Warum ist es gut, wenn es anderen Schlecht geht?

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Der Mensch will beides. Er will zu einer Gruppe gehören, aber innerhalb der Gruppe eine besondere Stellung haben. In der Gruppe will er Anerkennung finden.

Wenn jemand sich daran ergötzt, dass es jemandem schlecht geht, dann gehört dieser jemand ganz bestimmt nicht zur eigenen Gruppe.

Tiefenpsychologisch finden wir es gut das es eben uns nicht so schlecht geht uns fühlen uns dadurch besser. Oder es ist ein Helfersyndrom. Wenn es meinem Gegenüber schlecht geht, kann ich ihm helfen und ihn pflegen und fühle mich dadurch besser.

Weil es weh tut mitzukriegen wie schlecht es einem selbst geht und wie gut anderen. Das ist teilweise ein bisschen Neid einfach nur. Man versucht damit einfach das eigene Leben ein bisschen aufzuwerten. Je weniger Selbstbewusstsein man hat desto mehr Auftrieb braucht man aus dieser Richtung. Weil man sich selbst nicht "gut genug" für die eigenen Vorstellungen von "gut" reden kann. Also braucht man Leute die "schlechter" sind um sich noch als guter Mensch zu fühlen. Weiß nicht ob man das Geschreibsel versteht^^

Das ist meiner Meinung nach eine (kranke) Denkweise. Jemanden im Leid zu sehen, lässt von einer (kranken) Person das Selbstwertgefühl steigen und die denken, dass sie wohl dadurch mächtiger werden.

Wie gesagt, alles nur krank.

Das eigene Selbstwertgefühl steigt, wenn man auf andere Personen mit tiefer Stellung/ schlechterem Ergehen.... aufmerksam wird. Du fühlst dich automatisch besser.

( wie bei den Tieren)

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