Warum ist Gott tot?

36 Antworten

Niemand weiß warum und wenn jemand geboren wird, warum manche Menschen anderen helfen, andere aber anderen schaden und wir können uns nicht aussuchen, wann wir die Erde verlassen.

Egal ob sich jemand als gläubig oder Atheist bezeichnet - es gibt etwas, das diese Welt erschaffen hat, die wiederum in einer anderen erschaffenen Welt zu finden ist und diese ebenfalls irgenwo beheimatet ist.........u.s.w.  Für das menschliche Gehirn derzeit nicht vorstellbar.

Es gibt sicherlich für alles einen Sinn, den wir mit unserem Denken nicht begreifen können. Manchmal erkennen wir ihn sogar lange Zeit nach einem Ereignis: Wenn z.B. jemand eine Arbeitsstelle verliert, nur dadurch aber zu einem Beruf gelangt, der seinen eigentlichen Neigungen entspricht.

Auch gibt es das Naturgesetz, dass Energie nicht verschwindet, sondern lediglich umgewandelt wird. Daher werden Menschen auch als "Energiewesen" bezeichnet, deren Geist+Seele das eigentliche Wesen ausmachen. Auch die "Macht der Gedanken" ist damit erklärbar. Wenn du z.B. jetzt gerade an eine Freundin aus deiner Klasse denkst, taucht in deinem Geist ein Bild von ihr auf, das mit deinen Erinnerungen an sie gekoppelt ist die du tatsächlich jetzt fühlst- exakt das gleiche passiert, wenn du an deinen Bruder denkst, obwohl dieser für dich nicht mehr greifbar ist. Er ist also "da" - nur in anderer Form - das ist das Geheimnis des Lebens.

So wie du dir dein Leben "denkst" lässt es sich auch gestalten. Deshalb mach dir möglichst viele gute Gedanken, dann strahlst du das auch aus und es geht dir tatsächlich gut.


Nein, so etwas wie eine menschliche Seele oder einen Geist gibt es nach unserem Wissensstand nicht.

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Herzliches Beileid zum Tod deines Bruders!

Sein Tod ist ein Beispiel dafür, dass wir Leid erfahren, das wir uns nicht erklären können. Deine Trauer ist verständlich und berechtigt, zeigt, dass du deinen Bruder geliebt hast. Nimm dir Zeit für die Trauer, bis du den Verlust verarbeitet hast.

Erst danach bist du wahrscheinlich anderen Argumenten zugänglich, die dich vom Hass gegen Gott abhalten. Gott steht so hoch über uns, dass wir nicht mit ihm rechten können, weil wir seine Pläne nicht durchschauen. Wenn der Tod Jesu einen Sinn hatte, dann hat auch der Tod deines Bruders einen Sinn, obwohl wir bei beiden Todesfällen zunächst hilflos und ratlos da stehen.

Vielleicht hilft es dir auch, dir vor Augen zu halten, dass aus der Sicht der Ewigkeit das irdische Leben im Vergleich nur eine vorübergehende Episode ist. Wohl wichtig, damit du deine Liebe zu deinem Bruder hier auf der Erde erfahren konntest und in deiner Trauer noch erfahren kannst; wichtig auch für deinen Bruder, der aus dem Jenseits mitbekommt, wie sehr du ihn liebst und seine Trennung von ihm betrauerst.  

Nachdem auch du einmal gestorben sein wirst, wirst du mit deinem Bruder auf immer vereint sein. Noch einmal: dieser Trost wird jetzt noch nicht zu dir durchdringen, und er soll dir auch nicht das Recht einschränken, um deinen Bruder trauern zu dürfen. Wenn du es kannst, horche darauf, ob Gott dir etwas sagt. Hass führt nur einseitig in die Auswegslosigkeit und erschwert es, Gottes Angebot von Hilfe wahrzunehmen.

Ich denke, Gott gibt einem im Leben nicht nur gutes, sondern lässt auch schlechtes zu. Allerdings kommt das böse nicht von Gott, sondern von Satan (also vom Teufel) und Gott lässt es nur zu, weil er uns im Glauben testen will.

