Warum ist es schlimmer einen Menschen umzubringen als ein Tier?

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56 Antworten

Hallo!

Puuhhhh......Für dich ist es also das Selbe, ob ich deine Eltern umbringe, oder 2 Fliegen erschlage? Beziehungsweise wenn ich deinen Text richtig gelesen habe, wäre es schlimmer, die Fliegen zu töten. Das kann ja wohl nicht dein Ernst sein! 

Sorry für die Überspitzung, aber letztlich läuft dein Text darauf hinaus.

Tiere sind Lebewesen wie wir. Und ich heiße es nicht gut, wie wir sie manchmal behandeln, oder zu unserem Nutzen ausbeuten. Das kann, und sollte man diskutieren, und gesellschaftliche Lösungen finden, die die Haltung von Tieren verbessert.

Aber man sollte keine Tiere, auf die Gleiche Stufe stellen, wie wir Menschen. Oder sie sogar auf eine höhere Stufe stellen. Die Natur hat sie unter uns gestellt. Wir sind die Spitze der Nahrungskette. Und wir sollten dieses Recht nutzen. Was nicht heißt, das wir es ausnutzen, oder sogar missbrauchen dürfen. 

Wir tun es leider viel zu oft. Und das müssen wir ändern. Aber wir sollten nicht von einem Extrem ins andere fallen. Denn wenn wir sie auf eine Stufe stellen, was ist denn mit den Pflanzen? Das sind doch auch Lebewesen. Warum sollten wir denen versagen, was wir den Tieren dann auch gestatten. Menschen Rechte.

Du bist jung. Und idealistisch. Das ehrt dich. Aber was deine Ideale wirklich wert sind, wirst du erst feststellen können, wenn dich das Leben auf die Probe stellt.

Und ich glaube nicht, dass du deinem eigenen Kind, ein lebensnotwendiges Medikament vorenthalten würdest, weil es tierische Bestandteile hat.

Tief im Herzen weißt du nämlich, dass ein Mensch, wenn es darauf ankommt, dann doch mehr "wert" ist, als ein Tier, oder eine Pflanze.

LG :-)

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Kommentar von Imahera
17.06.2016, 23:42

Der  Tod meiner Eltern wäre für mich sicherlich katastrophal und schlimmer als der Tod zweier Fliegen. Aber es geht nicht um meine Empfindung sondern um die Natur. Haben die Fliegen eine gewisse Aufgabe im Ökosystem sind sie für die Natur durchaus wertvoller als der Mensch, falls dieser keine Aufgabe hat.Das ist doch eine verständliche Logik, wenn auch eine sehr grausame. Was anderes wäre es, wenn der Mensch auch wichtig für die Natur wäre,  dann wären wir mit den anderen Tieren ebenbürtig. Aber momentan leben wir gegen die Natur und zerstören sie. Es sei denn du hättest Recht damit dass die Natur uns absichtlich an die Spitze gebracht hat und sie will das so. Die wahren Absichten der Natur lassen sich nur erahnen. Das mit dem Kind frag mich lieber nicht,  die Antwort würdest du nur missverstehen. Der Mensch ist in meinen Augen nichts wert auch nicht in den 'Tiefen meines Herzens'. Ob der Mensch für die Natur was wert ist kann niemand sagen aber mehr wert als Tiere sind wir keinesfalls, höchstens ebenbu

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Kommentar von Parabrot
12.07.2016, 23:35

Das sehe ich alles nicht so. Es gibt kein natürliches RECHT, Tiere zu töten, wir können es einfach und tuen es. Die Natur gewährt hier aber trotzdem kein Recht, nur die Möglichkeit.

Und dass Tiere weniger wert sind als Menschen bzw. unter uns stehen würde ich so auch nicht sagen. Der Mensch nimmt dass so wahr, aber deshalb ist es ja noch nicht so. Nur weil wir Wissenschaft betreiben und große Häuser bauen können sind wir ja nicht anderen Spezies übergeordnet.

Denn jede Spezies hat Fähigkeiten die den Menschen in den Schatten stellen, zB. Hebekraft von Ameisen und ihre "Kultur" oder Geruchssinn von Hunden etc.

