierer, Fleischer, Barbiere, Bodyguards, Türsteher, Polizisten und Prostituierte.

Diese Statistik unterliegt dem Effekt das unter den Homosexuellen Männern das Bewusstsein für HIV höher ist als in den anderen Gruppen, weshalb sie sich häufiger Testen lasen wodurch sie stärker vertreten sind als die anderen Gruppen. So zu sagen: 9 von 10 Infizierten Homosexuellen lassen sich testen und zb nur 3 von 10 infizierten Heterosexuellen lassen sich testen, da ist klar das in der Statistik mehr Homosexuelle auftauchen. 

Sicher ist dir letztens auch im TV diese HIV Werbung aufgefallen, die soll bezwecken auch die anderen Risikogruppen dazu zu animieren sich ihres Risikos bewusst zu werden und sich Testen zu lassen, da man bei HIV nur selten irgendwelche Symptome bemerkt und daher viele infizierte glauben sie haben kein HIV, weil das ja nur Prostituierte und Homosexuelle Männer bekommen können. 

Die größte Gefährdung geht von infizierten Blut aus, bei Bluttransfusionen ist die Ansteckungswarscheinlichkeit bei 92,5% zum Verglich: bein Analverkehr sind es 1,38% für den Passiven und 0,11% für den Aktiven. Weitere gefährliche Körperflüssigkeiten sind Sperma, Vaginalsekret, Muttermilch und Gehirn/Rückenmarks-Flüssigkeit. 

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Kommentar von Gilbschleuder
07.08.2017, 17:40

Was ist mit häufigerem Partnerwechsel unter gewissen Gruppen? Das Robert-Koch-Institut halte ich für seriös.Lies mal die Anwort von Kajjo

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Ja ,weil gewisse Praktiken wie z.B Analsex ein höheres Ansteckungsrisiko haben , höhere Verletzungsgefahr ,feine Haarrisse etc ,somit ist ein höheres Risiko der Übertragung gegebenen .

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Kommentar von exxonvaldez
07.08.2017, 16:54

Genau so ist es

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Kommentar von Solenostemon
07.08.2017, 17:29

Eigentlich ist das Risiko einer Infektion durch eine infizierte Blutkonserve 68 mal höher (92,5% Wahrscheinlichkeit) als eine Infektion durch Analverkehr mit einem Infizierten (Maximal 1,38% Wahrscheinlichkeit)...

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Ist doch ganz einfach, weil Homosexuelle Männer kein bzw. kaum Kondome benutzen, weil Schwangerschaften gibts ja unter Männern nicht. Noch dazu wechseln sie häufiger die Sexpartner.

Und weil Männer nunmal Analsex betreiben und dort das Risiko deutlich höher ist.


Ist ja eigentlich logisch. 


Gruß

eure Maxie

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Na, vermutlich, weil sie seltener verhüten.

Warum - abgesehen davon, um sich vor Krankheiten zu schützen - sollten sie das auch? Ein Kind können sie ja miteinander nicht zeugen.

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Kommentar von PatrickLassan
07.08.2017, 16:54

abgesehen davon, um sich vor Krankheiten zu schützen

Das sollte eigentlich als Grund ausreichen, um Kondome zu benutzen.

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