Warum ist es im Universum schwarz?

10 Antworten

es ist so weil Gott es so gewollt und gemacht hat. Es ist ein Ausdruck seiner Kreativität, es ist seine Schöpfung. Davon bin ich überzeugt aber beweisen kann ich es nicht so ganz. Ist ja auch egal. leb einfach dein Leben. Durch die Schwärze entsteht auch ein optischer Kontrast so dass man die leuchtenden Sterne deutlicher sieht. Wenn es nicht schwarz wäre sondern grau oder so wäre es in der Nacht dann ja auch nicht dunkel sondern immer so dämmrig. Wer soll denn so schlafen können? :-D Auch hier beim schlafen ist wieder die Sache mit dem Kontrast wichtig. Tagsüber hell = Aktivität, Nachts dunkel = passivität, jedenfalls für den physischen Körper. Trotzdem kann man in der Nacht in seinen Träumen noch aktiv sein, Stichwort Astralreisen, out of body experiences, google mal, lohnt sisch.

es ist so weil Gott es so gewollt und gemacht hat.

Ich halte die Erklärung für einfältig. Ich bin dem Gedanken an eine höhere Lebensform/Gott/Energie nicht abgeneigt, aber wo wären wir heute, wenn jeder Mensch alles mit "Gott wars" erklären würde. -> Genau, im Mittelalter bei einer gemütlichen Hexenverbrennung.

Durch die Schwärze entsteht auch ein optischer Kontrast so dass man die leuchtenden Sterne deutlicher sieht.

Das ist der Effekt und keine Erklärung. Weiters gibt es mehr Licht, als jenes, das wir erkennen können. (Ultraviolettes zB..) Dh. höchstwahrscheinlich ist es garnicht schwarz, wir können nur die Farben nicht erkennen.

Wer soll denn so schlafen können?

Ich denke die Evolution hätte einen Weg auch ohne Tag/Nacht Rhythmus gefunden.

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@Trashtom

ich halte die Erklärung nicht für einfältig. Manchmal ist es simpler als man denkt. Vielleicht/wahrscheinlich gibt es ja wirklich eine sagen wir mal höhere Macht bzw. eine höhere göttliche Persönlichkeit (du bist ja auch eine Person) und wenn dem so ist dann hat diese Person das Universum erschaffen und dann ist es halt einfach so. Man kann dann noch groß drüber diskutieren ob es nicht vielleicht doch anders war aber ob es dann richtiger wird....??

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Hallo Ladypolish19,

wenn ich es mir leicht machen will, dann erkläre ich es Dir so:

Weil "schwarz" überall da ist, wo es nicht hell ist. Und das ist im Weltall fast überall so.

Denn Licht kommt nur aus Sternen und die sind halt Lichtjahre auseinander - selbst innerhalb einer Galaxie wie der unsrigen. Die Galaxien selber sind Millionen Lichtjahre auseinander. (Ein Lichtjahr ist die Entfernung, die das Licht in 1 Jahr zurücklegt, ein paar Billionen Kilometer)

Und dazwischen ist das Weltall leer. So was von leer.

Und diese Leere ist das, was Du als "schwarz" siehst.....

.... ich könnte es mir (und Dir) natürlich auch etwas schwerer machen und Dir den wirklichen Grund zu erklären versuchen.

"Warum ist es nachts dunkel?" ist eine der am öftesten diskutierten Frage der Wissenschaftsgeschichte. Sie ist unter dem Namen "Olberssches Paradoxon" bekannt. 

Denn tatsächlich konnten sich Physiker wie Newton die Zähne an dieser Frage ausbeißen.

Wenn wir tatsächlich in ein unendlich großes Universum blicken, dann wäre in jede Richtung irgendwann irgendwo ein Stern, selbst wenn die weit auseinander sind. Dann müsste an jedem Punkt des Himmels das Licht irgendeines beliebig weit entfernten Sternes in unser Auge fallen. - Und der Nachthimmel wäre eben nicht schwarz, sondern taghell.

Und das ist ja dasselbe wie Deine Frage...

Wo ist der Fehler? Denn offensichtlich ist der Himmel ja schwarz.

Nun, dafür musste man eine Menge über das Universum herausfinden:

  • Das Universum ist vor rund 13,8 Milliarden Jahren im Urknall entstanden
  • Die Lichtgeschwindigkeit ist endlich groß, etwa 300 000 km/s
  • Sterne leben nicht unendlich lange, sondern sterben nach ein paar Millionen bis Milliarden Jahren

Weil das Universum nicht unendlich alt ist, hat das Licht von Sternen bisher nur endlich viel Zeit gehabt, uns zu erreichen.