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  • Wieviel Tiere hast du denn selbst schon "umgebracht" - auch indirekt.....?
  • Was ist mit Parasiten....würdest du dem Bandwurm in dir töten oder lieber beherbergen, er kann nix dafür, dass er ist, was er ist....?
  • Sind zu früh geborene Kinder schon indirekt dafür verantwortlich, dass sie für ihre unreife Lungen Medikamente (Surfactant) bekamen, dass aus Tieren gewonnen wird.....?     Oder sollen wir Frühchen lieber sterben lassen....? ( Hältst du den Kindern beim qualfvollem Sterben - ihre Lungen verkleben - die Hand...)

Es ist leicht, gegen etwas zu sein.... und es unmoralisch zu empfinden...


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Kommentar von Maisbaer78
17.06.2016, 13:33

Das was du aufzählst sind keine bewussten Tötungen.

Man kann ne Frage auch absichtlich falsch interpretieren, wenn einem das Thema ein mieses Gefühl gibt.

Ein Frühchen kann weder eine Entscheidung hinsichtlich seiner Medikation treffen, noch hätte es Einfluss auf die Art, wie diese entwickelt wurden.

Parasiten stellen ein Gesundheitsrisiko dar und schaden damit der eigenen Existenz.


Wann hat man je von einem Hühnerbefall im Darm gehört, oder der Verabreichung von getöteten Schweinen, um eine Lungenerkrankung zu heilen?

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Was ich hier teilweise zu lesen bekomme, ist wirklich erschreckend. Das kann nicht euer Ernst sein, wenn ihr behauptet, dass der Mensch eine Sonderstellung in der Natur besitzt. 

Für mich besteht kein Unterschied zwischen Bären-, Pantoffeltierchen, Würmer oder Menschen. 

Des weiteren sollten wir uns wirklich schämen, dass wir unsere vorhandene Intelligenz nicht sinnvoll und produktiv einsetzen können. Ab dem Moment, wo wir so egoistisch denken, Tierversuche zulassen, die Natur, die Wiege unserer Entwicklung und Evolution, schamlos und nur aufgrund des Kapitalismus zerstören und Kriege führen, wo wir unsere Bevölkerung dezimieren, kann unser Verhalten nicht mit dem Wort "intelligent" beschrieben werden. 

Seit 550 Mio. Jahren, wo richtige Ökosysteme vorhanden sind, alle Lebewesen im Einklang mit dem Biotop leben und ein nahezu perfektes Gleichgewicht besteht, kommt der "Homo stultus stultus " (lat. dummer dummer Mensch) und schafft es in nur 200 Jahren alles zu zerstören.

Kein Ökosystem der Welt braucht uns und da wir Teil der Natur sind, ist die logische Konsequenz, dass wir einfach nur parasitäre Organismen sind, die den ganzen Planeten befallen. Wie konnten sonst alle Ökosysteme auch ohne uns bestehen? Und als Konsumenten sind wir auch nicht zu gebrauchen! 

Die Milliarden Hühner, die wir jedes Jahr schlachten, interessieren niemanden, aber stirbt auch nur ein Mensch, ist die Welt in Aufruhr. Natürlich ist das weder beim Huhn noch beim Menschen erfreulich, aber ich will, dass euch bewusst wird, dass während ihr hier meinen Kommentar lest, gerade ungefähr 350 Kühe allein in den USA geschlachtet worden sind, und das ist beinahe jedem egal. 

Anderes Beispiel: der Handel mit Tieren. Wie kommt so etwas zu Stande? Wieso wurde Menschenhandel verboten und als Verletzung der eigenen Würde eingestuft, haben Tiere etwa auch keine Würde? 

