Warum ist gleich das Vertrauen für immer verloren wenn man mal gelogen hat oder was falsch gemacht hat?

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6 Antworten

Und wer vertraut Politikern? Sie sind nur da, weil man noch keine Alternative gefunden hat.

Und das "für immer" ist so eine Sache. Man muss sich nach einer Lüge oder einem groben Fehler, das Vertrauen der betroffenen Person erst mal wieder erarbeiten.

Das Gehirn hat nämlich die lästige Angewohnheit, negative Erlebnisse viel stärker zu bewerten, als positive – es ist eine Art Schutzmechanismus, dass man den gleichen Fehler nicht wieder und wieder begeht.. Das heißt, es braucht mehr positive Erlebnisse, um dieses eine negative auszugleichen. Immerhin musst du den Urinstinkt einer Person überwinden, der der Person sagt, sie sollte lieber "davonrennen".

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Naja, das Vertrauen etc. ist ja nicht "für immer verloren". Wenn man mal was falsch gemacht hat ist es am besten man entschuldigt sich aufrichtig dafür und versucht danach nicht wieder den gleichen / ähnlichen Fehler zu wiederholen, dann wird mit der Zeit auch das Vertrauen wieder da sein.

Aber es ist halt so im Leben: Vertrauen / Sympathie etc. aufbauen dauert sehr sehr lange, Zerstören kann man es aber extrem schnell !

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Mit einem Politiker muss ich nicht zusammenleben......und Vertrauen ist etwas grundlegendes in einer Beziehung....sei es Vertrauen in den Partner oder auch bei den Kindern.

Ich wüsste nicht wie ich leben sollte, wenn man alles hinterfragen muss....jede Geste, jeden Blick, jeden Anruf.....einfach alles.

Ob Vertrauen immer weg sein muss oder auch wiedererlangt werden kann, kommt mit Sicherheit auf die Art an wie es zerstört wurde.

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Darum haben die Menschen auch kein Vertrauen zu den Politikern.

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Politiker sind nicht vergleichbar mit den "normalen Menschen". Sie stehen in der Öffentlichkeit und sind aus dem Grund schon Prominenter als Du es bist. Das hat aber auch nichts mit dem vertrauen im allgemeinen zu tun. Vertrauen braucht eine Grundlage (Politik zwar auch, wäre ein anderes Thema). Was ist schon "immer"? "Immer" gibt es nicht "wirklich".Du meinst vielleicht im selben oder in dem Moment wo die Lüge "auftaucht", oder passiert. Möglich ist das wenn derjenige der es in dir auslöst, dich in Frage stellt.

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Weil das gute, alte, deutsche Sprichwort immer Gültigkeit hat:

wer einmal lügt, dem glaubt man nicht (mehr).

Politiker kann man mit dem, was sie sagen, doch nie ernst nehmen. Also sind sie ein grottenschlechter Gratmesser.

Für "was falsch machen" gilt dieses Sprichwort aus gutem Grund aber nicht.

Insofern stimmt Deine Frage nur zur Hälfte.

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