Warum ist eigentlich Fisch kein Fleisch?

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Gegenfrage: Warum sollte Fisch kein Fleisch sein?

Fisch ist Fleisch ... und zwar Fischfleisch ... oder auch "weißes" Fleisch im Gegensatz zum "roten" Fleisch.

Dass Fisch irrtümlich im Volksmund als "Nicht" Fleisch bezeichnet wird, das hat seinen Unsprung in den christlichen Vorschriften und Geboten, bestimmte Fasttage einzuhalten und sich an diesen Tagen unter anderem des Fleischgenusses zu enthalten. Und weil viele Menschen (darunter auch zahlreiche kirchliche Würdenträger) Fleisch auf ihrem Speiseplan nicht missen wollten, haben sie kurzerhand Fisch zu Nicht-Fleisch und als Fastenspeise erklärt, da ein Fisch nicht für jeden erkennbar blutet, wenn man ihn tötet und sein Fleisch aufschneidet ... und Fische auch ... obwohl sie Todesangst und Todeskampf erleben ... für uns Menschen keine hörbaren Laute von sich geben, wenn wir sie töten.

Natürlich bluten Fische auch ... aber sie haben kein roten Blut wie die Warmblütler ...

für mich ist Fisch Fleisch. ich glaube er gillt nicht als Fleisch wei er kaltblüter ist. so durtfe Fisch auch in der Fastenzeit gegessen werden. allerdings hat man im MittelalterMönche) auch den Biber zum Fisch erklärt weil es so einen platten Schwanz hat und im Wasser lebt. so war auch Biber kein Fleisch und durfte in der Fastenzeit gegessen werden. das ist also reine Definition. Für mich ist Fisch Fleisch.

das ist nichts weiter als eine von den vielen "faulen" christengeschichten: in der fastenzeit darf kein fleisch gegessen werden und um trotzdem was "vernünftiges" zum essen zu haben, haben sich die mönche diese merkwürdige unterteilung tierischer produkte einfallen lassen, und weil auch das höheren kirchenleuten zu "durchsichtig" war, wichen die fleischgierigen kirchenleute dann bis auf die schnecken und teile von fröschen aus."sowas" konte man doch niemals ernsthaft als "fleisch" bezeichnen- und heute stehen diese dinge für die exquisite franösische küche.

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