Euer Fleisch, dass ihr jeden Tag beim Supermarkt einkauft, von dem die meisten Kinder aufgrund von mangelnder Aufklärung denken, dass es einfach wie Obst und Gemüse aus dem Boden wächst, wird auch auf brutale Art und Weise gewonnen. Gegenfrage zu all euren Äußerungen: Wie wäre es denn, wenn wir allen Frauen ihre Kinder wegnehmen würden, damit wir sie schlachten und dann mit unserer Holzkohle grillen, um diese zu essen? Fragt doch mal die Kuh, wie sie sich fühlt? Beim Menschen undenkbar, bei Tieren wider rum Routine? 

Meines Erachtens nach kommt diese Ideologie vom Gedanken, der uns von Anbeginn unseres Lebens eingepflanzt wird: Tiere sind einfältig, folgen nur ihrem Instinkt, sind nur Maschinen, die nur eines im Sinn haben: sich fortzupflanzen. Doch trifft das auch nicht bei uns zu? 

Tiere verdienen schon mehr das Leben und die Freiheit als wir. Sie sind nicht undankbar und im Gegensatz zu uns, zufrieden mit dem, was ihnen die Natur bereitstellt, doch wir, wir streben nur nach Geld, Macht, Reichtum. Und das ist der Weg ins Verderben!!!

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Kommentar von Maisifiziert
12.07.2016, 21:49

wenn ein bär deine mutter fressen würden wolle, und du die chance hast, den bär zu töten und deine mutter zu retten, würdest du dann wirklich deine mutter sterben lassen?

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Das Hauptproblem hierbei ist, das der Mensch sich quasi Auserhalb der Natur einordnet. Anders als andere Tierarten beeinflussen wir massiv unsere Umgebung.

Eine Stadt ist doch nix anderes, als eine große, von der Natur isolierte Zone. Wir Versuchen, alles in diesem Bereich zu kontrollieren. Welcher Baum wo wächst, welche Tiere dort leben dürfen.

Also, wieso ist es nicht so schlimm wenn man einen Tier umbringt? Staatlich gesehen?

Der Staat ist eine von Menschen gemachte Struktur, für die Menschen innerhalb dieses Staates. Alles, was nicht dazugehört, wird ausgegrenzt. Sieht man auch in den Nachrichten: "... 20 Tote, darunter 3 Deutsche...".

Natürlich, es ist immer tragisch, wenn Menschen sterben. Aber nur die, die zu unserer "Gruppe" oder unserem direkten Umfeld gehören, gehen uns wirklich nahe.

Wir sehen die Tiere immer eine Stufe unter uns. Wir sind ja "die Spitze der Nahrungskette".  Wenn wir ein Tier z.B. überfahen ist das ein großer Schock. Wir fahren vielleicht eine zeit lang vorsichtiger. Aber wenn es in irgendeiner Mastanlage dahinvegetiert (oft standart) regen wir uns auf und kaufen doch wieder die Bratwürste für 99ct. Es passiert ja nicht im direkten Umfeld.

Das Argument mancher, das ist für die Ernährung, das machen wir um zu überleben, kann ich in dem Fall nicht nachvollziehen. Mastanlagen brauchen wir nicht zum Leben. Fleisch vielleicht. Aber nicht diese Massen an Tierprodukten. Bestes Beispiel dafür ist wohl das Thema mit dem Milchpreis in letzter Zeit.

Wo ist die Logik?

Eine Logik gibt es hier nicht. Es geht um soziale Strukturen, wirtschaftliche Interessen und in gewisser weise auch Selbstschutz. Abgrenzung von allem Leid, was uns nicht direkt betrifft. Würde uns jedes Leid, was durch unseren Lebensstil unnötigerweise hervorgerufen wird nahegehen, wir würden im Leben nichtmehr aufhören zu weinen.

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Das nennt sich Speziesismus (https://de.wikipedia.org/wiki/Speziesismus) und ist eine Erfindung einer herrschenden Spezies, in diesem Fall des Menschen. Andere Spezies werden als minderwertig eingestuft, damit man sie ohne Not töten darf. Die Nazis haben mit der Begründung die Juden getötet, die Amerikaner die Schwarzen versklavt - obwohl die Opfer sogar derselben Spezies angehören, nur etwas anders aussehen. Die Menschen haben dazu den Begriff "Rasse" erfunden, um Menschen anderer Ethnien auszugrenzen.

