Warum ist es so furchtbar schwer, Werbung für ein Buch zu machen, wenn man es bereits fertig gedruckt und mit ISBN versehen hat?

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2 Antworten

Leider ist die Konkurenz sehr groß. Genau das selbe gilt für Musik. Besseres als der Müll, der teilweise im Radio gespielt wird, interessiert keine Sau.

Frag mal hier bei Wfw Binder nach. Er ist ok und schrieb mal, er hätte einen verlag für Neuautoren gegründet. Allerdings sieht es so aus, dass er da nicht mehr aktiv ist.

Vielleicht kann er dir trotzdem einen guten Rat geben. Viel Glück.

(Und immer daran denken, wie es der Miss Rowling früher ging. Den Reinfall gönne ich den etablierten Spezies.)



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Werbung bedeutet nunmal Arbeit. Man muß sich mit den Medien in Verbindung setzen, Probeexemplare verschicken, Lesungen organisieren, dafür u.U. Räumlichkeiten anmieten, Catering organisieren usw. Das alles macht niemand in seiner Freizeit.

Ein seriöser Publikumsverlag macht das umsonst, schließlich glaubt er daran, daß sich das Werk des Schriftstellers verkaufen läßt. Der Druckkostenzuschußverlag ist in erster Linie ein Dienstleister. Er druckt das Buch, weil er dafür Geld bekommt von einem Autoren, der das Werk gedruckt sehen will oder gedruckt sehen muß (beispielsweise bei Universitätsschriften), egal ob andere es für verkäuflich halten.

Anders formuliert: Werbung in den Medien kostet Geld, denn mit Werbung werden andere Dinge finanziert. Werbung macht Arbeit, die jemand leisten muß. Wenn man nicht glaubt, daß das beworbene Produkt dieses Geld wieder reinbringt, finanziert man diese Leistungen nicht vor.

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