Warum ist fetter Fisch gesund und fettes Fleisch nicht?

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4 Antworten

Das hängt mit den gesättigten und ungesättigten Fettsäuren zusammen. Kurz gesagt, gesättigte gelten als ungesund, und die ungesättigten Omega-3er sogar als übergesund. Allerdings enthält etwa das sonst so gepriesene Olivenöl eher gesättigte Fettsäuren (und ist deshalb auch relativ hitzestabil), und wer sich über den meteorischen Aufstieg der Omega-3-Fettsäuren gewundert hat, den wird es kaum verwundern dass jetzt bereits Zweifel an ihrer Wohltätigkeit aufkommen.

http://www.bmj.com/cgi/content/abstract/332/7544/752

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Säugetierfett und Fischfett: ersteres ist talgig (fest), letzteres tranig (flüssig).

Weder Fisch noch Fleisch ist gesund< Der Mensch entwickelt sich evolutionär stets weiter. Es kann sein, das wir ursprünglich kein Fisch, respektive Fleisch, gegessen haben, geschweige denn, vertragen. Das ist aber mehr als 100T Jahre her. Seit graumer Zeit ernähren wir uns, neben Gemüse und Früchten, von Fisch. Später kam weißes Fleisch und noch später rotes Fleisch hinzu. In dieser Abstufung bzw. Reihenfolge vertragen wir entsprechend die Lebensmittel. Viel später, kamm dann stark erwärmter Getreidebrei hinzu (Brot). So dass wir erhitze Stärken (Brot) am allerwenigsten vertragen. Kohlenhydrate in Form von Brot oder schlimmer von Zucker, fördert die Krebsrate erheblich. Fazit ist: niemand möchte auf Brot, Zucker oder rotes Fleisch verzichten. Irgendwann haben wir uns auch an diese Lebensmittel 'gewöhnt'. Da aber niemand die kommenden 10T Jahre abwarten möchte, gilt es, unsere Ernährung ausgewogen zu gestalten: viele Früchte und Gemüse, etwas Fisch und weißes Fleisch. Rotes Fleisch und besonders Weißbrot und Zucker in Maßen.

Fischfett besteht, anders als das natürliche Fett von Huhn, Rind und Schwein, überwiegend aus mehrfach ungesättigten, den so genannten Omega-3-Fettsäuren. Die, wie jeder Ernährungsbewusste weiß, für unser Herzkreislaufsystem so gesund sind, weil sie helfen, Herzinfarkten vorzubeugen. Konzentrierter sind Omega-3-Fett-säuren im Phytoplankton enthalten. Das sind pflanzliche Lebewesen, die vielen Seefischen als Nahrung dienen. Eingelagert in Ihren Zellen, sorgen sie dafür, dass die Flüssigkeit darin nicht gefriert. Und je kälter das Wasser ist, in dem Fische leben, umso höher ist Ihr Bedarf an Fett. Will man also Herz- und Kreislaufkrankheiten vorbeugen oder sie behandeln, ist fetthaltiger Fisch die beste Medizin. Anders bei Diäten: da sind die „Mageren" gefragt.

Tabellen gibt es bei der Quelle: http://www.fisch-reese.de

Weder Fisch noch Fett sind eigentlich " gesund " ! Wir wurden vom Schöpfer nicht für Fleisch konditioniert. Der Mensch ist ein Pflanzen und Früchteesser. Punkt !

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