Die Menschheit geht so weit, sogar nachweislich denkende, empfindungsfähige und selbstbewusste Tiere wie Delfine und Menschenaffen zu töten, weil sie sich nicht wehren können. Bei Hausschweinen wurde kürzlich nachgewiesen, dass sie eine Selbstkenntnis besitzen und damit geistig höher stehen als Hunde und Katzen.

Die liebsten Scifi sind mir Diejenigen, bei denen Tiere sich zusammenschließen und dann problemlos die Menschen besiegen, wie in Planet der Affen oder Phase IV.

Sollten jemals Tiere wie z.B. Ameisen oder Ratten kollektiv zusammenarbeiten und die Menschen angreifen, wären wir in kurzer Zeit verschwunden.

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Es kommt drauf an. Wir sind Allesfresser. Töten also auch Tiere um zu überleben. Das ist nicht schlimm, das ist Natur und sogar wichtig. Aus einem anderen Grund sollte kein Tier durch unsere Hand sterben, dem stimme ich dann zu. 

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Kommentar von LuzifersBae
16.06.2016, 11:48

'allesfresser' .. ? 

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Kommentar von Gartenphilo
17.06.2016, 00:52

Begründe warum Natur = Gut.

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Kommentar von Panazee
17.06.2016, 14:41

Du verwechselst hier meiner Meinung nach "die Natur ist ein System, das (relativ) gut funktioniert" mit "die Natur ist ein System, hinter dem ein tieferer Sinn steckt".

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Gesetzlich werden Tiere sogar als Sache angesehen und nicht als Lebewesen. 

Wahrscheinlich weiss man zu wenig über die Gefühle von Tieren bzw. ob sie überhaupt welche haben. Und Tiere werden ja manchmal auch von anderen Tieren gefressen oder getötet. Oder sie werden von einem Auto überfahren oder so.  Vielleicht sehen viele Leute das deshalb als nicht so schlimm an, wenn jemand ein Tier tötet.

Wenn ein Mensch ermordet wird, gibt es immer Leute die um ihn trauern: seine Familie, seine Freunde, seine Mitschüler oder Arbeitskollegen. Man tut also praktisch nicht nur demjenigen, den man tötet, etwas Schlimmes an, sondern auch seinen Angehören, Freunden usw.  Das ist ein Schock, den sie vielleicht nie überwinden werden. Ob eine Tiermutter auch unglücklich ist, wenn ihr Junges getötet wurde, darüber weiss man kaum etwas.

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Das frage ich mich auch immer.
Nach dem Gesetz sind Menschen "wichtiger", aber das ist eben das Gesetz der Menschen.
Ich denke, jeder entscheidet selbst, wie er dazu steht. Es gibt Menschen, die es nicht schlimmer betrachten, ein Tier zu töten, meiner Meinung nach sind solche Menschen kaltherzig.
Ich meine, ich bin auch kein Vegetarier oder Veganer, aber es gibt auch viele Tiere die nicht einmal zum Essen getötet werden, sondern einfach zum Spaß.
Es wurde beispielsweise ein Hund in meiner Umgebung getötet, aber die Polizei hat nichts gemacht, da Tiere laut Gesetz "Gegenstände" sind. Ziemlich ungerecht.
Meiner Meinung nach sind alle Lebewesen, Menschen und Tiere, man sollte nicht töten, wenn es nicht sein muss.
Viele denken, es ist unmenschlich zu sagen, dass ein Tier genau so viel wert ist, da Menschen eben unsere Artgenossen sind, aber es ist nicht zu viel verlangt, auch Lebewesen zu lieben, die uns nicht ähnlich sind, oder?