In der Geschichte von Hiob (altes Testament) z.B. hat Hiob eine große Familie ein Haus und alles was er sich wünschen konnte und dann kommt Satan zu Gott und möchte Hiob alles was er hat wegnehmen, um Gott zu beweisen, dass Hiob sich von ihm (Gott) abwenden wird. Gott lässt Satan das machen, weil er weiß, dass Hiob einen sehr starken Glauben hat und sich nicht von ihm abwenden würde. Also nimmt Satan Hiob alles was er hatte (seine GANZE Familie ist gestorben und er hat sein Haus und Freunde und so gut wie ALLES verloren), aber Hiob hat weiter zu Gott gebetet und nicht aufgehört zu glauben. (Hiob: 1-2) Später hat Gott ihm dann mehr gegeben als er davor hatte und ihm mit allem gesegnet. (Hiob: 42)

D.h. Gott lässt schlimme Dinge die in deinem Leben passieren nicht zu, weil er dich nicht liebt oder weil er gerade mal Lust hat dich zu ärgern, sondern weil er dich testet und du dadurch im Charakter wächst.

Ich hoffe das hat dir geholfen🤗

Das tut mir Leid für dich.

Glaubst du an Gott, so kannst du gleichfalls an den Himmel glauben. Dein Bruder wäre entsprechend nicht endgültig gestorben, sondern würde dort weiterleben, an einem besseren Ort als auf Erden. Für dich ist es dann natürlich eine Probe. Doch für deinen Bruder bedeutet der Tod auf Erden keinen Nachteil, sondern dass Gott weiß, der Junge hat seine Bestimmung in unserer Welt erfüllt und darf zurück zum Herrn.

Alles Gute.

Zu aller erst, natürlich auch mein Beileid mir tut es weh sowas zu lesen, zu hören.

Manchmal kann man persönliche leiden oder Erlebnisse nicht Erklären oder gut reden und das möchte ich auch nicht tun. Wenn hier HeymM schreibt „man sollte Niemanden verantwortlich machen, den es nicht gibt“, denke ich ist das zum Teil auch richtig, denn man sollte einfach niemanden dafür verantwortlich machen, in Fällen von Krankheit einen Schuldigen zu suchen macht kein Sinn. Dazu könnten sicher Ärzte und Biologen mehr zu sagen.

Aber wie oft werden Menschen wieder gesund ohne dass irgendjemand Gott dafür dankt? Wie oft überleben Menschen Unfälle? und wie oft werden Unfälle und Katastrophen vermieden ohne dass wir es richtig realisieren? Warum fragen Menschen nicht warum sie so viel Geld haben so viel zu Essen? Warum stellt man erst die Frage nach Gott wenn man Menschen verliert oder schlimme Dinge passieren? …Ich hoffe ich werde nicht zu philosophisch…

Als Christ muss ich (auch wenn die Atheisten unter euch ab hier nicht weiterlesen…) jedoch noch einen Fakt anfügen, für diejenigen, die meinen, dass die Bibel voller Widersprüche sei, denn es ist nicht richtig die Existenz Gottes aufgrund von persönlichen Schicksalsschlägen anzuzweifeln, denn in der Bibel hat uns Gott nicht einmal versprochen ein leidensfreies Leben zu haben sondern eher an mehreren deutlich gemacht, dass wir kein leichtes Leben haben werden. Bezieht sich vor allem auf die, die eben an ihn glauben. Schlussfolgernd wäre es eher ein Widerspruch, hätten wir alle ein leidensfreies Leben.

Nicht desto trotz: Menschlich gesehen ist es unvorstellbar traurig Angehörige zu verlieren. Wenn du (Neukaemlie) aber wirklich an einen Gott glaubst, dem du versuchst die Schuld zu geben, glaubst du sicherlich auch an den Himmel wo dein kleiner Bruder nämlich auf euch warten wird.

Gruß Jonas

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