Warum ist gerade in Polen der Antisemitismus so stark?

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Weil gerade dort (wieder) ein katholischer Nationalismus herrscht.

Es gibt ein eigenes Unterrichtsfach in den Schulen, wo nichts anderes indoktriniert wird, als "die Liebe zum Land".

Neben der Religion als Fach natürlich, alle besuchen katholische Religion, es gibt kein Ehtik oder evangelisch sowas, alle müssen zwingend in den rk Märchenunterricht, mit dem man sogar als Hauptfach das Abi machen kann dort.

Zudem behauptet man an allen Ecken des Landes stetig, der Pole ist katholisch, beides ist untrennbar miteinander.

Es gibt, so wird propagiert, keine nichtkatholischen Polen. Wer nicht katholisch ist, kann auch kein Pole sein! Wer sein Land liebt, ist katholisch, ist man das nicht, liebt man auch sein Land nicht und wer das nicht tut, ist kein Pole.

Und ach ja, Polen den Polen!

Juden stören da extrem. Eine andere Religion? Im eigenen Land? Das sind keine Polen - raus mit allem und allen, was nicht rein polnsisch ist.

Das geht soweit: "Polen - kauft bei Polen" - ein Aufruf, im Biedronka statt im Lidl einzukaufen. Wem dieser Spruch bekannt vorkommt aus deutscher Vergangenheit mit deutschen Vorzeichen, hat in Geschichte aufgepasst.

Im Moment gehts da zu wie in Deutschland kurz um die NS Machtergreifung. katholische Nationalisten rennen zu Hauf mit Fackeln durch die Städte.

Es ist richtig schmerzhaft, das zu sehen, einst war Polen ein Hort der Kultur - das war einmal, jetzt herrscht dort stupfsinniges Nationalistengedödel.

Der ganze Text eine einzige bodenlose Übertreibung.

Schon diese absurde Behauptung. Weil gerade dort (wieder) ein katholischer Nationalismus herrscht. Es gibt kein religiösen Nationalismus. Google mal was das heißt, Nationalismus.

Dann die Absurditäten zum Katholischen Glauben. Einfach nur lächerlich. In Polen gibt es ja nicht grade wenige Orthodoxe. Polen haben grade 2 Millionen Ukrainer ins Land gelassen, zumeist Orthodox. Auch knapp 100 000 tschetschenische Asylanten, Muslime.

Dann dies Unverschämten Unterstellungen: Und ach ja, Polen den Polen!Juden stören da extrem. Eine andere Religion? Im eigenen Land? Das sind keine Polen - raus mit allem und allen, was nicht rein polnisch ist.

Juden stören schon deshalb nicht, weil es praktisch keine Juden in Polen gibt. Die wurden von den Deutschen ermordet. Im übrigen haben Polen garde 2 Millionen Ukrainer ins Land gelassen. Aber solche Widersprüche stören bei der Hetze nicht.

Dann dies Unverschämten Unterstellungen: Das geht soweit: "Polen - kauft bei Polen" - ein Aufruf, im Biedronka statt im Lidl einzukaufen. Wem dieser Spruch bekannt vorkommt aus deutscher Vergangenheit mit deutschen Vorzeichen, hat in Geschichte aufgepasst.

Ja mit Deutschland zu vergleichen. Unverschämtheit. Ja in Polen stehen vor den deutschen Supermärkten Uniformierte und hindern die Leute dort einzukaufen. Tatsächlich gibt es solche Kampanien in vielen Ländern. In GB hieß sie Buy British! Einfach nur unverschämt der Vergleich mit Deutschland.

Dann noch diese unglaubliche Gleichstellung mit Nazis, einfach ekelhaft. Im Moment gehts da zu wie in Deutschland kurz um die NS Machtergreifung. katholische Nationalisten rennen zu Hauff mit Fackeln durch die Städte. Es ist richtig schmerzhaft, das zu sehen, einst war Polen ein Hort der Kultur - das war einmal, jetzt herrscht dort stupfsinniges Nationalistengedödel.