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Menschen können trauern, die meisten Tiere merken nicht mal, wenn einer von ihnen stirbt... oder hast du schonmal eine Beerdigung für eine Fliege, die du abgeklatscht oder eine Ameise, die du zerstampft hast, gesehen?^^
Menschen werden betrauert, nur bei wenigen Tieren wurde soetwas beobachtet... Elefanten trauern, hab ich mal gehört...
Und Irgenwie liegt es in der Menschlichen Natur, Tiere zu töten, um sie zu essen... Massentierhaltung heiße ich auch nicht gut und achte darauf, dass Eier, Fleisch, Milch etc. nicht daher kommen! Tiere töten sich auch gegenseitig, natürlich bei denen ist es eher Instinkt und so, und manche werden jetzt kommen mit " Wir als höher entwickelte Rasse sollten aber schlauer sein!" Ja, könnte man auch so sagen, aber wenn wir keine Tiere gegessen hätten in der Steinzeit und so, wären wir jetzt ausgestorben! Von paar Beeren wird man nicht satt! Ihr Veganer/ Vegetarier wärt alle tot xD
Wenn wir keine Tiere getötet hätten, gäbe es zu viele und die würden angebaute Sachen aufessen/ zerstören und dann wäre auch nix mehr da für die Veganer unter uns^^
Wahrscheinlich ist es auch nicht okay, einen Mensch zu töten, weil man ja von der gleichen Rasse ist und Tiere der gleichen Rasse sich auch nicht töten (nur ein pasr Tiere machen sowas!)

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Kommentar von AppleTea
16.06.2016, 23:14

Warum hätte man sich in der Steinzeit vegan ernähren sollen..?? Überleg doch mal was du da sagst

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Kommentar von user023948
17.06.2016, 07:26

Das war doch nicht ernst gemeint!? Warum sind hier alle so ernst und keiner versteht Spaß?

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Übrigens: Die Buddhisten sehen es ähnlich wie Du. Sie geben sich beispielsweise Mühe beim Laufen über Rasen (natürlich Barfuss) nicht zu viele Kleinlebewesen zu zertreten. 

Da der Tod aber Teil des Kreislaufs ist, gilt es nicht als schlechtes Karma wenn Du eben doch auf'n Käfer trittst, so lange Du die Absicht hattest es zu vermeiden.

Ich bin auch dringend dafür, die Schlachthöfe aus dem Umland in die Städte zurückzuholen und mindestens einen Schlachthofbesuch in der Grundschule oder besser im Vorschulalter zur Pflicht zu machen! Wer Fleisch isst, sollte meiner Meinung nach auch in der Lage sein bei der Hinrichtung eines Tieres dabei zu sein und von DEMSELBEN Tier anschließend ein Steak o.ä. zu essen.

Lecker Hamburger futtern und dann "oooh die armen Tiere!" jammern wenn Berichte über Viehtransporte im Fernsehen kommen geht gar nicht!!!! Das ist Doppelmoral at it's best!!

Versteh mich richtig: Ich hab nix gegen Fleischkonsum, nur gegen Gehirnwäsche und Heuchelei.  

Es MUSS einfach sichergestellt werden, dass grad die jungen Konsumenten von Beginn an eine Verbindung herstellen zwischen Fleisch und toten Tieren. Klingt so logisch ist aber so dermaßen nicht gegeben!

Danach soll bitte jeder selbst entscheiden. Aber dass die leckere Bärchenwurst aus den Schlachtabfällen von 23 Rindern besteht will dann immer keiner hören. Heuchelei bis zum erbrechen!!!

P.S.: Ich esse Fleisch aber ich nehm auch ne Kuh aus wenn's die Situation erfordert.

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Die Frage nach dem "warum" ist schon ziemlich hoch gegriffen. Die Frage nach dem "ob" ist meiner Meinung nach um einiges interessanter. Doch das soll hier mal keine Rolle spielen.

Vielen Menschen ist es in der Tat egal, wenn andere sterben. Das ist kein Vorwurf. Laufen in Massen zu Primark und H&M. "Ich kann ja nichts dafür, wenn einige Menschen bei der Produktion umkommen, ich habe sie ja nicht getötet."

Sonst gäbe es einfach viel zu viel Stress im Kopf. Letztendlich bliebe einem Menschen, besonders hier, in der "westlichen Welt", nur noch eine ziemlich extreme radikale Änderung seiner Lebensweise oder Suizid.

