Warum ist es so ein Tabu Thema wenn jemand einen Windelfetisch hat, ein Windelliebhaber, oder ein Adult Baby ist?

23 Antworten

Hallo Fliegengewicht4,

mein Eindruck ist, dass unsere Gesellschaft sehr handlungs- und erfolgorientiert ist. Eine Babyphase - mit den entsprechenden Kleidungsstücken, Accessoires und Handlungen darf nur so lange dauern, wie im Mittel empfunden; dann noch etwas Ruhe, bis es in den "Takt" losgeht. Danach hat weder Baby noch Ruhe einen Platz.

Ferner ist es wichtig, ein eigenes Abfallmanagement zu erlernen. Macht Sinn, wir wollen nicht vermüllen. Das fängt bei körpereigenen Abfallstoffen an. Kann man das alles schon als Kind sehr früh, haben gerade die Eltern weniger Mühe und Arbeit damit.

Damit haben gerade die Eltern ein großes Interesse an einem letztlich großen Mädchen oder Jungen, der oder die dann so manches damals notwendige hinter sich gelassen hat.

Es entsteht so eine ungeschriebene Norm, nach der sich die Gesellschaft richtet - und gerne Menschen diskriminieren mag, die dieser Norm nicht entsprechen. Dem schließt sich auch so manches Elternhaus an - an Stelle als erstes die Beweggründe und Motivation der Kinder zu verstehen. Entgegen dieser Norm wären dann solche Styles wie Adult Baby oder das Tragen von Windeln (Assoziation mit Abfall) oder Führen von Accessoires aus Baby- und Kindertagen (Schnuller, Latz, Fläschchen, Kuscheltiere, usw).

Jetzt ist so ein Style etwas rein persönliches und etwas, was den Menschen in ihrer Gefühlwelt dient; etwas, das jemand allenfalls mit einigen anderen Menschen teilen mag. Alle anderen können sich zwar eine Meinung bilden, sich aber kein Recht herausnehmen, dann den Menschen noch doof anzusprechen oder über sie oder ihn zu reden, wo sie sonst kein Interesse an dem Menschen hätten.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Ich frage mich eher, warum man das Thema anderen Leuten so dringend aufzwingen will? Und dann noch Toleranz erwartet?

Wenn jemand einen Fetisch hat, geht das in erster Linie ihn und den Partner was an....das war es aber auch schon. Dass sich Eltern da betroffen fühlen, insbesondere bei Minderjährigen, wundert mich jetzt nicht.....ich würde mich auch fragen, was ich falsch gemacht habe, wenn da jemand (ohne medizinische Notwendigkeit) als Teenager/Jugendlicher Windeln tragen will.

Als gesellschaftliches Thema: nicht alles im Leben ist ein gesellschaftliches Thema, muss also von der breiten Masse diskutiert oder gar toleriert werden. Da gehören auch die eigenen sexuellen Vorlieben zu. Dieser Drang andere Menschen, die damit nun wirklich nichts zu tun haben, unbedingt dran teilhaben lassen zu wollen, hat für mich was verbalexibitionistisches. Ich möchte damit gar nicht behelligt werden. Wer glaubt das Thema unbedingt zu einem gesellschaftlichen Thema machen zu müssen, muss eben auch damit rechnen, dass nicht jeder alles toleriert oder so tut als würde er das tun (die wenigstens Leute wären begeistert, wenn der Partner Windeln tragen wollte, egal was sie erzählen).

Falls du zu den Leuten gehörst, die Windelfetischthemen täglich auf gutefrage posten: ich kann dir gar nicht sagen, wie unendlich nervig ich das finde. Wenn du so einen dringenden Redebedarf darüber hast, hast du in meinen Augen ein Problem und dann gehört das in Behandlung, aber nicht ins Netz.

Da darfst du mich ruhig intolerant finden....tolerieren heißt ja nicht, dass man was gut findet oder auch nur richtig. Tolerieren heißt auf deutsch: erdulden.

Ich erdulde diese Postings, weil ich es ja kaum ändern kann....aber ich halte die Schreiber auch für pervers, bzw psychisch gestört. Und das müssen sie dann erdulden, wenn sie sich unbedingt mit dem Thema öffentlich positionieren müssen.

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Ich bin mit deiner Kritik ja im Allgemeinen einverstanden, aber warum am ende doch wieder in die beleidigende Schiene? Wenn du den Menschen hinter der Frage kennenlernen würdest, oder auch andere wie z.B. mich, und du weißt nicht, dass er in dieser besonderen Welt lebt, würdest du ihn/mich/andere auch nicht pervers oder psychic´sch gestört empfinden. ;)

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@BabydomiABDL

Ja, klar....ich würde vielleicht auch den Mörder von neben an für einen netten Menschen halten, wenn ich nicht weiß, dass er ein Mörder ist....aber was soll das beweisen?

Man ist nicht automatisch nicht-pervers, nur weil man seine Perversion nicht jedem unter die Nase reibt.

Das ist übrigens nicht mal als Beleidigung gedacht....ich gehöre schlicht zu den Leuten, die nichts davon halten, alles schön zu reden.

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@Glasdach

Ich finde es einfach nicht richtig bei diesem Thema von pervers zu sprechen. Wieso findest du das pervers? Ich weiß, dass die Grenzen bei jedem anders angeordnet sind. Nur weil du es nicht nachvollziehen kannst und nicht darauf stehst? Dann könnte ich das Rauchen auch pervers finden, da ich es nicht nachvollziehen kann und ich nicht darauf stehe. Aber trotzdem bezeichne ich es doch nicht offiziell als pervers?

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Bei Windeln denken die meisten nunmal als erstes an Babys, Urin, Fäkalien, deren Geruch, Inkontienz (was auch ein Tabu-Thema ist) usw. Nichts davon löst bei den meisten Menschen sexuelle Gelüste aus, eher im Gegenteil. Im besten Fall wird noch Fürsorge empfunden, im schlimmsten Fall Ekel und Abneigung.

Und wenn jemand einen Fetisch nicht kennt, kann er ihn nunmal nicht nachvollziehen. Wenn er mit diesem Fetisch sogar erst mal Ekel und Abneigung empfinet, erst recht nicht. Es ist eigentlich nur natürlich, dass solche Fetische dann abgelehnt werden.

Darüber hinaus neigen Menschen dazu, sehr schnell über andere zu urteilen. Und sei es "nur", dass sie einen Menschen ablehnen, weil er etwas tut, das man persönlich ablehnt und nicht versteht.

Toleranz erreicht man nicht dadurch, dass man sie einfordert (tust du ja auch nicht). Toleranz und Akzeptanz entwickeln sich aus Verständnis, entwickelt sich aus sachlicher, ruhiger Aufklärung.

Es ist noch gar nicht lange her, dass gleichgeschlechtlicher Sex überhaupt legal ist, Vorlieben wie Fetischismus und BDSM werden erst noch aus dem offiziellen Diagnose-Katalog gestrichen. Die Gesellschaft wird erst nach und nach toleranter und offener. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg. Die Gesellschaft entwickelt sich in der Richtung ja erst noch :)

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