Ja ganz bestimmt die Nazis ergreifen bald die Macht in Polen. Das Problem. Es gibt keine Nazi-Partei und Naziideologie. Aber Logik stört ja nur bei der Hetze.

Das kann man eigentlich nur als Hetze zusammenfassend beschreiben.

Dass dieser Text auch noch ausgezeichnet wurde, verdeutlicht die Intention der Frage.

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@Niconasbeznas
Juden stören schon deshalb nicht, weil es praktisch keine Juden in Polen gibt.

Diese Aussage muss man sich auf der Zunge zergehen lassen... Freudsche Fehlleistung?

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@stranger5431

Das ist eine Tatsache, dass es in Polen kaum Juden gibt, also wie sollen sie da großartig stören? Was soll der Unsinn. Was für Freudsche Fehlleistung? Lächerlich. Der Kommentar überflüssig.

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@Niconasbeznas

Das ist ja genau die Aussage, die man von einem Antisemiten erwarten würde:

Nein, so lange es in Polen keine Juden gibt, stören sie auch nicht...

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@stranger5431

Diese unverschämte Unterstellung ist das, was man von einem Antipolonisten erwarten würde.

Das ist eine Tatsache, dass es kaum Juden in Polen gibt. Deshalb können sie auch nicht stören, wie vorgeworfen. Nach der einfachen Logik. Es kann niemand stören, der nicht da ist. Was du da hineininterpretierst ist einfach lächerlich. Außerdem zitierst du mit Absicht falsch. Das Zitat ist nämlich dieses: Juden stören schon deshalb nicht, weil es praktisch keine Juden in Polen gibt. Die wurden von den Deutschen ermordet.

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Das der Nationalismus stark ist und unterstützt wird, kann ich unterstützen nach der Erfahrung der hier ansässigen Polen. Polen über alles....

Allerdings katholisch? - ich habe eher den Eindruck, das Polen den Glauben verliert... ja die Tradition ist nich stark, aber nicht mehr im Innern des Menschen. Ausserhalb von Polen ist von den "katholischen" Polen nicht mehr viel zu spüren.

Wobei ich von besonders starken Antisemetismus nichts spüren kann, da fallen mir eher die Österreicher ein - ohje, nächstes Vorurteil...

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Eigentlich spielen Juden in Polen keine Rolle mehr. Aber aufgrund der permanenten Anfeindungen und Bezichtigungen spielen sie dann doch eine Rolle.

In Polen wächst genau deshalb die Antipathie, wegen unverschämten Unterstellungen von dieser Sorte. Zitat: Weil von Seiten der Polen ein großer Eifer bestand, sie zu denunzieren und den Deutschen auszuliefern.

Natürlich wird nur zu gerne folgendes ausgeblendet: Żegota war der Codename für den Rat für die Unterstützung der Juden, eine Untergrundorganisation im deutsch besetzten Polen, die zwischen 1942 und 1945 fungierte und unter der Schirmherrschaft der polnischen Exilregierung stand. Im besetzten Europa war sie die einzige Organisation ihrer Art. Mit ihrer Hilfe konnten Tausende von polnischen Juden gerettet werden. Meist wurden für die Juden, die sich auf der „arischen“ Seite verbargen, gefälschte Personaldokumente beschafft, sowie finanzielle Unterstützung und medizinische Betreuung organisiert.

Der Rat für die Unterstützung der Juden wurde im Dezember 1942 als Fortsetzung eines früheren Geheimkomitees gegründet, das Provisorisches Komitee für die Judenhilfe hieß...

Allein in Warschau wurden von Żegotas Kinderabteilung mehr als 2.500 jüdische Kinder aus dem Warschauer Ghetto geschmuggelt und bei polnischen Familien oder in Waisenhäusern, die von Klöstern oder Stadtverwaltungen geführt wurden, untergebracht...