Lebewesen sterben einfach aus dummen Gründen für Menschen. Reiner Profit, Gier. Oft kein Streben nach Fortschritt. Laborversuche mit Kosmetik... Medizin nur, wenn man sie eventuell gut verkaufen kann. Produktion ohne Rücksicht auf Verluste. Das finde ich schlimm.

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tiere toeten andere tiere (manchmal auch menschen), um zu essen, zur verteidigung, um deren weibchen zu begatten oder aus platznot. nur zum spass eher nicht so.

menschen toeten tiere i.d.r um zu essen, um eventuell (obwohl das auch mehr und mehr verpoent ist) fuer kleidung oder weil sie schaedlinge sind.

mal eben einen hund, eine katze, ein schwein zu toeten ist nichts, was otto normalkiller macht und es ist auch nicht mal eben so erlaubt.

bei dir klingt es, als ob menschen ueblicher weise tiere toetend umherziehen und dafuer unbehelligt blieben.

was dein "fuer mich ist jedes lebewesen gleich wertvoll" angeht: das solltest du noch mal ueberdenken. wenn fuer dich ein loewe und eine gazelle gleich wertvoll sind, wie kommst du dann damit klar, dass immer nur loewen gazellen toeten, aber nicht umgekehrt? wo ist denn da die gerechtigkeit? und wollen gazellen nicht auch leben?

und was ist mit insekten. sind auch lebewesen, auch die milben im hausstaub und die silberfischchen im bad.

dein dramatischer denkansatz in allen ehren, aber das hast du nicht zuende gedacht.

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Kommentar von Grimwulf78
22.06.2016, 17:13

"...bei dir klingt es, als ob menschen ueblicher weise tiere toetend umherziehen und dafuer unbehelligt blieben."

58 Millionen Schweine, 630 Millionen Hühner und 3 Millionen Rinder werden allein in Deutschland jährlich geschlachtet. Wenn man anderes Vieh wie Ziegen, Schafe und Gänse hinzu zählt, sind es rund 750 Millionen!!! Tiere im Jahr

https://blog.campact.de/2014/01/wir-habens-satt-750-mio-tiere-werden-pro-jahr-in-deutschland-geschlachtet/

... äääh ... ja


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Kommentar von VincentGdG
26.06.2016, 20:09

Alle Tiere gleichzusetzen, ist natürlich Blödsinn. Man muss es mindestens auf empfindungsfähige Lebewesen beschränken, und damit fallen eigentlich nur höhere Wirbeltiere ins Gewicht. Aber die sind von uns auch am meisten betroffen.

Tiere töten, um zu überleben. Menschen töten, damit sie die neuste Mode tragen können und schön geschminkt sind. Wir quälen unsere nächsten Verwandten zu Tode, um die Verträglichkeit von Kosmetik und Medizin zu testen, was mittlerweile auch anders geht, aber leider teurer ist. Bei Tieren kennen die meisten Unternehmer kein Mitleid.

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Die Tiere, die wir töten dienen uns als Nahrung. Das haben unsere affenähnlichen Vorfahren schon gemacht, als wir noch gar keine Homo Sapiens waren. Kein Mensch tötet einen anderen Menschen um ihn zu essen (außer welche mit massiven psychischen Störungen). Da spielen niedere Motive eine Rolle. Das ist der große Unterschied.

Es gibt sogar Theorien, die besagen, dass wir nur deswegen ein so großes und komplexes Gehirn entwickeln konnten, weil wir Tiere gegessen haben. Ein Gehirn wie wir es besitzen benötigt extrem viel Energie. Heutzutage kann man in einen Supermarkt gehen und Obst, Getreide, Gemüse, etc. kaufen soviel man will. Man kann diesen Energiebedarf mit rein pflanzlichen Nahrungsmitteln decken. Zu der Zeit als unser Gehirn sich massiv weiter entwickelt hat, gab es diese Möglichkeit nicht. Da gab es keine Landwirtschaft. Da konnte man das essen was man so gefunden hat und das wäre nicht ausreichend gewesen um unser Gehirn zu versorgen. Das Gehirn macht nur 2% unserer Körpermasse aus, aber benötigt mehr als die Hälfte der durch Nahrung zugeführten Energie.

