Warum ist eine funkrionierende Wirtschaftsordnung eine grundlegende Voraussetzung für die Existenz?

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2 Antworten

Wenn man auch Tauschhandel als Wirtschaftsordnung beschreibt, könnte man das so formulieren, dass ein einzelner Mensch nicht in der Lage ist alle Ressourcen, die er zum Überleben braucht zu beschaffen. Eine grundlegende Wirtschaftsordnung besteht also sogar in Familienverbänden, in denen Nahrung gegen Schutz getauscht wird. In dieser Interpretation wäre also jede Interaktion zum Austtausch von Gütern als wirtschaftliches HAndeln zu verstehen. Da der Mensch als soziales Wesen nun einmal stetig interagiert (Stichwort Menschenbilder/ Social Men) ist also die Wirtschaftsordnung als Basis der menschlichen Interaktion zu sehen. Und bitte nicht vergessen, dass dies eine ökonomische Interpretation ist und in diesem Sinne auch Geschenke und z.B. Pflege in der Familie als Tätigkeiten definiert sind, die einen Mehrwert dahingehend schaffen, als dass sie befriedigen können oder als verspäteter Tausch zu sehen sind.

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Kommentar von Helliliebt
29.08.2012, 17:50

Dankeschön, du hast mir echt geholfen ;)

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Das ist sie nicht.

Auch Völker ohne funktionierende Wirtschaftsordnung haben die Steinzeit überlebt. Die Frage ist lediglich, in welcher Form man leben will. Wenn du von unserem westeuropäischen Standart ausgehst, dann benötigen wir eine Wirtschaftsordnung. Leider funktioniert diese aber nicht, sondern gründet sich darauf, dass ärmere Völker ausgebeutet werden und der Wirtschaft kaum Grenzen gesetzt werden, was aber bei einer funktionierenden Wirtschaftsordnung der Fall sein müsste. Denn es macht einen gravierenden Unterschied, ob es eine Volkswirtschaft oder eine Ökonomisierung gibt. Bei einer Volkswirtschaft dient die Wirtschaft den Menschen. Bei einer Ökonomisierung (die wir derzeit haben) dient der Mensch der Wirtschaft. Darum funktioniert sie leider nicht.

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