Warum gibt es in Spanien Judenverachtung oder in Großbritannien, nein Thema immer Polen? Warum wohl?

Vielen Dank für die interessante Antwort.

Ich habe nicht den Eindruck, dass die Juden die Hilfe, die sie von den Polen erhalten haben, ausblenden. Jedem, der auch nur einen Juden gerettet hat, egal aus welchen Gründen (z.B. gegen Bezahlung), bringt man grosse Dankbarkeit entgegen.

Dafür gibt es ja auch den Titel "Gerechte unter den Völkern" mit Ehrung in Yad Vashem.

Hast du den Eindruck, dass die Polen da zu kurz gekommen sind? Soviel ich weiss wurden gerade unter den Polen die meisten "Gerechten unter den Völkern" geehrt.

Hat in deiner Wahrnehmung nicht Platz, dass es Licht und Schatten gegeben hat? Eine Organisation Zegota, die gefälschte Papiere besorgt und Kinder rettet, und zahlreiche Denunzianten die die Juden mit den falschen Papieren dann bei denDeutschen denunzieren gehen? eine streng katholische Bäuerin, die eine ganze Familie rettet und 2 Jahre lang ernährt, und im selben Dorf Mörder, die alle Juden der Gemeinde auf grausamste Weise umbringen?

Was mich befremdet, ist die Einstellung, die man heute feststellen kann.

z.B. wenn Überlebende und ihre Nachkommen nach Polen reisen, um das Haus, wo sie geboren sind, anzusehen, und die neuen Bewohner drohen, die Hunde auf sie zu hetzen... Warum scheint das gerechtfertigt?

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@stranger5431

Du schreibst: Ich habe nicht den Eindruck, dass die Juden die Hilfe, die sie von den Polen erhalten haben, ausblenden. Jedem, der auch nur einen Juden gerettet hat, egal aus welchen Gründen (z.B. gegen Bezahlung), bringt man grosse Dankbarkeit entgegen. Dafür gibt es ja auch den Titel "Gerechte unter den Völkern" mit Ehrung in Yad Vashem.

Ich: Ich habe den Eindruck, grade bei solchen Fragen. Fragen so formuliert.Nur knapp 2% der Juden konnten im Versteck überleben, unter anderem deshalb, weil von Seiten der Polen ein großer Eifer bestand, sie zu denunzieren und den Deutschen auszuliefern. Dabei natürlich keine Helfer erwähnen. Polen als besondere eifrige Denunzianten diffamieren. Ja genau und hier noch hinzufügen, gegen Bezahlung geholfen. Das positive negieren. Das sagt alles.

Du schreibst: Hast du den Eindruck, dass die Polen da zu kurz gekommen sind? Soviel ich weiß wurden gerade unter den Polen die meisten "Gerechten unter den Völkern" geehrt.

Ich: Ja du weißt das, wer weiß das noch? Über Jedwabne wissen bei weitem mehr Bescheid. Warum wohl? Das ist kein Zufall.

Du schreibst: Hat in deiner Wahrnehmung nicht Platz, dass es Licht und Schatten gegeben hat?

Ich: Das musst du und solche wie du grade schreiben. Lachhaft.

Du schreibst:Eine Organisation Zegota, die gefälschte Papiere besorgt und Kinder rettet, und zahlreiche Denunzianten die die Juden mit den falschen Papieren dann bei den Deutschen denunzieren gehen? eine streng katholische Bäuerin, die eine ganze Familie rettet und 2 Jahre lang ernährt, und im selben Dorf Mörder, die alle Juden der Gemeinde auf grausamste Weise umbringen?

Ich: Und was willst du damit sagen? Dass es gute und böse Polen gab?

