Warum ist es für Migranten teilweise schwer in anderen Ländern aufgenommen zu werden?

6 Antworten

In anderen Ländern mag es offensichtlich ausreichen  wenn bestimmte Menschen etwas "befehlen" wie keine Migranten in unserem Land. Wenn ein Politiker hier in Deutschland  nein sagen würde, würde der wohl bei unserer Gesellschaft "durchfallen" ( für die meisten zumindest, vor allem bei anderen Politikern ). 


 Bei uns ist es halt erlaubt gegen eine Meinung vorzugehen. Versuch mal in Russland oder sonst wo, gegen eine Meinung die von einer mächtigen Person ausgeht, zu rebellieren als Politiker oder sonst wer ;)


Die Medien kommen da noch verstärkt hinzu. Unsere Nachrichten warten doch nur darauf eine mächtige Person im Fernseher zu zeigen der sich hinstellt und sagt wir dürfen keine Migranten mehr haben ;)

Weil die Ankunftsländer wie Griechenland, Spanien und Italien dank der EU-Diktatur selber eine schwere Wirtschaftskrise, Immobilienkrise, Sozialkrise haben. Ich weiß von Aufenthalten in Spanien (ich spreche viele Sprachen ) z. B., dass dort viele spanische Familien obdachlos wurden . Auch in Deutschland haben wir zunehmende Armut, Obdachlosigkeit, prekäre Beschäftigung, Altersarmut. Nur sind die Südeuropäer sehr viel bewusster, was die politisch-wirtschaftliche Entwicklung betrifft und sehen ganz deutlich, dass sie schlicht nicht mehr in der Lage sind, so viele Flüchtlinge aufzunehmen. Denn sie selber haben oft unterhalb des Existenzminimums zu kämpfen. Außerdem sehen sie, dass der Aufruf (die Einladung) Merkels an die vielen Flüchtlinge nur ein Ziel hat: nämlich für noch mehr prekäre Beschäftigung und Lohndumping zu sorgen und die Lage auf dem sozialen Wohnungsmarkt weiter zu verschärfen, hier wie dort (in Südeuropa). Das alles zum Wohl von Spekulanten und Unternehmen. Die Flüchtlinge werden dabei von der Wirtschaft und der Politik als Schachfiguren in einem miesen Spiel benutzt. Hier sehen das die wenigsten Bürger, weil sie von den Medien und der Politik seit Jahren manipuliert , entsolidarisiert und gegeneinander ausgespielt werden. In Süddeutschland sind die Menschen da wesentlich bewusster. Das zeigen auch die Demokratiebewegungen in allen drei Ländern (Italien, Griechenland, Spanien) und deren Aktivitäten, von den Medien hier wohlweislich einseitig dargestellt oder totgeschwiegen. Ich übersetze seit Jahren ehrenamtlich für die Bewegungen (Umwelt, Demokratie, alternative Wirtschaftssysteme) in den drei genannten Ländern.


Dieses hübsche Wörtchen Migranten kann man gleichsetzen mit dem Wort Gast.

Und so ist es auch. Wenn ich ein Haus mit schönem Garten habe, und der Nachbar nicht, dann lade ich den Nachbarn gerne mal ein, aber warum soll ich eine dauerhafte Nutzung meines schönen gepflegten Gartens dulden ? Es gibt tatsächlich Menschen die hier nach Deutschland kommen, weil sie keine andere Wahl haben, und denen kann man auch langfristig helfen. Aber letztendlich sind alle nur Gäste, und ein Gast geht auch irgendwann mal wieder.

Dieser ganze Migranten-Hulk ist doch eh totaler Blödsinn. Wir tun hier ja so, als wäre Deutschland das einzige funktionale und schönste Land der Welt. Schauen wir doch mal 30 Jahre zurück. Griechen, Italiener, Spanier, Jugoslawen usw. alle hier zum Geldverdienen. ....und dann sind sie wieder gegangen. Sie haben ihr Geld genommen, im eigenen Heimatland investiert, sogar ein Teil unserer Kultur mitgenommen, und alle sind glücklich und zufrieden. Das war ein profitables Nehmen und Geben für alle Seiten. Nur Gewinner. Was soll jetzt also dieser ausgemachte Blödsinn das man regelrecht zwanghaft aus jedem Ausländer einen eingewanderten Neudeutschen machen will ? Sollen die jetzt bei der Einreise alle einen Stempel auf die Stirn bekommen, "für immer hier"? Diese Migrantendebatte ist total aus dem Ruder gelaufen, und ist nach meinem Empfinden eine Fremdbestimmung des eigenen und anderer Völker. Freiheit sieht für mich auf jeden Fall anders aus.

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