Warum ist es den Medien so wichtig, uns zu vermitteln, dass vor allem die weißen, ungebildeten Männer für Trump gestimmt hätten?

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8 Antworten

Weil es stimmt! Genau wie bei uns gibt es in den USA auch eine Bevölkerungsschicht, die aus der ehemaligen Mittelschicht abgerutscht ist. Das waren früher Fabrikarbeiter, Bergleute, Bauarbeiter etc. Viele dieser Jobs sind im Zuge der Globalisierung weggefallen.

Als Negativbeispiel kannst du die Stadt Detroit ansehen. Einst eine blühende Automobil-Metropole, ist Detroit heute tot.

Diese Leute sind heute unzufrieden. Wer will es ihnen verdenken. Nur, wer die wirtschaftlichen Zusammenhänge versteht, weiss ganz genau, dass Arbeitsplätze nur durch Investitionen entstehen. Investitionen benötigen Kapital. Und Kapital findest du in diesen Mengen nur bei reichen Investoren. Deswegen pflegte Clinton diese Beziehungen zur Wall-Street.

Viele Leute jedoch verstehen diese Zusammenhänge nicht und hängen heute noch in den alten Denkmustern des Klassenkampfes fest, in denen der Arbeitgeber der Feind des Arbeitnehmers und der Reiche der Feind des Armen ist. Fakt ist aber, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber in einem Boot sitzen und letztlich beide von den Profiten eines Unternehmens leben, genauso wie es Reiche geben muss, um Investitionen und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen überhaupt erst möglich zu machen.

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Kommentar von eodjfds
10.11.2016, 13:04

Das liegt aber daran, dass in Detroit 90% Schwarze wohnen. 

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Kommentar von Agentpony
10.11.2016, 13:11

Der rudimentäre Zusammenhang mag so stimmen, jedoch ignorierst du den schädlichen Effekt, um den es eigentlich geht. Nämlich, daß immer mehr Reichtum in den Händen von (anteilig) immer weniger Personen konzentriert wird.

Die sogenannten Mittelklasse ist seit Jahren auf dem Rückschritt, hüben, wie drüben. Das kommt nicht von ungefähr.

Und das ist weder nötig, noch nachhaltig, noch einer fortgeschrittenen Gesellschaft würdig.

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Weil laut diverser Umfragen und dem endgültigen Wahlergebnis ziemlich klar hervorgeht, dass es nun mal so ist.

Schlecht ausgebildete oder ungebildete, meist weißhäuige männliche Bürger, haben Trump gewählt, in der Hoffnung das er wieder mehr Arbeitsplätze schafft, die vorallem wieder besser bezahlt werden wie in den 1950iger Jahren. Auch in den USA ist es zunehmend so, dass man einen immer besseren Bildungsabschluss braucht, für einen besser- oder auch nur gut bezahlten Job. "Einfache" Arbeit in der Produktion bspw. wird durch die Globalisierung ins Ausland verlagert, wo man deutlich geringere Löhne zahlen muss und alles andere versucht man zu automatisieren.

Das wird auch Trump nicht ändern, aber das hoffen diejenigen, die sich abgehängt fühlen...

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Weil das auf einen Großteil seiner Wählerschaft auch zutrifft. Natürlich gibt es aber auch andere, die ihn gewählt haben.

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Weil die Presse nicht lügt!?!

Liest man die heutigen Schlagzeilen und Berichte, fragt man sich, wie die Schreiberlinge das jemals wieder geraderücken wollen, ohne ihr Gesicht völlig zu verlieren!?!

Mit Journalismus hat diese Schmutzkampagne gegen das frei gewählte Oberhaupt unseres wichtigsten verbündeten in der "freien Welt" jedenfalls nichts mehr gemein! - Gemeinheit! -

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Es wird sicherlich auch Leute geben, die ihre Stimme demjenigen geben, der sie während seiner Hasstriaden im Wahlkampf aufs übelste beleidigt und diskriminiert hat.

Das ist dann Eigene Dummheit.

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Das ist den Medien nicht wichtig. Die berichten nur, was stimmt. Sie wollen informieren. Nicht mehr und nicht weniger.

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Weil die medien einfach alle gegen trump sind unds nicht verkraften dass die von ihnen unterstützte clinto verloren hat...drum sagen sie jetzt dass nur "dumme" (schlaue sind zu schlau um trump zu wählen) und "weiße" (trump ist rassisst) damit trump nict gut darsteht...es haben aber auch einige schwarze, hispanics und "schlaue" trump gewählt

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Das liegt daran, dass unsere großen Medien nicht ausgewogen berichten.

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Kommentar von kubamax
10.11.2016, 12:51

Wer dann? Kleine andere Medien? Die russischen Staatsmedien oder die Erdogan-kontrollierten Medien?

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