Du schreibst: Was mich befremdet, ist die Einstellung, die man heute feststellen kann. z.B. wenn Überlebende und ihre Nachkommen nach Polen reisen, um das Haus, wo sie geboren sind, anzusehen, und die neuen Bewohner drohen, die Hunde auf sie zu hetzen... Warum scheint das gerechtfertigt?

Ich: Wer behauptet das? Im übrigen, wenn Polen ständig verleumdet werden, dann entstehen automatisch Antipathien. Zusätzlich zu den alten Vorurteilen. Außerdem haben Juden auch Vorurteile Polen gegenüber, die übrigens praktisch identisch sind mit den deutschen.

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@Niconasbeznas

Warum hast du den Eindruck, dass Polen verleumdet werden, wenn man die historische Wahrheit mit ihren Licht- und Schattenseiten präsentiert.

Ist es Verleumdung, Denunzianten oder die "blaue Polizei" oder die Pogrome von Jedwabne und Kielce zu thematisieren? Journalisten, Historiker, Soziologen, die das in Polen tun werden heftig angefeindet, tw. so stark, dass sie das Land verlassen müssen.

Das befremdet mich.

Auch die Reaktionen von einzelnen Polen hier, die solche historische Tatsachen überhaupt leugnen.

Was ist los mit diesen Leuten?

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@stranger5431

Das ist eine Unterstellung: Auch die Reaktionen von einzelnen Polen hier, die solche historische Tatsachen überhaupt leugnen.

Wer leugnet denn das? Niemand.

Es geht nicht um thematisieren, sondern Hervorheben, übertreiben, verschweigen. Das wird nämlich gemacht. Die Polen werden dabei als besondere Helfer der Deutschen verleumdet und als Mitschuldige am Genozid beschuldigt. Die taten der Polen werden dabei mit Absicht übertrieben. Natürlich wird die Helfe der Polen für Juden entweder verschwiegen oder marginalisiert.

Was ist los mit diesen Leuten, die permanent Polen verleumden.

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@Niconasbeznas
Wer leugnet denn das? Niemand.

Hier. DeinLandsmann, polnischer Patriot, mit dem Nick "xfragnichtx".

Leugnet hier ganz offen, dass das Massaker von Jedwabne vom 10. Juli 1941 von Polen begangen wurde...

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Ha, Ha,Ha. Das ist das Ergebnis deiner Bemühungen!

stranger5431 Schreibt in seiner Antwort nicht von den Deutschen. Er meint den Holocaust.

Das hast du davon.

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Einige/viele Menschen übernehmen (in Todesangst) aus Selbstschutz die Ansichten ihrer Peiniger, sind dann extremer wie diese. Auch hat die Propagandamaschinerie sehr viele erreicht, zb nie betroffene Schweizer, sicher auch einige Polen. Hauptantrieb war Neid und Missgunst um die erfolgreichen Juden und die Gier sich, was sie haben, anzueignen, also niedrige Triebe. Bei Polen ist Grund wohl auch Gehirnwaesche und die Unfähigkeit sich selber einzugestehen, da mitgemacht zu haben (müssen). Man muss wohl sehr stark sein vor sich zuzugeben, dass man aus Todesangst Menschen gefoltert und getötet hat. Einfacher ist es sich einzureden, die Opfer haben das verdient, und aus einer Art Selbsthass weiter zu machen. Psychologen können sicher mehr dazu sagen.

Anders Deutsche. Die hatten genug Zeit es sich zu überlegen und Hitler wegen seiner Ideen freiwillig die Stimme zu geben.

Kenne die Geschichte nicht genau, aber es waren deutsche die die Juden in Polen ausrotteten, war zu Begin einfacher wie die des eigenen Lands.

es ist schon bezeichnend wie krankhaft ihr deutschen versucht eure eigene schuld (die euch zu 100% anzulasten ist) auf andere abzuwälzen.

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@xfragNichtx

Der deutsche Anteil an der Shoah ist unbestritten. Bis auf ein paar unbelehrbaren Nazis steht Deutschland auch dazu.