Wenn wir also in der Vergangenheit keine Tier gegessen hätten, dann wärst du gar nicht schlau genug um hier eine Frage stellen zu können. Ach was, es gäbe gar kein "Hier".

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Kommentar von Grimwulf78
22.06.2016, 16:38

Der Grund für unseren Vorsprung bei der Hirnentwicklung ist viel einfacher:

Der Frontallappen (Denkzentrum) entwickelt sich bei fast allen Tieren im Mutterleib. (Die meisten Tiere wissen von Geburt an wie man läuft, vor Feinden flieht oder Nahrung findet)

Da wir begonnen haben aufrecht zu laufen wurde das Becken schmaler und der Kopf passte bei der Geburt nicht mehr durch.

Effekt: Wir kommen unfertig zur Welt. Anstatt in der reizarmen Umgebung der Gebärmutter entwickelt sich unser Frontalkortex unter voller Reizbeeinflussung der Umwelt. Das ist bei uns einzigartig und höchstwahrscheinlich der Grund dafür dass wir so "anders" sind als die anderen Säuger.

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Kommentar von VincentGdG
26.06.2016, 20:38

Wir haben kein so großes Gehirn, weil unsere Vorfahren einfach nur Fleisch gegessen haben, sondern weil sie es gebraten und dann gegessen haben. Klingt witzig, ist aber so. Beim Braten entstehen Umwandlungsprozesse, die das Verdauen anschließend sehr viel energieschonender ermöglichen. Deswegen konnte unser Gehirn größer werden, unser Magen jedoch relativ klein bleiben. Durch Evolution wurde es so groß, dass Menschen meist nur unter großen Schmerzen gebären können. Größer ging dann irgendwann nicht mehr, selbst nicht mit "faltbarem" Schädel und Frühgeburt - was wir eigentlich alle sind.

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Wie gehen wir mit dem Tieren denn in dieser Welt um ?? Ich bin auch der Meinung das man es auf einer Stufe stellen sollte. Tiere haben die gleichen Schmerzen wie Menschen. Wenn man sich ein Tier anschafft reden wir doch von einem Familienmitglied. Und das ist auch so.

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Du hast vollkommen recht aber lass mich mal ein wenig zynisch werden, denn anders ist die Wahrheit nicht zu ertragen...

Wir haben uns in der Nahrungskette nach oben gemetzelt. Fast alle Raubtiere die uns gefährlich werden können sind so gut wie ausgerottet und der Sieger macht die Regeln. Übrigens haben wir Europäer es mit jeder anderen Menschenrasse genauso gemacht, nach dem Motto: Die sind anders, also sind sie keine Menschen. Die Ureinwohner der afrikanischen, amerikanischen oder asiatischen Kolonien wurden schlechter behandelt als Vieh.

Eine profit- und nutzenbasierte Gesellschaftsform wie die Unsere hat da ganz klare Vorgaben:

  • Warum soll ich aufwändigen Respekt betreiben, wenn ich die Macht habe mir einfach zu nehmen was ich will?
  • Warum soll ich diskutieren, wenn ich die Macht habe zu erzwingen?
  • Warum soll ich arbeiten, wenn ich auch arbeiten lassen kann... ?

Je weniger Mitglieder Dein Elite-Club der Evolutionsgewinner hat, desto mehr gibt's pro Kopf. Und wer in den Club der Respekt-würdigen Lebewesen rein darf entscheiden nun mal die Club-Mitglieder und die teilen nicht gern.


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Warum ist es schlimmer einen Menschen umzubringen als ein Tier?

  • Wegen des gemeinsamen sozialen Verbundes (menschliche Gesellschaften bilden eine Gemeinschaft mit bestimmten Pflichten und Rechten - das wiederum benötigt bestimmte Gesetzmäßigkeiten, auf die man sich verlassen können muss)
  • Wegen den Komplexitätsunterschieden
  • Wegen den Unterschieden in der Fähigkeit zur Schmerzerfahrung
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Also zunächst einmal ist es ganz natürlich, die eigene Art zuerst zu versorgen, daher ist es zunächst einmal (Für die meisten Säugetiere zumindest) unnatürlich innerhalb der eigenen Art zu töten. Manche Männchen kämpfen zwar u.U. bis zum Tod, das sind aber eher die Ausnahmen. 

