Warum ist eine Gaswaffe so gefährlich,wenn Sie frei käuflich ist?

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4 Antworten

Zum Titel deiner Frage:

Auch Küchenmesser sind extrem gefährlich wenn man mit ihnen auf Menschen losgeht, trotzdem kann man sie frei kaufen.

Waffenverbote bringen zudem auch nichts, da man schon sehr leicht an scharfe Waffen kommen kann, über den Schwarzmarkt oder sogar legal im Ausland und sie dann illegal nach Deutschland verbringt. Für eine Reportage hat ein Journalist, der sich nicht mit dem Thema auskannte binnen weniger Stunden eine illegale Schusswaffe auftreiben können. Natürlich hat er sich damit auch strafbar gemacht. Der Punkt ist, böse Menschen kommen immer an ihre Waffen. Mit einem Verbot sorgt man dann nur dafür, dass ihre gesetzestreuen Opfer entwaffnet werden.

Pfeffersprays und PTB Waffen (die du hier angesprochen hast) sind nur ein minimales Zugeständnis der Politik an das im Gesetz verankerte Notwehrrecht. Besser wäre es echte Schusswaffen zu erlauben, da man überall auf der Welt so schon Verbrechenszahlen gesenkt hat, während Verbote zu eine Zunahme von Gewalttaten führen, aus den oben beschriebenen Gründen. In England ist nach dem Schusswaffenverbot von 1998 die Schusswaffenmordrate explodiert. In den USA übrigens werden die vielen Schusswaffenmorde von Kriminellen mit illegalen Schusswaffen begangen. Da man diese illegalen Schusswaffen nicht eindämmen kann, denn sie sind ja schon verboten, lockert man dort das Waffenrecht seit Jahzehnten für die gesetzestreuen Bürger und senkt somit erfolgreich die Gewalttaten. Die höchsten Schusswaffenmordraten in den USA hat man übrigens in den Bundesstaaten, wo es verboten ist in der Öffentlichkeit eine Schusswaffe zu tragen.

Alle Amokläufe mit mehr als 4 Todesopfern fanden weltweit in Waffenverbotszonen statt (Schulen, Universitäten, Kino, Insel Utoya...) wo die Täter genau wussten, dass sie dort keine wehrhaften und bewaffneten Opfer antreffen würden, da die sich ja an die Waffenverbote halten!

Legale Waffen, auch wenn sie in falschen Händen theoretisch gefährlich sein könnten, erhöhen also die Sicherheit.

In Deutschland tut man sich schwer damit.

Das Land mit der höchsten legalen Schusswaffendichte in Privathand sind übrigens nicht die USA, sondern die Schweiz. Und von "schweizer Verhältnissen" hat nun wirklich noch niemand was in den Deutschen Medien gehört ;-)

Ja Du sprichst mir voll aus dem Herzen.

Aber ich glaube nicht dass wir jemal in den Genuß kommen werden.

Am liebsten wäre es vor allen den " Grünen " wenn man überhaupt nichts führen dürfte.

Ich denke nur an die letzte Änderund vor ca, 3 Jahren. Es war bekannt dass sich da was tut, Vorreiter war ja damals der Politiker Namens Körting.

Wo waren ( mal auf Messer bezogen ) die ganzen Unternehmen die Messer herstellen und verkaufen, auch von der Gilde der Messermacher war kaum was zu hören.

Einzig und allein das Messerforum und daraus einige Mitglieder haben den Ar...hochbekommen. Was habe ich an Schriftwechsel mit dem BKA und der Polizei geführt, bezüglich des sozial Adäquten Grundes. Hat alles nichts gebracht. Und eine weitere Verschärfung wird folgen.

Den Bürger immer mehr entmündigen und an der "kurzen" Leine führen.

Gruß Frank

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Gaswaffen, oder auch Schreckschusswaffen genannt, funktionieren im Prinzip wie scharfe Waffen, also Waffen die Projektile verschießen. Der Unterschied ist halt die Munition und die Verarbeitung sowie diverse Sollbruchstellen. Gefährlich ist eigentlich keine Waffe, wenn man mit ihr verantwortungsbewusst umgeht.

Nun die Patronen bei Gaspistolen oder Revolvern sind mit Reizgas, oder Pfefferspray gefüllt. Je nach Kalibergröße mit unterschiedlichen Mengen. Die Patronenhülse ist vorne mit einer Art Kunststoffhülse geschlossen.

Beim Schuß nun wird mit großer Geschwindigkeit die Kunststoffhülse weggesprengt. Sie und das Gas treten also vorne aus dem Lauf aus.