Der kleine Österreicher ist aber schon in einem europäischen Klima herangewachsen, das Antisemitismus für gerechfertigt und normal befand. Antisemitismus begrenzte sich nicht auf die Landesgrenzen des Deutschen Reiches. In den ersten Nazijahren durften Juden sogar unbehelligt auswandern. Nur wollte sie kein Land haben. Länder wie die USA oder Australien erfanden ständig neue Hürden für jüdische Auswanderer. Auch sie mögen nicht an ihre Haltung in der Judenfrage im II. Weltkrieg erinnert werden und kehren das gerne unter den Teppich. Sie sind aber nicht so dreist das zu leugnen. Jemanden nicht zu helfen ist schon eine Form der Tatbeihilfe.

Du willst mir doch nicht allen Ernstes erzählen, dass Höfe oder Besitztümer die über Jahre in neue Hände kamen freudig den heimkehrenden KZ-Häftlingen zurück gegeben wurden? Mit Überlebenden hatte die neuen Eigentümer nie gerechnet. Dafür ging es vielen Polen im Dritten Reich (und auch danach) viel zu schlecht. Auch zu Zeiten der Inquisiton oder Hexenverfolgung haben sich Nachbarn gegenseitig in die Pfanne gehauen. Da gingen Katholiken gegen Katholiken vor. Zu jeder Zeit gab es genug Subjekte, die keine Skrupel hatten gegen Juden vorzugehen - in ganz Europa, was Polen einschließt.

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@Realisti

Du schreibst: Der deutsche Anteil an der Shoah ist unbestritten. Bis auf ein paar unbelehrbaren Nazis steht Deutschland auch dazu.

Ich: Deutsche Anteil? Es gibt keine Teilung der Schuld. Nur die Deutschen sind schuld. Sie haben den Genozid beschlossen, geplant, organisiert und durchgeführt. Die Helfer waren ihre Werkzeuge. Ohne die Deutschen kein Genozid. Ohne Polen? Trotzdem Genozid. Ohne die Franzosen trotzdem Genozid. Nur die Deutschen hatten es in der Hand, Genozid oder nicht. Im übrigen ist das nicht der einzige Genozid. Auch an Sinti, Roma, Polen, Russen und anderen gab es Genozide.

Du schreibst: Der kleine Österreicher ist aber schon in einem europäischen Klima herangewachsen, das Antisemitismus für gerechfertigt und normal befand. Antisemitismus begrenzte sich nicht auf die Landesgrenzen des Deutschen Reiches. In den ersten Nazijahren durften Juden sogar unbehelligt auswandern. Nur wollte sie kein Land haben. Länder wie die USA oder Australien erfanden ständig neue Hürden für jüdische Auswanderer. Auch sie mögen nicht an ihre Haltung in der Judenfrage im II. Weltkrieg erinnert werden und kehren das gerne unter den Teppich. Sie sind aber nicht so dreist das zu leugnen. Jemanden nicht zu helfen ist schon eine Form der Tatbeihilfe.

Ich: Von Tatbeihilfe zu schreiben, nur weil man Juden nicht aufnehmen wollte ist eine unverschämte Unterstellung. Tatbeihilfe erfordert Vorsatz, auch nach deutschem Recht.

Tatbestand Beihilfe§ 27

  1. Objektiver Tatbestand
  2. Haupttat eines anderen
  • vorsätzlich
  • Subjektiver Tatbestand
  1. Vorsatz -> Hilfe leisten (Vorsatz des Helfers)

Diese Länder wollten kein Genozid an den Juden. Sie hatten dazu nicht den Vorsatz.

