Warum sind beim Fliegen die Geschwindigkeit über Grund und die Geschwindigkeit relativ zur Luft teilweise stark unterschiedlich?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Hallo, 

die GS (Ground Speed) ist die Geschwindigkeit, mit der sich ein Flugzeug tatsächlich zwischen zwei Punkten auf der Erdoberfläche bewegt. Die kommt entweder aus dem IRS (das ist die Regel, weil unabhängig von externen Signalquellen) oder vom GPS. 

Die IAS (Indicated Air Speed) ist die Geschwindigkeit der das Flugzeug umströmenden Luft. Und die ändert sich ja je nach Windgeschwindigkeit und -richtung. Sie ist aber wichtig für den Auftrieb eines Flügels. Bei Gegenwind ist der Wert anders als bei Rückenwind. 

So gab es früher die Do-27, die bei starkem Wind in der Luft stillstand bzw. auch rückwärts flog. Da war die GS 0 oder negativ (na ja, die Anzeige gab es nicht), aber natürlich ist die Do nicht abgestürzt, weil ja die Luftströmung für den Auftrieb sorgte. Der Pilot konnte dann nur wegkurven bzw. die Höhe wechseln, um in eine andere Luftschicht (-strömung) zu kommen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist nur dann so, wenn du 120 Knoten Rückenwind hättest. Bei Transatlantikflug Frankfurt- Newyork verkürzt sich die Flugzeit schon bei 100 Knoten um eine Stunde. Ich glaube eher an einen Messfehler in einem der Systeme.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

nun dein GPS wird die Geschwindigkeit im Bezug auf Reisehöhe messen. Beim Flieger wird aber die Flugentfernung im Bezug auf Bodenabstand eine Rolle spielen. Ausserdem kann der Wind den Geschwindigkeitsmesser beeinflussen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Warum ist es nachts kälter als draußen?  

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von PhotonX
08.11.2015, 20:43

Danke, jetzt muss ich diesen Kommentar nicht selbst schreiben. :)

0

Da war die Luft wohl mit 120 Knoten unterwegs...


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?