Warum ist es auf hohen Bergen so kalt?

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6 Antworten

Warme Luft steigt nach oben, dort ist aber der Luftdruck geringer - ein Luftpaket wird sich also ausdehnen.

Bei dieser Ausdehnung wird die Luft kälter (Prinzip Spraydose - das dort unter Druck stehende Gas kühlt sich beim Ausdehnen nach dem Ventil stark ab)

Das macht bei völlig trockener Luft ~1 C für 100 Meter aus, bei feuchter Luft etwa 0,5°C. (gerundet)

Gehst Du also einen Berg 1000 meter hoch, wird die Lufttemperatur dabei desaalb zwischen 5° und 10° sinken.

Andersherum funktioniert das auch: Hier wird die Luft beim Absinken bei zunehmendem Druck wärmer (Prinzip Luftpumpe - die wird beim Pumpen auch warm)

Eine Gutes Beispiel, wie das funktioniert und zusammenhängt, ist der Föhn am Alpenrand.

Föhnwinde und Temperaturen - (Sonne, Klima, Waerme)

Die Änderung der Lufttemperatur mit der Höhe ist das am weitesten verbreitete Kriterium zur Einteilung der Erdatmosphäre in verschiedene Schichten. Die Troposphäre
als unterste Schicht besitzt über Mitteleuropa eine Erstreckung von
etwa 11 Kilometern. Sie zeigt dabei einen genähert linearen
Temperaturabfall von durchschnittlich 10 °C am Boden auf 0 °C in zwei
Kilometern, rund −20 °C in fünf Kilometern und schließlich −55 °C in
zehn Kilometern Höhe. Für diesen atmosphärischen Temperaturgradienten gibt es zwei dynamische Modellfälle, den feuchtadiabatischen und den trockenadiabatischen.
Im Mittel beträgt die statische Temperaturabnahme etwa 0,65 °C je
hundert Meter, was man als geometrischen Temperaturgradienten
bezeichnet. Kommt es zu keiner weiteren Temperaturabnahme, so hat man
die Tropopause erreicht. Liegt diese wie in den Tropen besonders hoch, können sich in der Troposphäre auch Minimaltemperaturen von −80 °C ausbilden.

Ich glaube das hat damit zutun das der Boden wärme speichert und desto weiter du dich von ihm entfernst wird es kälter. Luft kann die Sonnewärme glaube ich nicht so gut halten.

Die Luft besteht aus vielen Luftmolekülen, diese Moleküle werden durch die Sonnenstrahlung in Schwingungen versetzt und erzeugen so eine Wärme.

Die Anzahl der Luftmoleküle nimmt mit steigender Höhe zum Meeresspiegel ab. Die Luft wird quasi dünner und kann somit auch weniger Wärme speichern.

1. luft ist dünner --> weniger wärme
2. im tal ist man vor wind etc geschützt
3. boden ist warm --> weiter weg

Weil die Luft dort so dünn ist. Die Wärme ist in den Luftmolekülen "enthalten", ohne diesen Energieträger geht nichts, oder?

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