warum ist es in den USA so in Mode über Panikattacken und social anxiety zu sprechen - aus Deutschland kenne ich das nicht?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In Amerika spricht man generell offener und anders über bestimmte Dinge. Das liegt einfach an der Mentalität. Dass solche Probleme in Deutschland / Europa nicht vorhanden sind, wage ich zu bezweifeln.

In Deutschland reden man nicht darüber, weil dann alle denken man sei verrückt wenn man Panikattacke hat oder Depressionen. Es heißt aber nicht dass Deutschland solche Probleme nicht hat.

Weil es inzwischen hip und modern ist eine psychische Erkrankung zu haben und es sich bei der Erfolgsstory besser anhört wenn man sagen kann man hat sich vom Wrack zum Player hochgearbeitet, deswegen dichtet man auch manchmal gerne was dazu und dramatisiert es, da es sich mutig anhört offen darüber zu reden. Natürlich haben auch viele Menschen, vor allem Promis, wirklich psychische Probleme gehabt, denn als normaler Mensch tut man sich diesen ganzen Rummel nicht an, und inzwischen wird man nicht mehr stigmatisiert wenn man sich outet.

Ist der Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit nüchtern oder doch eher emotional?

Die Frage kann provokant wirken, soll es aber nicht. Mir geht es bei der Fragestellung um die Hinterfragung des Umgangs der Deutschen mit ihrer Vergangenheit. Es ist in Deutschland so, dass man bspw. Hitler gar nichts zugutekommen lässt. Man kann gewisse Dinge komplett emotionslos und nüchtern betrachten. Meines Erachtens hatte Hitler ein gewisses Charisma, was übrigens vielen Machtpolitikern aus irgendeinem Grund eigen ist. Zudem stilisierte er sich zu einem Hoffnungsträger der Unterdrückten (Vertrag von Versaille, versteht sich), die Opfer eines Verrats (Dolchstoßlegende) waren und weiter auch mit einer konspirative Organisation konfrontiert sind (Finanzjudentum). Das hat alles was von heldenhaften Hollywood-Filmen. Natürlich basieren diese vordergründigen Wahrnehmungen auf Illusionen und Propaganda.

Weiteres Indiz für einen emotionalen Umgang mit der Historie ist bspw. das Hakenkreuze selbst aus Spielen wie CoD entfernt werden. Hakenkreuze an sich sind doch in einem Spiel wie CoD, wo Nazis nicht verherrlicht werden, nicht Verbots-bedürfend. Sollte man das Thema nicht nüchterner angehen? Es ist doch bewiesenermaßen auch so, dass Tabus Menschen anspornen mit diesen zu brechen. Sollte man nicht eventuell lockerer mit der Vergangenheit umgehen? Kein anderer Staat scheint so sorgsam mit seiner Vergangenheit umzugehen wie es Deutschland tut, wobei jeder Staat Dreck am Stecken hat.

P.S. gehöre nicht zu den Personen "bin kein Nazi aber...". Bin auch kein Deutscher, kann im Grunde mit der Ideologie nichts anfangen, ächte diese auch aber gehört ein derart emotionaler Umgang mit der Geschichte zu einem modernen von Wissenschaft geprägten Staat? Mittlerweile verblasst der Gedanke, dass man sich zwingend und permanent an die NS-Zeit erinnern müsse in einigen Kreisen ohnehin. Die neuen Generationen wollen diese Belastung nicht erben und nicht tragen und schon gar nicht "vererben".

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Social anxiety disorder / Soziale Phobie?

Hi Leute,

vor ungefähr einem halben Jahr habe ich zum ersten Mal von der sogenannten social anxiety disorder gehört (ich sage den englischen Begriff, weil ich durch eine betroffene Amerikanerin darauf gestoßen bin und mich bisher nur auf englischer Sprache damit auseinandergesetzt habe...bin mir nicht sicher, wie es auf Deutsch heißt).

Ich will gar nicht groß über Symptome oder Behandlungsmöglichkeiten reden, mich würde vielmehr interessieren, wem diese Krankheit etwas sagt. Obwohl ich mich nicht für unterdurchschnittlich intelligent halte, ist mir dieser Begriff noch nie über den Weg gelaufen. Ich habe mich innerhalb der letzten 6 Monate sehr mit dieser Krankheit auseinandergesetzt und finde sie unglaublich interessant und konnte mir bis dahin kaum vorstellen, dass sowas existiert. Dadurch fühle ich mich gleichzeitig sehr dämlich.

Panikattacken in Alltagssituationen, Ablehnung von Menschen (obwohl man sich ihre Zuneigung wünscht), oft kombiniert mit Depressionen aber keinesfalls zwangsweise, völlige Unsicherheit, uvm.

Mir fällt auf, dass diese Krankheit besonders in den USA ziemlich geläufig zu sein scheint ^^ (zumindest nach meinem Empfinden) ... vllt. ist das auch der Grund, weshalb ich es bisher in D nie wirklich wahrgenommen habe. Oder ist das einfach ein Trend der Amis, dass sehr schnell eine SAD diagnostiziert wird (ähnlich wie es bei Deutschen mit Hyperaktivität der Fall ist?)

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Die Stars der 90er, 2000er?

Hey,
Ich wollte mal wissen welche Stars in den 90er - 2000er sehr weit in der Welt verbreitet waren. Damit meine ich keine Deutschen Stars die man nur in Deutschland kannte, sondern Stars von der West Side die einfach wirklich jeder kannte. In unserem heutigen Zeitalter sind ja Stars wie Beyoncé, Justin Bieber, Rihanna... sehr sehr stark im Geschäft. Welche Stars standen früher oben auf der Spitze? Gab es auch sowas wie eine Pop Queen und Pop King, wenn ja wer?

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Woher kommt 1 und der aktuelle Sprachgebrauch vong Jugendlichen her?

Moin, aktuell hat sich der Sprachgebrauch von Jugendlichen sehr geändert. Ihr werdet es vermutlich alle schonmal gehört oder gelesen haben, da selbst Firmen wie die Sparkasse damit werben. 1 = ein, eins, einen, etc.... oder Sätze wie: "1 nicer Trend vong Internet her".

Doch wo liegt der Ursprung dieses Trends?

Ich persönlich bin Anhänger der Gloupdinero Gang von YSL Know Plug und habe den Trend mit der "1" Schreibweise dort zuerst beobachtet. Sie haben es wie alles eigentlich aus dem Amerikanischen Sprachraum adaptiert. Irgendwann ging es über Hipster und Facecbook soweit dass es sich immer mehr verbreitet hat. Die verkrüppelte Sprachweise habe ich dort auch bei ihren Twitter Post zuerst gelesen bevor es groß geworden ist.

Ist die GUDG also wirklich Ursprung der aktuellen Sprache? Oder kommt es doch von ganz woanders her. Wäre litt wenn Moneyboy, über den sich alle lustig gemacht haben noch bis vor ein paar Jahren fast Deutschland komplett verdreht und beinflusst hat.

LG Torben

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