Warum ist einem nach einem epileptischen Anfall schlecht?

3 Antworten

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Hallo. Die Frage kann man sehr gut beantworten. Zuerst einmal kommt es darauf an, welche Epi man hat. Schon wenn man eine Aura bekommt, wird einem heiß wie in den Wechseljahren, man wird schlecht und kann erbrechen. Das liegt daran, wenn man eine Aura erlebt etwas Angst bekommt, und denkt nun kriege ich einen Anfall.

Und wenn man große Anfälle hat und vielleicht noch sehr viele, ist der Körper so ausgepowert, als wenn jemand 12 Stunden im Bergwerk gearbeitet hat und total übermüdet ist. Das kann einem auch schlecht werden vor Müdigkeit. Und man schläft in der Regel nach einem Anfall. Wird man aber gestört oder es passiert Draußen und man wird aufgefordert auf zu stehen, spielt sozusagen der Kreislauf verrückt. Der Blutdruck ist eh hoch im Anfall was die Übelkeit erklärt. Das Gegenteil, durch übermüdung sackt der Blutdruck ab und man wird schlecht in der Magengegend mit Erbrechen oder ohne.Hat man sich ausgeruht, geht es einem wieder besser. Man ist für den Tag sehr kaputt aber übel ist einem nicht mehr. Es hat also was mit dem Blutdruck und der Hormonausschüttung zu tun. Und nicht jeder hat das. Nur die, die eine schwere Epi haben.

Es gibt auch noch eine Form, wenn man große Anfälle hat, dass man nicht zur Ruhe nach einem anfall kommt. Dann erbricht man schnell, weil der Blutdruck ebenfalls zu hoch ist.

LG: Paula -Paul

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Dazu muss man allerdings bitte auch sagen: Im Normalfall sollte man, wenn man unterwegs einen Epi hatte, schon mal zum Durchchecken die Rettung rufen. Außerdem ist es nicht vernünftig nach einem Epi gleich wieder aufzustehen, da es nicht selten passiert, dass gleich infolge noch ein Epi kommt.

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Einmal meine Erfahrungen: Ich habe seit acht Jahren Epilepsie, habe zig unterschiedliche Medikamente durchprobiert, viele kleine Anfälle und viele Grand Mal gehabt. Schlecht geworden ist mir NIE?

Bei den kleineren Anfällen versuch ich diese durch sehr kontrollierte Atmung "einzubremsen", klappt natürlich nicht immer. Aber diese kleinen Anfälle hab ich am Abend oder auch teilweise eine Stunde wieder vergessen.

Worauf ich hinauswill: Es gibt (glaub ich gelesen zu haben) 17 verschiedene Arten von Anfällen; diese Anfälle laufen bei jedem Epileptiker anders ab, deshalb kann man eigentlich kein Merkmal von Anfällen verallgemeinern :-)

Grüße

315er

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Nochmal die Frage gelesen; sorry, da wird ja nicts verallgemeinert

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Nochmal weiter, hatte eben ein Problem. Durchfall wie angeflogen. Wäre genau so eine Frage, Warum bekommt man von einer Minute auf die andere Durchfall und Magenschmerzen? Eben war alles noch OK. Egal Besser raus mit dem Kram.

So mit dem schlechtwerden bei Epi. Es kann auch vorkommen, wenn ein Betroffener der am Boden liegt sich am Kopf verletzt hat und eine Gehirnerschütterung davon getragen hat. Hat er oder sie sich auf die Zunge gebissen, kann einem auch von dem Blutgeschmack schlecht werden. Bah, wenn ich daran denke, wie meine Frau oft aussieht und sie erbricht sehr oft. Zudem, wenn man einen Notarzt ruft und man bekommt etwas gespritzt, kann das Medi auch ein Auslöser sein. Oder wenn man selbst ein Notmedi dabei hat was man nicht so gut verträgt. Übrigends Kinder erbechen viel häuiger als erwachsene. Der Körper des Kinde ist empfindlicher und durch das krampfen werden mehr Hormone ausgeschüttet als wie bei erwachsenen. Sie erbrechen davon, und wenn das Kind wieder klar da ist, bekommt es meistens Angst. Erwachsenen erbrechen eigentlich nur selten. Ich kann euch sagen, dass es eine Sch... Krankheit ist. Meine Frau ist sehr schwer beroffen. Sie erbricht auch bei Sekundenanfällen was ganz selten ist. Aber auch in den paar Sekunden ist ihr Blutdruck sehr hoch. Das sind eben die Nachboten bei Epi. Übelkeit, Erbrechen, Zugenbiss, Einnässen, manche koten auch ein, ist auch selten und Muskelkater.

LG: Paula u. Paul

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