Deswegen und weil Sterne auch nur endlich lange leben, erreicht uns immer nur das Licht von endlich vielen Sternen, denn das Licht braucht ja eine gewisse Zeit zu uns.

Und deswegen greift die Erklärung, die ich eingangs gegeben habe: Auf die Größe des Weltalls gerechnet, erreicht uns sehr, sehr wenig Licht.

Und deshalb ist es nachts dunkel und der Himmel schwarz.

Ungefähr klar?

Grüße

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Diplom in Physik, Schwerpunkt Geo-/Astrophysik, FAU

Denn tatsächlich konnten sich Physiker wie Newton die Zähne an dieser Frage ausbeißen.

Wenn wir tatsächlich in ein unendlich großes Universum blicken, dann wäre in jede Richtung irgendwann irgendwo ein Stern, selbst wenn die weit auseinander sind. Dann müsste an jedem Punkt des Himmels das Licht irgendeines beliebig weit entfernten Sternes in unser Auge fallen. - Und der Nachthimmel wäre eben nicht schwarz, sondern taghell.

ich stell mir das eher so vor dass die Leuchtkraft eines Sterns der ganz ganz ganz ganz ganz weit weg ist einfach nicht stark genug ist um zu uns noch als helles Leuchten wahrgenommen zu werden. Ich kann mir nicht vorstellen dass das für all die Wissenschaftler so ein großes Rätsel war.  

Und ja das mit deiner späteren Aussage dass wir nur eine endliche Zahl von Sternen leuchten sehen hört sich schon sehr richtig an.

Darüber hinaus kann man noch erwähnen dass viele Sterne deren Leuchten wir sehen schon lange nicht mehr existieren weil das Licht ja eine so schrecklich lange Zeit braucht bis es bei uns ist und der Stern in der Zwischenzeit schon verglüht oder explodiert ist.

Des weiteren kann ich mir sehr gut vorstellen dass unser materielles Universum nicht wirklich unendlich groß ist, schon sehr groß aber nicht unendlich groß, es dehnt sich ja auch noch aus, also muss es eine Grenze haben die sich ständig verschiebt. 

Die Lösung ist die dass es noch ein imaterielles Universum gibt und das ist dann unendlich groß

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@lalala321q

das imaterielle Universum ist der Ort wo das materielle Universum her kommt. Man könnte auch spirituelles Universum sagen. Das ist der Ort wo sich die ganzen Seelen nach dem Tod/nach dem irdischen Leben aufhalten, die jenseitige Welt unter anderem. Die astrale Welt. --> google Astralreisen, außerkörperliche Erfahrungen (von denen ich schon ein paar machen durfte)

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@lalala321q

Hallo lalala321q, 

ich stell mir das eher so vor dass die Leuchtkraft eines Sterns der ganz ganz ganz ganz ganz weit weg ist einfach nicht stark genug ist um zu uns noch als helles Leuchten wahrgenommen zu werden.

Du meinst vermutlich die "scheinbare Helligkeit", nicht die Leuchtkraft eines Sternes.

Und ja, von einem Stern kommen bei uns nur noch vereinzelte Photonen (Lichtteilchen) an. Wenn aber in jedem einzelnen Raumpunkt Sterne zu sehen wären, würde das reichen, um den Himmel auch nachts hell erscheinen zu lassen. 

Eine einzelne Kerze aus 1 Kilometer Entfernung ist eine praktisch nicht zu sehende Funzel. Millionen oder gar unendlich viele Kerzen aus 1 Kilometer Entfernung machen es taghell.

Ich kann mir nicht vorstellen dass das für all die Wissenschaftler so ein großes Rätsel war.  

War es aber. Eben weil man erst sehr viel über das Universum herausfinden musste, um es zu lösen. Das Olberssche Paradoxon hat sehr viel mit dem Wissen über das Universum zu tun. 

http://web.archive.org/web/20070808004254/http://www.informatik.uni-bremen.de/~rieck/olbers/olberspa.html

Darüber hinaus kann man noch erwähnen dass viele Sterne deren Leuchten wir sehen schon lange nicht mehr existieren weil das Licht ja eine so schrecklich lange Zeit braucht bis es bei uns ist und der Stern in der Zwischenzeit schon verglüht oder explodiert ist.