Du sagst Tiere sind wertvoller? Dann beantworte mir mal bitte, wie du auf folgende Situation reagieren würdest: 

Ein Haus brennt, du stehst in einem Langen Flur, hinter dir ist der Ausgang.
Links am Ende des  langen Flurs liegt ein menschliches Baby, und rechts am ende des langen Flurs liegt ein Welpe.

Die Zeit reicht nur um einen zu retten, was machst du? 

Rettest du das Tier, und lässt das Menschenbaby sterben, oder rettest du das Menschenbaby und lässt den Welpen sterben?

Außerdem: Stell dir vor, Tiere töten würde genauso bestraft wie Menschen töten, dann dürften wir NICHTS mehr. 

Klingt jetzt extrem, aber so ist es. Es dürfte kein Baum mehr gefällt werden, nichts mehr angebaut werden, ja wir dürften Grünflächen nicht einmal mehr betreten, weil wir mit jedem Schritt mehrere Insekten töten würden. 

So zu denken ist übrigens rein Menschlich, ein Löwe macht sich keine Gedanken um die Gazelle die er reißt. Dieser Menschliche Gedanke entspringt dem heutigen Wohlstand. Wir MÜSSEN nicht mehr zwingend (große Tiere) töten, um zu überleben, wir haben keine echten "Überlebensprobleme", daher können wir uns solche Luxusgedanken leisten. 

Übrigens, in armen Ländern ist Nutzvieh teilweise wirklich mehr wert als Menschen. Da wird eher das zwölfte Kind verhungert gelassen, und dafür die einzige Milchkuh durchgebracht, da sie für den Unterhalt der Familie sorgt.

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Kommentar von Gartenphilo
17.06.2016, 00:54

Außerdem: Stell dir vor, Tiere töten würde genauso bestraft wie Menschen töten, dann dürften wir NICHTS mehr 

Ich darf immer noch Glücksspiele spielen oder vor Gericht schweigen.

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Stell Dir mal folgendes vor:

Du hast die Wahl zwischen dem Tod eines Tieres oder Familienmitgliedes.Wie entscheidest Du dich? Wie wird sich ein Großteil der Menschheit entscheiden?

Jedes Lebewesen hat ein Recht auf Leben, aber es geht ja nicht wirklich darum zu entscheiden, wer mehr wert ist. Ein Tier sollte nicht gequält und absichtlich getötet werden, um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Ob man Fleisch ist,muss jeder für sich selbst vertreten.

Die Massentierhaltung sollte abgeschafft werden und ein Tier dürfte keine Sache mehr dem Gesetz nach sein. Jeder Tierquäler sollte verurteilt werden.

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Interessante Gegenfrage: Wenn das Töten von Tieren und Menschen gleich schlimm ist, findest du dann auch das Töten von Pilzen, Pflanzen, Insekten, Bakterien und Viren gleich schlimm? Um unterscheiden zu können, muss man gewisse Kriterien zu Grunde legen. Die meisten werden sagen, dass Menschen ein Bewusstsein haben, einen Sinn für die Zukunft, sie hinterfragen Schmerz und reflektieren über erlittene Grausamkeit. Das im Unterschied zu Tieren, bei denen natürlich auch Schmerz vorkommt, aber beispielsweise kein Bedauern über verpasste Gelegenheiten o.ä. 

Nun ja, aber das ist ein Thema für ein Philosophie-Seminar.

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hi! ich bin in der 11 klasse eines gymnasiums und habe powi als lk...ist einfach zu erklären...im gesetzbuch (weiß gerade nicht den artikel) werden tiere als sache bezeichnet in jeglicher hinsicht. und mit einer sache kann man tun und lassen was man möchte, also wird das bei tieren nicht so eng gesehen.

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