Warum ist es für eine Pflanze besser im Samen kein Wasser zu speichern?

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2 Antworten

Ich bin nicht Biologe, aber ich würde logisch folgendes denken:

Ein Samen hat nicht nur die Aufgabe, eine neue Pflanze zu zu werden, sondern auch, das Leben über unwirtliche Zeiten (zB. Winter) hinüberzuretten. Wenn er Wasser enthält, kann er bei Frost gesprengt werden. Er soll erst dann zu wachsen beginnen, wenn die Umgebungsbedingungen wieder günstig sind. Und dann hat es Wasser und Wärme.

Man könnte sich mal überlegen, wie es bei tropischen Pflanzen ist. (Ananas. Kokosnüsse, etc.)

Weil es totaler Unsinn wäre, wenn sie im Samen Wasser speichern würde und weil es auch gar nicht möglich ist. Es gäbe viele Gründe die dagegen sprechen. Was hat Photosynthese und Zellatmung mit Samen zu tun? Nichts.

Contra für Wasserspeicherung:

-Feuchtigkeit begünstigt Fäulnis, Schimmel und Frostschäden (Schlecht für das Überleben dieser Pflanzenart)

-Wann weiß der Samen wann er austreiben muss? Wenn er feucht wird. Wenn er immer feucht ist, dann ??????

-Manche Samen sind "Frostkeimer", d.h. sie müssen im Winter erstmal gefrieren um dann aktiviert zu werden. Wasser + Frost = Siehe oben.

-Trockene Samen könnten Jahrhunderte oder Jahrtausende überleben. Aber nur wenn sie trocken sind. Feucht faulen sie (siehe oben).

Photosynthese ist nur bei Pflanzen möglich uns nötig. Ein Samen braucht das nicht.

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