Zum einen habe ich die endliche Lebensdauer von Sternen erwähnt. Du musst oben nachlesen. Sie geht aber anders in die Lösung des Problems ein. Für das jetzt hier ankommende Licht - und damit für die Frage, ob der Sternhimmel jetzt hell sein müsste  - ist es egal, ob der Stern, den wir jetzt sehen, noch existiert. 

Des weiteren kann ich mir sehr gut vorstellen dass unser materielles Universum nicht wirklich unendlich groß ist, schon sehr groß aber nicht unendlich groß, es dehnt sich ja auch noch aus, also muss es eine Grenze haben die sich ständig verschiebt. 

Nur richtet sich das Universum halt leider nicht nach Deiner Vorstellung.

Das Universum könnte sehr wohl unendlich groß sein, es deutet Manches darauf hin. Sicher kann man sich im Moment auf der Basis der Beobachtungsdaten nicht sein.  Nein, kein Widerspruch zur Ausdehnung. Die Ausdehnung des Universums entsteht dadurch, dass neuer Raum im Universum entsteht, das geht auch bei einem unendlich großen Universum.

Selbst wenn es endlich groß wäre, geht eigentlich niemand von einer sich verschiebenden Grenze aus, sondern von einem geschlossenen Universum.

Man könnte auch spirituelles Universum sagen. Das ist der Ort wo sich die ganzen Seelen nach dem Tod/nach dem irdischen Leben aufhalten, die jenseitige Welt unter anderem.

Ich denke, die Frage war eher nicht religiös gemeint.

Grüße

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Wo Sterne sind, ist es hell, weil die ja leuchten, aber wo nichts ist, leuchtet auch nichts und nichts reflektiert das Licht. 

Stell dir vor, du hast eine Halle in der Grösse eines Fussballfelds. Du zündest 100 Teelichter an und verteilst sie in der Halle. Ist es jetzt hell da drin? Wohl kaum. Im Universum kommt hinzu, dass es nichts gibt (keinen Boden, keine Wände, keine Decke), was das Licht spiegelt - es verliert sich einfach in der unendlichen Weite.

Hi, normalerweise würde das Licht der anderen Sonnen auch hier auf der Erde alles hell erleuchten und das mit sehr hohen Temeperaturen...Das Licht wird aber durch irgend  etwas daran gehindert, in dem uns bekannten Wellenbereich" anzukommen..dunkle Energie/dunkle Masterie evt. daher kommt das Licht nicht an...daher sehen wir die Sterne "nur" als Lichtpunkte, allerdngs kann es auch sein, dass es von Sternen ausgesendet wurde, die nicht mehr existieren, oder als Nova/Supernova/Hypernova enden.usw...vereinfacht gesagt, die Lichtphotonen werden "absorbiert"...dazu auch dieser Link:

http://www.wissen.de/raetsel/warum-wird-es-nachts-dunkel

In einem unendlich großen Weltraum mit unendlich vielen Sternen und Galaxien müßte es überall gleich hell sein, aber das ist nicht der Fall, einerseits sind die Sterne und Galaxien sehr "weit" voneinander entfernt, zwischen ihnen liegt mehr oder weniger "nichts", was so natürlich nicht stimmt, selbst im Vakuum kommt es zu einer Wechselwirkung kleinster Teilchen...andererseits wird durch die Expansion des Weltraums bedingt durch die Rotverschiebung eine "klassische" Sichtbarkeit blockiert...LG

dunkle Energie/dunkle Materie evt.

Das ist erst einmal nicht dasselbe. Und unter dunkler Materie verstehen wir ja gerade etwas, das Masse hat, aber nicht mit Licht wechselwirkt. Da findet also keine Absorption statt.

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Weil das Universum unendlich ist gibt es nicht woran sich das Sonnenlicht spiegeln kann aus an den Himmelskörpern! Sagen wir mal du hättest ein ganz schwarzen Raum mit einem Licht darin dann wäre der Raum auch nicht hell aus das Leuchten der Lampe da man nichts in Schwarz spiegeln kann und schwarz das Licht absorbiert! 

1: Das Universum ist (höchstwahrscheinlich) nicht unendlich.

2: Schwarz absorbiert zwar Licht auf der Erde, allerdings hat das nichts mit dem "Schwarz" im Weltraum zu tun. Das ist nämlich einfach leerer Raum, wo das Licht (soviel ich weiß) sogar ungehindert vorankommt. Dh wir können Sterne sehen, dessen Licht Milliarden Lichtjahre bis zu uns gereist ist.

Der leere Raum zwischen den Sternen ist nur so unvorstellbar groß, dass die Sterne einfach zu wenig sind, das alles zu erleuchten.

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