Warum ist ein Zugewinngemeinschaft sinnvoll, bei einer Einheirat in den Familienbetrieb?

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2 Antworten

Alternative wäre ein Ehevertrag.

Nun kommt es darauf an ob du mehr oder weniger zum gemeinsamen Einkommen zusteuerst.

Ist es weniger, so wäre ein Ehevertrag wahrscheinlich nachteilig für dich. Ist es mehr, könntest du über einen Ehevertrag nachdenken.

Umgedreht gilt für den Partner.

Ich sag mal ein Beispiel: Er im Aufsichtsrat bei xy, sie Hausfrau, Trennung nach 20 Jahren. Mit entsprechendem Ehevertrag bleibt ihr nach der Trennung nichts, nicht mal Rentenpunkte. Ohne Ehevertrag wird alles, was in den 20 Jahren angehäuft wurde brüderlich geteilt.

Die Zugewinngemeinschaft tritt in Deutschland automatisch in Kraft, wenn nicht ein anderer Ehevertrag mit Gütertrennung oder dergleichen geschlossen wird. Bei der Zugewinngemeinschaft hat jeder Ehepartner immer noch den Besitz an den Dingen, die er vor der Ehe hatte und mit einbringt. Sie bleiben also auch während der Ehe getrennt, es sei denn die Ehepartner entscheiden sich beispielsweise für einen gemeinschaftlichen Kauf eines Hauses.

Wird die Ehe nun getrennt oder einer der Ehepartner stirbt, dann wird eben der Zugewinn, der während der Ehe erwirtschaftet wurde, geteilt oder vererbt.

verstehe nur dann den Zusatz noch nicht "damit Partner nicht mittellos". Was soll das heißen?

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Wenn beispielsweise beide in dem Betrieb arbeiten und wenig bis gar kein Geld verdienen, weil viel wieder in die Firma investiert wird, steigt zwar der Wert der Firma aber nicht das persönliche Vermögen. Bei Gütertrennung würde bei einer Trennung einer der Ehepartner leer aus gehen. Im anderen Fall wird immerhin die Wertsteigerung aus der Zeit der Ehegemeinschaft aufgeteilt.

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@DatSchoof

Achso, also derjenige mit dem Betrieb müsst dann den anderen um den gesteigerten Wert sozusagn ausbezahlen.

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