Du schreibst:Du willst mir doch nicht allen Ernstes erzählen, dass Höfe oder Besitztümer die über Jahre in neue Hände kamen freudig den heimkehrenden KZ-Häftlingen zurück gegeben wurden? Mit Überlebenden hatte die neuen Eigentümer nie gerechnet. Dafür ging es vielen Polen im Dritten Reich (und auch danach) viel zu schlecht. Auch zu Zeiten der Inquisiton oder Hexenverfolgung haben sich Nachbarn gegenseitig in die Pfanne gehauen. Da gingen Katholiken gegen Katholiken vor. Zu jeder Zeit gab es genug Subjekte, die keine Skrupel hatten gegen Juden vorzugehen - in ganz Europa, was Polen einschließt.

Ich: Die Rückgabe von Besitztümer mit Inquisition vermengen einfach absurd. Gut erkannt in ganz Europa. Nicht nur in Polen. Trotzdem waren nur die deutschen für den Genozid verantwortlich, wie für die anderen Genozide.

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Ja genau die Polen haben beim Holocaust mitgemacht. Genau so war das damals. An der Wannseekonferenz teilgenommen, wo die Judenausrottung beschlossen wurde, waren viele Polen beteiligt. Die Lager mit geplant. Die Gaskammern mitentwickelt, wie dei Gaswagen. Die Polen hätten den Genozid auch jederzeit stoppen können, nicht etwa die Deutschen. Die Polen hatten die Macht über die Juden im von Deutschen besetzten Polen.

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@Niconasbeznas

Ist das wieder Mal Ironie? Falls ja es gibt solche die denken du meinst das ernst, deshalb hier drin ist ironie fehl am Platz, sie wird nicht erkannt.

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Polen sind ein stark katholisch geprägtes Volk, das andere Religionsgemeinschaften oder Atheisten nicht sehr zu schätzen scheint.

Im Übrgien sucht man Völker, mit Ausnahme von Israel, vergebens unter denen die dort lebenden Juden gut uneingeschränkt angesehen wären.

In vielen Ländern stehen die Anhänger des jüdischen Glaubens daher häufig unter dem besonderen Schutz des jeweiligen Staates; z.B. in Deutschland, dessen Rechtvorgänger im dritten Reich der jüdischen Bevölkerung in Deutschland und den während des II Weltkrieges eroberten Ländern, in besonderes verwerflicher Weise vernichtend zugesetzt haben.

Gründe für soches Fehlverhalten gegenber Juden werden unterschiedlich beurteilt.

guckst Du z.B. hier:

https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/antisemitismus-woher-der-hass-auf-juden-kommt-3956718.html

Polen sind ein stark katholisch geprägtes Volk, das andere Religionsgemeinschaften oder Atheisten nicht sehr zu schätzen scheint. Unverschämte Unterstellung.

In Polen leben heute, wie anderswo in Europa Juden, Moslems, Orthodoxe, Protestanten und andere relativ unbehelligt. Werden von den meisten geschätzt. Wie in anderen Ländern übrigens auch, werde Minderheiten, von manchen eben nicht geschätzt. Da ist nichts besonderes an Polen.

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ne is klar.. der islam z.b hat in Polen eine jahrhunderte alte tradition und man lebt tür and tür friedlich MITEINANDER (jaaaa miteinander.. nicht wie in deutschland nebeneinander) .. ein dämlicher diffamierungsversuch deinerseits.

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In Polen und in anderen Ländern ist es "nach der Wende" viel einfacher gewesen, sich offen und rechtsgerichtet zu äußern.
Dort ist "Stolz aufs eigene Land" sein nicht so sehr geächtet wie in Deutschland.
Und, es ist leichter anderen Menschen die Schuld am eigenen Versagen zu geben, vor allem jenen Gruppen, welche sich kaum wehren können.

was für eine sinnfreie antwort.
einerseits siehst du selbst ein, dass deutsche sichtweisen nicht 1:1 auf andere anwendbar sind und im gleichen satz projizierst du die ur-deutschen komplexe auf andere völker.

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Und welches "Versagen" wer das?

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