Warum ist es verpönt zu sagen wen man Wählt?

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11 Antworten

Das hängt wohl mit der deutschen Vergangenheit zusammen. In einem Staat, wo es Konsequenzen bis hin zu Misshandlungen und Mord hatte, wenn man "das Falsche" wählte, lernt man für die Zukunft. Da muss man seine Bürger schützen durch geheime Wahlen.

Heutzutage passiert zwar meist nicht viel, wenn man eine andere politische Meinung äußert, aber um generell die Wahlfreiheit zu garantieren, ist es doch sinnvoll, schon in friedlichen und freilassenden Zeiten den einzelnen Wähler zu schützen. Nicht jeder traut sich, zu einer abweichenden Meinung zu stehen, da sollte man Rücksicht drauf nehmen, dass niemand Schwierigkeiten bekommt.

Im übrigen finden geheime Wahlen ja schon in kleineren Kreisen statt, angefangen bei Wahlen zum Klassensprecher. Dort will es sich auch niemand mit dem anderen verderben, und wenn jeder offen stimmen müsste, ist viel Gruppendruck u.a. da.

Ich denke, das war früher - nach dem WK II mehr ausgeprägt als jetzt. In der Zwischenzeit gibt es so viel Politikverdrossenheit, dass sich "Bekenntnisse" zu Parteien eigentlich vorwiegend in Kritik äussern.

Vielleicht erwarten Menschen daraufhin unangenehme Reaktionen und behalten es deshalb lieber für sich. Du sagt heute, ich habe die Partei gewählt. In 2 Jahren bricht Anarchie aus, weil genau die Partei alles versaut hat. Jetze kommen 3 Leute, die sich gemerkt haben, dass Du die Partei gewählt hast und rechnen mit Dir ab, weil Du in ihren Augen Schuld bist. Dann sagst Du Dir..mist, hätt ich mal lieber nix gesagt.

naja. Das Risiko ist gering.

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Ich könnte Leuten die Augen auskratzen, die meine Partei gewählt hätten, aber zu faul waren zur Wahl zu gehen. Manchmal entscheiden wenige Stimmen wer am Ende gewinnt. Und wer glaubt alle Parteien seien gleich, der hat keine Ahnung von Politik.

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ist halt einer der grundsätze der demokratischen wahl, dass es eben eine geheime wahl wäre.

verpönt ist eigentlich auch nicht, zu sagen, wenn man wählt, sondern jemanden danach zu fragen.

der befragte wird hierbei halt unter druck gesetzt. entweder gibt er seine politische einstellung preis und kann wegen dieser eventuell angefeindet werden oder er stößt den fragesteller vor den kopf, indem er die antwort verweigert, oder muß lügen.

Bei uns gab es früher die allerschönsten Familienzoffs beim Politisieren.

Auch im Freundes- oder Bekanntenkreis kam es oft zu lautstarken Szenen, wenn die Dickköpfe aufeinander prallten.

Muß ich nicht haben, ich bilde mir meine Meinung still heraus.

Die Wahl ist geheim und ich würde eine Frage wen ich gewählt habe nicht beantworten. Wenn allerdings jemand das Bedürfnis hat dies zu tun, kann er das es ist nicht verboten.

Es darf jeder wissen was ich gewählt habe und wählen werden. Ich komme aus Hessen und habe noch nie Ronnie Koch gewählt. Ypsilanti ist leider verrraten worden ich hatte Sie gewählt und würde es wieder tun. Allgemein wird über die eigene Wahl nicht gesprochen. Es könnte sich ja rausstellen das ein Arbeitskollege oder Freund die Linkspartei wählt während man selbst CDU.Anhänger ist. Das könnte für Verstimmungen sorgen. Davor haben alle Angst. Der Chef könnte es auch erfahren....und, und, und...

Manchmal sagt man es nicht, weil es zu unerwünschten Diskussionen kommen kann. Das Gleiche gilt auch für die Religion.

Das ist schonmal ein Ansatz

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Das ist genauso wie mit Schalke und Bayern München, sprechen darf man über seinen Lieblingsverein, man muß nur die Kritik danach vertragen.

mir ist es egal.ich wähle die tierschutzpartei und bin steh dazu.

Ja, das ist toll! Ich auch! Das sind Hörbücher! Die Frage von heute früh!

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Ich sag es..ich gehe nicht zur wahl,die sollen sich mal selber wählen !!

tun sie doch und das finde ich schade.

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