Man sagt dass ein Schuß unter einem Meter enorm gefährlich sein kann, wenn ich auf das Gesicht ziele. Und das ist tatsächlich so, wenn du die Pistole oder den Revolver mal direkt auf einen Kürbis legst und abdrückst, wirst du sehen was passiert. Der Kürbis zerplatzt wie nichts. Und ein Kürbis und der menschliche Kopf sind da in etwa gleich. ( Bei manschen auch der Inhalt..ggg )

Hinzu kommt noch dass es Menschen gibt die allergisch auf die abgefeuerten Gase reagieren können. Hier kann es wie z.B bei einem Bienenstich zu heftigen bis tötlichen Reaktionen kommen.

Aber eine Gaswaffe ist nur wirksam , wenn man auf das Gesicht zielt. Es nutzt also ein Schuß in den Rücken überhaupt nicht.

Also wenn man sie benutzen muss sollte der Abstand ca. 2-3 Meter betragen. Mehr nicht, denn dann kommt nichts mehr an.

Man sollte auch auf Gegenwind achten, denn sonst kann man selbst noch etwas abbekommen.

Aber im Ernstfall ist mir die Sache egal, ich zähle also nicht vorher die Meter ab. Und es ist ratsam das ganze Magazin zu leeren, also nicht nur ein Schuß.

Nun gibt es Personen ( oft im betrunkenen Zustand ) die nicht auf Gas oder Pfeffer reagieren. Auf Grund dessen habe ich meine Gaspistole bzw. das Magazin unterschiedlich bestückt. Erst kommt eine Platz / Knallpatrone mit Blendblitz, dann folgen zwei Gas, zwei Pfeffer usw. Insgesamt habe ich 15 Schuß zur Verfügung. Also ist für jeden was dabei und die Entfernung ist mir in dem Moment egal.

Willst du die Waffe draußen, geladen tragen benötigst du den kleinen Waffenschein.

So und bevor nun wieder Kommentare kommen ob ich durchgeknallt bin o.ä., nein bin ich nicht.

Ich bin Fischereiaufseher und oft nachts alleine ( oder zu zweit ) an den Kanälen oder Flüßen auf Kontrolle. Und manch Schwarzangler reagiert allergisch auf Kontrollen, weil nämlich die Polizei hinzu kommt. Oft wurden Kollegen übelst zugerichtet und in den Kanal geworfen. Das ist mein Grund der Bewaffnung.

Gruß Frank

... wobei ich zu Revolvern raten würde. Da Schreckschusswaffen nie die Qualität von "echten" Schusswaffen aufweisen, sind sie unempflindlicher gegen Störungen und die 9 mm Revolverpatronen sind auch etwas stärker (vor allem die ohne Plastikkappe). Hast du ein Versager im Magazin kannst du erstmal nichts mehr ausrichten, beim Revolver merkst du erst hinterher, dass ein Schuss nicht los gegangen ist ;-)

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@FloTheBrain

kleine Ergänzung:

Maximal 450 bar Druck dürfen die Patronen erzeugen. Früher waren es maximal 600 bar.

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@FloTheBrain

Hallo Herr Kollege ;-)

da gebe ich Dir grundsätzlich recht. Hat man eine Ladehemmung war es das.

Ich bin immer hin und hergerissen was ich nun mitnehme. Sind wir zu zweit oder nochmehr, habe ich meistens einen Revolver und eine Pistole dabei. Die Pistole ist dann in einer Umhängetasche,die aber so konzipiert ist dass man schnell die Pistole ziehen kann.

Bei Revolvern stört mich dass die Menge an Munition geringer ist, Bei Pistolen habe ich z.B. noch ein zweites Magazin dabei.

Was mich noch stört, ist auf Grund der Bauart eines Revolvers, dass bei einem Schuß viel Wirkstoff an den Seiten verloren geht, da zwischen Trommel und Lauf ja ein Spalt ist. Habe das mal in Testvideos gesehen und war von dem Ergebnis her überrascht.

Nun hat man die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Gruß Frank

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@PatSich

Aha dass habe ich überhaupt nicht gewußt, also weder der Druck war mir bekannt, wie auch die Reduzierung.

Kannst Du mir einen Tip geben wo ich das mal im www nachlesen kann ?

Wäre nett,

Gruß Frank

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@Schneereiter

Ist irgendeine Vorgabe der PTB. (Physikalisch Technische Bundesanstalt) Würde nach PTB Richtlinien suchen.

Es werden in Deutschland eh nurnoch Platzpatronen für SSWn hergestellt die maximal 450 bar erzeugen.

Deshalb sind solche Späße wie Viehbetäubungskartuschen in eine Schreckschusswaffe laden auch so gefährlich. Die schwarzen erzeugen über 800 bar Druck. >_>

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@PatSich

Waffe kann sprengen und den "Halter" ^^ verletzen.

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@PatSich

Mal nachgeschaut sind sogar über 1400 bar, das hällt keine Zinkdruckguss Schreckschussplämpe aus.

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Es gibt auch Ideo ten die bei der befüllen der wa ffe mit gas die KATUSCHE in die Fre sse bekommen haben

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