Warum ist eigentlich nur der bayrische Dialekt in der Musik verbreitet?

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8 Antworten

Hallo!
Das ist so nicht ganz richtig - in den 80ern gab es eine Art Mundart-Pop.
Da sind Kölsche Künstler wie BAP und Friesen wie Torfrock ganz gut durchgestartet. Bayerisch hat es wie das ganze Land geschafft als eine Art heile Welt wahrgenommen zu werden, wogegen die Mundart des Ruhrgebiets nur mit Prollos und das sächsische eben nur als Sözialismüs oder Bauernmundart wahrgenommen wird. Passiert auch mit dem Thüringischen - siehe Maschendrahtzaun. Das Schwäbische steht im allgemeinen für Erfolg aber hart erarbeitet und ist daher nicht wie das Bayrische mit Gemütlichkeit assoziiert.
Es gibt auch Ausnahmen - lebt denn der alte Holzmichel noch war kein Bayrisch!
Das echte Bayrische ist ja in der Reinform nicht mehr vertreten - das würde ja keiner verstehen. Mir zum Beispiel ist das Fränkische ( Nürnberger Gegend) viel sympathischer - aber auch das wird kaum überregional wahrgenommen.

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Denke das hat viel damit zu tun, dass der Wintersport/-urlaub weit verbreitet ist und ein Teil dieser Trips daraus besteht "Hüttenparty" zu machen. Alles was es auf bayrisch in den Pop geschafft hat, war ja meistens Partyschlager.

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Könnte mir vorstellen das es bei euch in Bayern/Österreich halt noch viele auf traditionelle Dialekt musizieren und damit gut ankommen bei den ganzen Zelt und Wiesenfesten die es bei euch gibt. Also bei uns hier in Berlin und Umland gibt's auch zahlreiche Künstler die noch im preußischen Dialekt singen/musizieren,wobei bei uns hier oben oft aber auch sehr viel im Hochdeutsch gesprochen und gesungen wird,weil es einfach auch besser für die Interpreten ist ein und breiteres Publikum anspricht. Außerdem wird heute leider nicht mehr all zu viel wert auf Dialekt gelegt(Integration von Ausländern und Sprachkurse schon schwer genug ohne Dialekt  ) ,wenn ich das so in meinem Freundeskreis beobachte,da geht's oft leider auch nur noch; Boh ey Alter,oder voll krass man, bleib chillig etc. da sterben wohl einige Dialekte langsam aus. Schade! LG. Jesse

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Finde ich nicht.
Es gibt doch auch Köln und Sächsisch / Thüringerisch.

Ich glaube manche Dialekte fallen nicht so auf, weil sie deutlich einfacher verstanden werden. :-)

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Kommentar von rotesand
01.05.2016, 11:02

Stimmt, BAP ist auch in ganz Deutschland sehr erfolgreich :) Da sind aber auch - ich habe fast alle CDs von denen - die Texte in Hochdeutsch im Booklet mit dabei :)

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Abgesehen von BAP, der Spider Murphy Gang (z.B. "Schickeria") und Torfrock wüßte ich in Deutschland kaum Mundart-Künstler, die über ihre Sprachregion hinaus Furore gemacht haben.

Hier in Norddeutschland ist es z.B. Ina Müller mit ihren frechen plattdeutschen Texten, die ein treues Regionalpublikum hat.

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Die trauen sich eben in ihrem Heimatdialekt zu singen und finden auch geneigte Produzenten. Und es verkauft sich nun mal gut.

Außerdem gibt es mehr Bayern als Ostfriesen.^^ 

Aber es gibt auch andere Bands die in Mundart singen. Sogar auf Plattdeutsch.

:-)

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BAP ist international erfolgreich.

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BAP, Brinks, Höhner usw. 

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