Warum ist Energie Sparen so wichtig?

8 Antworten

Energie ist endlich. Es wird nicht mehr lange Öl/Gas/Uran geben, und die nachfolgenden Generationen hätten auch noch gerne etwas.

Der zweite Grund ist, dass wir durch den Energieverbrauch mehr emittieren, als die Erde verträgt. Machen wir so weiter (und da sind sich alle führenden Wissenschaftler mehr oder weniger einig), wird die Natur mittelfristig kollabieren. Es wird dann zwar eine andere Natur geben - aber ohne Menschen. 

Gruß Ralph

Nun ja Ralf, Öl/Gas reicht sicherlich noch mindestens 50 Jahre, Kohle weit über 100 Jahre. Und Uran - wenn man sich anschaut, wieviel Uran in Marokkos Phosphaterzen steckt, wieviel Thorium in China und in der Mongolei bei der Gewinnung von Neodym als Abfall verbleibt, da ist eine noch viel größere Reichweite möglich. Vor allem auch, wenn man an die Fortentwicklung der Technologie im Bereich Kerntechnik denkt. Derzeit wird nur ungefähr 1% des radioaktiven Inventars der Brennstäbe genutzt, der Rest muss technologiebedingt zurückbleiben. Das ist als ob man einen Apfel einmal anbeißt und dann wegschmeißt.
Informier Dich mal.
Und zu Deinem zweiten Argument: Ich glaube Du unterschätzst die Anpassungsfähigkeit der Menschen. Wie Du richtig sagst, es ist nicht auszuschließen, dass sich die Welt verändert (wobei mir da mehr die mehr als 7 Milliarden Menschen Kopfweh bereiten als die Emissionen), aber genausoi wie die Natur werden sich auch die Menschen anpassen können. Wahrscheinlich sogar weitaus besser.
Warum sind denn hier in Deutschland so viele Menschen soo pessimistisch? Optimismus bringt uns weiter!
Mal ein Tipp zum Anschauen: Der Engländer Sir Matt Ridley ("The Rational Optimist") hat einen hochinteressanten Vortrag gehalten - Warum CO2 die Erde begrünt (bzw. "How Fossil Fuels Have Greened the Planet"). Auch sein Buch "How Prosperity Evolves" ist eine unerschöpfliche Quelle, um mit sehr viel mehr Optimismus in die Zukunft zu gehen.

Ich wünsche mir, dass das ein wenig verbreiteter wird in Deutschland!

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Ist es wirklich wichtig? Der Wohlstand aller Industrieländer baut ganz wesentlich auf die Verfügbarkeit von bezahlbarer und stets verfügbarer Energie auf. All die Argumente "wir müssen Energie sparen" sind doch nur eine Folge der fehlgeleiteten Politik, die uns weismachen will, dass unser Handeln böse sei. Wir haben derzeit und auch für sehr lange Zeit mehr als ausreichend Energierohstoffe zur Verfügung. Und wenn sie in (50, 100, 200) Jahren knapp werden, sind unsere Kinder und Kindeskinder sicherlich klug genug und haben neue Formen der Energiegeumwandlung entwickelt, die man dann nutzen kann (Kernfusion).

Wir müssen lediglich aufhören, uns mit so ideologiegeladenen, die Physik völlig ignorierenden Argumenten einlullen zu lassen, dass unser Lebensstil zerstörerisch sei. Einfach optimistisch sein, energie-optimistisch!

nun, die energie, die wir zum leben benötigen, sei es strom, wasser, Holz, Gas, Kohle, oder Öl in form von Heizöl, Kraftstoff, kunstoffen etc. muss irgendwie "gewonnen" werden, also veredelt. und das richtet unweigerlich schäden an. vom Abbau über die rafination bis hin zum Transport, für den wieder weitere energie benötigt wird...

wenn wir ALLE mit diesen recourcen sparsamer umgehen, dann haben wir a.) länger was davon und b.) tun wir unserer armen kleinen Murmel, auf der wir doch eigendlich so gerne leben nicht so weh...

lg, Anna

Peppie, "unserer kleinen Murmel" tun wir überhaupt nicht weh. Aber ich finde, wir zerstören mit unserer ideologie- und angstgetriebenen Handlungsweise vor allem eins - die Basis unseres Wohlstandes. Die Basis dessen, was es uns ermöglicht, Freude am Leben und an unserer Welt zu haben.

Ich erlebe dies bei meiner Tochter, die seit ein paar Jahren versucht, ein "alternatives Leben" zu führen und den Segnungen des Wohlstands zu entsagen.Sie muss wie eine Blöde arbeiten, um über die Runden zu kommen, kommt aber dabei nicht auf einen grünen Zweig. Und wenn es Rückschläge gibt, weil z.B. das Handy kaputt geht, dann muss sie noch mehr rackern, weil sie keine Grundlage hat. Kann es das sein?

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