Warum ist ein Menschenleben mehr wert als das Leben eines Tiers?

14 Antworten

Das von Dir beschriebene Phänomen wird als Speziesismus bezeichnet. Der Mensch nimmt eine Sonderstellung innerhalb der biologischen Ordnung ein und setzt dadurch die Kriterien und Maßstäbe für den Wert bzw. die Wertigkeit seiner "Mitwesen". Ob dies nun richtig oder falsch ist, darüber lässt sich wohl streiten. Ich bin jedoch der Ansicht, dass eine derartige Differenzierung notwendig ist, um unser System und auch unsere Kultur aufrecht zu erhalten. Wir hätten schlichtweg keine Rohstoffe, Ressourcen und keinen Platz, wenn wir anderen Arten nicht gewisse Rechte absprechen würden.  

Übrigens: Die Attentate von Paris mit einem Schlachthaus zu vergleichen ist wirklich letztklassig. Dir sind die Menschen scheinbar derart egal, dass du keinen Gedanken an das Leid der Mütter verschwendest, die an jenem Tag ihre Kinder verloren haben... oder an die Trauer der Freunde und Partner, die geliebte Menschen sterben sahen. 

Natürlich ist es gut, sich für Schwächere einzusetzen und gewisse Dinge zu hinterfragen - aber irgendwo gibt es auch eine Grenze. 

Wenn Dich die Menschen wirklich so derart ankotzen, dann solltest Du wohl das Leben eines Eremiten in Erwägung ziehen...

Hallo, 

ehrlich gesagt: ich verstehe allgemein nicht wie man solche Doppelmoral verüben und so halbherzig durch´s Leben gehen kann. Ich find´s falsch zu sagen Menschen wären wichtiger als Tiere oder Tiere wären wichtiger für Menschen. Beides ist wichtig! 

Die Tiere haben´s nicht leicht das stimmt schon. Aber Mensch und Tier können auch nicht gleichberechtigt sein, das funktioniert noch nicht mal unter den Tieren selbst. 

Statt immer das Schlechte im Menschen zu sehen, kann man auch mal das Gute sehen - kein Tier ist dazu in der Lage anderen Tieren so zu helfen wie wir es tun. Es gibt so viele Tier - und Umweltschützer. Siehst du die nicht? Wenn ja, warum scherst du dann einfach alle über einen Kamm? Was tust du denn alles für die Tiere, erzähl mal. 

Denk bitte mal darüber nach! 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Schön, wie du das Leben schätzt. (Verf*cktes menschenleben) Bin stolz auf dich. Ich dachte es geht bei Veganismus etc. Um die Wertschätzung des Lebens? Bei dir ja anscheinend nicht.

Es ist übrigens normal, dass man seine eigene Art für wichtiger hält. Und auch gesund. Sonst würde die Art nämlich ganz schnell aussterben. Jedes andere Tier, das stärker als der Mensch wäre, würde mehr oder weniger genau so handeln, wenn es das könnte.
Natürlich ist es keinesfalls in Ordnung, Tiere so zu behandeln.
Jetzt trete ich mal einen großen Streit los aber: ich verzichte fast komplett auf Fleisch, wenn, nur von unserem Nachbarn, einen Bauern, oder von meinem Vater, einen Jäger. Ich halte wildfleisch nämlich immernoch wesentlich moralisch vertretbarer als supermarktfleisch. Einfach, weil es natürlich gelebt hat und nach seinem tot komplett verwertet wird und der Natur auch zurückgegeben wird (Luderplätze etc.) Halte also auch relativ wenig von solchen Mastfleisch. Trotzdem vergleiche ich das nicht mit den Anschlägen von Paris oder sonstigen Attentaten. Das geht garnicht.

Ausserdem empfindet man Empathie eh nur mit Wesen, die einem ähnlich oder lieb gewonnen sind. (Deiner Mutter gegenüber mehr als einem serienmörder und einem Affen mehr als einer nacktschnecke oder einer Mücke. ) das ist nunmal so und lässt sich nicht ändern

Attentate mit einer (fragwürdigen ) Methode Nahrung zu erzielen zu vergleichen ist übrigens ebenfalls letzte Schublade und ich Frage mich überhaupt, wieso du "Veganer tierschützer " bist, wenn du das Leben nicht wertschätzt. Zu deiner Info sind Menschen nämlich auch nur Tiere. Aber anscheinend haben die ja keinen Schutz verdient?

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